Flyer gestalten: Worauf sollten Unternehmen achten?

Auch in einer Zeit, in der es üblich ist, auf besondere Aktionen und Events über die sozialen Netzwerke hinzuweisen, erfreuen sich klassische Flyer nach wie vor einer besonderen Beliebtheit. Immerhin handelt es sich hierbei um eine tolle Möglichkeit, seinem Gegenüber „etwas in die Hand zu drücken“ und gleichzeitig auf möglichst positive Weise in Erinnerung zu bleiben.
Umgekehrt gibt es natürlich auch einige klassische Fehler, die dafür sorgen können, dass die Vorteile eines modernen Flyers nicht optimal genutzt werden können.
Die folgenden Abschnitte liefern einige Tipps, auf deren Basis es möglich ist, die entsprechenden Informationen optimal zu übermitteln. Gleichzeitig unterstreichen sie einmal mehr, wie wichtig es ist, als Unternehmen authentisch und individuell zu bleiben.
Tipp Nr. 1: Den berühmten ersten Eindruck nicht unterschätzen
Diejenigen, die online einen Flyer gestalten, können gut beraten sein, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, wie wichtig der erste Eindruck ist. So entscheidet sich in der Regel innerhalb weniger Sekunden, ob es ein Marketinginstrument dieser Art schafft, von sich zu überzeugen.
Ist dies nicht der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Adressat dazu entschließt, sich nicht weiter mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Genau das wäre aus vielen Gründen schade. Einerseits bleiben Informationen, die eigentlich übermittelt werden sollten, auf der Strecke, andererseits ist es allein schon aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, hier kein Potenzial zu verschwenden.
Tipp Nr. 2: Eine klare Kernaussage herauskristallisieren
Unabhängig davon, ob es zum Beispiel darum geht, neue Kunden durch B2B-Video-Marketing, durch die Präsenz auf einer Messe oder eben durch einen individuell gestalteten Flyer von sich zu überzeugen: Wichtig ist es in jedem Fall, dass die angesprochene Zielgruppe vergleichsweise schnell weiß, worum es geht. Immerhin dürfte kein potenzieller Kunde Lust darauf haben, viel Zeit in das Studieren eines bestimmten Werbemittels zu investieren.
Umso wichtiger ist es, dass auf den ersten Blick ersichtlich wird, welche Intention sich hinter dem jeweiligen Flyer verbirgt. Dies gelingt in der Regel unter anderem dann besonders gut, wenn Design, Schriftgröße und Co. stimmen. Apropos …
Tipp Nr. 3: Optische Highlights setzen
Obwohl es bei einem individuell gestalteten Flyer selbstverständlich um den Inhalt und nicht „nur“ um das Äußere geht, steht außer Frage, dass auch die Optik eine wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, einen Betrachter zu überzeugen. Hier wäre es definitiv falsch, ausschließlich auf auffällige Schriftzüge und Farben zu setzen.
Vielmehr sind diejenigen, die sich mit der Gestaltung dieser Werbemittel auseinandersetzen, gut beraten, sich auf einen harmonischen Gesamteindruck zu fokussieren. Dieser lässt sich unter anderem mit einer angenehm lesbaren Schrift in der richtigen Größe und aufeinander abgestimmten Farben noch weiter unterstreichen.
Tipp Nr. 4: Corporate Identity integrieren
Vor allem Marken, die bereits länger am Markt aktiv sind, können mit Hinblick auf Logos, die in Flyer und Co. integriert werden, nachhaltig profitieren. Immerhin ist es von Vorteil, als Verbraucher direkt zu wissen, welches Unternehmen hinter dem Werbematerial steckt, das gerade ins Blickfeld geraten ist.
Wichtig ist es in diesem Zusammenhang natürlich, auf die Details zu achten. Das bedeutet, dass Farben, Maße und andere „Kleinigkeiten“ mit den Vorgaben der Corporate Identity übereinstimmen müssen. Bereits kleinere Fehler sorgen ansonsten dafür, dass das Gesamtbild nicht mehr authentisch wirkt.
Tipp Nr. 5: Brücken zur Internetpräsenz bauen
Viele moderne Endgeräte sind in der heutigen Zeit dazu in der Lage, QR-Codes zu lesen. Sowohl die besten Smartphones als auch etliche ihrer Vorgänger können dementsprechend nach dem Abscannen der entsprechenden Muster die dazugehörigen Internetseiten anzeigen. Hierbei handelt es sich um eine praktische Möglichkeit für Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Offline- und Online-Marketing miteinander zu kombinieren.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem QR-Code auf einem Flyer, der mit den Worten „Hier mehr erfahren!“ Lust darauf macht, weitere Infos einzuholen? Auf diese Weise ist es häufig möglich, einen potenziellen Kunden länger „am Ball zu halten“ und die eigenen Angebote auf ansprechende (und digitale) Weise zu präsentieren.
- Titelbild: Bild von jacoblund aus IStockPhoto
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