Definition: Hedging – Absicherung einer Transaktion

Hedging Formen

Generell unterscheidet man zwei Formen im Hedging, das Rohstoff- und das Finanz-Hedging. Im ersten Fall werden Sicherungsgeschäfte in Form von Warentermingeschäften vorgenommen. Damit werden zum Beispiel Risiken wie Preisschwankungen bei Welthandelswaren minimiert. Beim Finanz-Hedging werden Zins – und Wechselkursrisiken im Devisen-, Metall- oder auch im Edelsteinhandel abgesichert. Dies erfolgt dadurch, dass die Risiken auf einen Konkurrenten übertragen werden. Eingesetzte Hedge-Instrumente sind zum Beispiel Financial Futures (Finanzterminkontrakte), Caps (Festlegen einer Zinsobergrenze) oder Optionen.

Vor- und Nachteile beim Hedging

Zwar wird durch gelungenes Hedgingeinerseits das Risiko gemindert, gleichzeitig sinken jedoch auch die Renditechancen, wenn sich das Geschäft günstiger als erwartet entwickelt. Ob eine Absicherung eines Geschäftes durch Hedging sinnvoll ist, muss deshalb von Fall zu Fall entschieden werden. Als Win-Win-Situation werden Geschäfte mit gegenseitiger Absicherung eingeschätzt. Dabei profitieren die Vertragspartner von der jeweils gegenläufigen Entwicklung eines Preises oder eines Kurses. Ein klassisches Beispiel ist das gegenseitige Hedging zwischen Rohstoffproduzent und Rohstoffkäufer.

Weitere Definitionen finden Sie hier:

  • Definition: Börse – Handelsort für Wertpapiere und Waren
  • Grundkapital -eines-unternehmens-_id38730.html“>Definition: Aktie – Wertpapier für Anteile am Grundkapital eines Unternehmens
  • Derivate -definition-derivate-_id40817.html“>Definition: Derivate => Weiterlesen

Florian Weis

Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite