Die Top 5 Tech-Trends für 2022 – BearingPoint-Umfrage

Laut der Management- und Technologieberatung werden folgende fünf Tech-Trends im nächsten Jahr besonders im Fokus stehen:
- Responsible AI
- Cloud at the Edge
- Cybersecurity Mesh
- Embedded Data & Analytics
- Vernetzte Sensoren und Maschinen
Stefan Pechardscheck, Globaler Leiter Technology bei BearingPoint: „Wir befinden uns in Sachen technologische Innovationen und Geschäftsmodelle mitten in einer Revolution. Diese zwei Bereiche kann man auch nicht (mehr) voneinander trennen. Alle fünf Technologie-Trends für 2022 sind Gamechanger. Sie bringen Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit, erhöhen die Effektivität von Abläufen und Lösungen und können jeweils die Grundlage für neue Geschäftsmodelle bilden. Klar ist: Unsere Kunden können alle diese Technologien zu ihrem Vorteil nutzen.“
Die Ergebnisse der BearingPoint-Umfrage zu den fünf wichtigsten IT-Trends für 2022 sind hier in einer Kurzübersicht dargestellt:
Responsible AI
Anwendungsfälle für KI haben inzwischen einen hohen Reifegrad erreicht und sind schon weit verbreitet. Deshalb müssen sie nun verstärkt kritisch hinterfragt werden. Es reicht (mittlerweile) nicht mehr aus, dass KI-Systeme gut funktionieren – ihre Vorhersagen müssen auch fair und für Kunden sowie Aufsichtsbehörden leicht erklärbar sein. Es entstehen Systeme und Best Practice-Verfahren, die diese Anforderungen an robustere und bessere KI-Lösungen erfüllen.
Cloud at the Edge
Souveräne Clouds und Edge Computing-Anforderungen gehören zu den neuen Herausforderungen für die CTOs. Die Einführung von Cloud-Systemen hat sowohl IT-Organisationen als auch Governance- und Betriebsmodelle (FinOps, CloudOps-Funktionen) verändert. Rechenkapazitäten sollten näher am Nutzer sein und Ressourcen für die Echtzeitverarbeitung und Souveränitätsanforderungen bereitgestellt werden. Edge-Computing und souveräne Clouds bilden nun ein Gegengewicht zur extremen Cloud-Zentralisierung.
Cybersecurity Mesh
Cybersecurity Mesh ist ein verteilter Architekturansatz für eine skalierbare, flexible und zuverlässige Cyber-Kontrolle. Hier wird ein dezentraler Ansatz für die Netzwerksicherheit mit individuellen Perimetern für jeden Zugangspunkt verfolgt, anstelle eines traditionellen, allumfassenden Top-Down-Ansatzes. Das Netz-Mesh verlagert den Schwerpunkt vom Schutz eines traditionellen IT-Perimeters (analog zum Modell einer „ummauerten Stadt“) hin zu einem modulareren Ansatz, der die Richtlinien-Orchestrierung zentriert, die Durchsetzung der Cybersicherheit aber verteilt.
Embedded Data & Analytics
Erfolgreiche Unternehmen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und binden Daten und Analysen kontinuierlich in ihr Geschäft ein. Sie haben zudem ein Auge auf neue Trends und passen sich diesen entsprechend an. Dabei bewegen sie sich aber immer entlang einer Roadmap mit Initiativen und Anwendungsfällen, die sie zu ihren Zielen führen. Unternehmen müssen umsetzbare Anwendungsfälle definieren und priorisieren und mit einem ganzheitlichen Plan arbeiten. Ohne solche Anwendungsfälle und einen entsprechenden Plan wird die Datenanalyse nicht weit führen.
Vernetzte Sensoren und Maschinen
Vernetzte Sensoren und Maschinen führen uns in eine Welt, in der vieles gemessen werden kann und auch gemessen wird. Die Kombination von Sensor-Daten und leistungsstarken Analysen in der Edge- und Cloud-Umgebung wird dabei zum Sprungbrett für Innovationen und belastbare Zukunftsprognosen.
(ots)
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
