News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
28. September 2023

Die Zeit des achtlosen Wegwerfens ist vorbei

Die repräsentative Umfrage ergab, dass 61 Prozent der Befragten weiterverarbeitete Lebensmittel aus vermeintlichen „Abfällen“ kaufen würden. Demgegenüber haben bisher aber nur ein gutes Viertel ein Zero Waste-Produkt gekauft. Was mutmaßlich am fehlenden Angebot liegen dürfte.

77 Prozent des Panels finden das Zero Waste-Prinzip gut und möchten eine verantwortungsvolle Produktion sowie die Wiederverwendung und Rückgewinnung von Produkten/Lebensmitteln unterstützen. Fast drei Viertel der Bevölkerung hält es für gut, wenn zukünftig auch die bisherigen „Abfälle“ von natürlichen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden. So haben 64 Prozent bereits altbackenes Brot zu z.B. Paniermehl oder Knödeln weiterverarbeitet. Auf Platz 2 steht mit 41 Prozent die Weiterverarbeitung von nicht ganz frischem Obst und Gemüse zu Currys, Pfannengerichten, Chutneys und Co.

Und natürlich ist auch die Herstellung von Brot und Pancakes aus matschigen Bananen bei 40 Prozent der Befragten beliebt. Aber auch die Herstellung von Fonds aus Gemüse-, Fleisch- und Fischabfällen wird von einem Drittel der Deutschen (34 %) praktiziert.

Und noch mehr gute Nachrichten: 63 Prozent verwerten Lebensmittel, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. 40 Prozent machen regelmäßig einen Kühlschrankcheck, um keine Lebensmittel verderben zu lassen und 21 Prozent teilen mit Nachbarn und Freunden, bevor die Lebensmittel verderben. 29 Prozent versuchen alles von einem Lebensmittel zu verwerten (z.B. Kohlrabi mit Blättern oder auch die Schalen von Obst und Gemüse). 16 Prozent der Befragten gaben an, häufig gerettete Lebensmittel zu kaufen.

Mit der Marke Discarded Spirits Co. hat William Grant & Sons den Geist der Zeit erkannt und eine neue außergewöhnliche Marke auf den Markt gebracht, die nicht nur geschmacklich eine neue Dimension eröffnet. So entwickelt Discarded Spirits als erste Marke überhaupt Spirituosen aus Zutaten, die sonst entsorgt worden wären. Auf diese Weise werden aus Kaffeebeeren, Bananenschalen und Traubenresten leckere Zero-Waste-Spirituosen mit viel Geschmack und gutem Gewissen. Die bisher entsorgten und somit verschwendeten Zutaten werden bei Discarded ganz bewusst eingesetzt, damit setzt die Marke bereits jetzt einen Meilenstein in der Spirituosenbranche. Dabei ermöglichen neu entwickelte Techniken die kreative Wiederverwendung und sorgen für überraschende Aromen. Discarded geht damit einen innovativen und fortschrittlichen Weg für neuartige Spirituosen, voller Geschmack und stellt zugleich die Art und Weise in Frage, wie wir unsere natürlichen Ressourcen nutzen. Der Sweet Cascara Vermouth mit der verworfenen Frucht der Kaffeebeere, der Banana Peel Rum, mit den natürlichen Aromen von Bananenschalen und der Grape Skin Vodka, aus Trester der Chardonnay Weinproduktion.

Zu guter Letzt noch eine Information, die hoffen lässt: Nur 3 Prozent der Deutschen achten nicht darauf, weniger Lebensmittel zu verschwenden.

(ots)

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer
    Wirtschaft
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer

    Der erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.

    4 Min. LesezeitLesen
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen
    Wirtschaft
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen

    In der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite
    Die Zeit des achtlosen Wegwerfens ist vorbei | business-on.de