Herausforderungen in der Fertigung – wie sich Stillstände vermeiden lassen

In der Fertigung stehen Unternehmen vor diversen Herausforderungen, da hohe Effizienz und möglichst kurze Stillstandzeiten als Grundvoraussetzung dienen. Immerhin ist die Maschine nur dann rentabel, wenn sie auch produzieren kann. Gleichzeitig bestehen moderne Maschinen aus hunderten Bauteilen und eine Wartung kann sich dadurch in die Länge ziehen.
Bei der Anschaffung nicht an Qualität sparen
Neue Produktionsmaschinen sind teuer und der Return of Invest zeigt sich oft erst nach mehreren Jahren. Umso schärfer wird in vielen Unternehmen kalkuliert, wenn die Produktion eine neue Maschine benötigt. Dass dabei jedoch die Qualität gerne einmal auf der Strecke bleibt, ist in vielen Produktionsbetrieben ein offenes Geheimnis. Gespart wird dann vor allem an austauschbaren Bauteilen und statt einer langlebigen Gelenkwelle aus robustem Material wird dann eine günstigere Alternative verbaut. Auf Dauer leidet darunter aber nicht nur die Effizienz der Maschine, sondern natürlich auch die zuständigen Techniker. Viele Maschinen sind mittlerweile enorm kompliziert gebaut und eine schnelle Wartung ist selbst dann nicht möglich, wenn nur ein kleines Bauteil getauscht werden muss. Teuer in der Anschaffung, aber dafür auch für hohe Belastung ausgelegt, sind wartungsfreie Bauteile in Maschinen. Diese müssen auf Dauer nicht getauscht werden, was die Stillstandzeit natürlich deutlich verkürzt.
Wartungspläne anfertigen: Immer an die Vorgaben der Hersteller halten
Bei der Auslieferung einer neuen Maschine für die Produktion wird vom Hersteller in der Regel auch ein Wartungsplan beigelegt, der im weiteren Verlauf aber gerne angepasst oder gänzlich ignoriert wird. Wenn eine Maschine aber nicht regelmäßig inspiziert wird, erhöht sich das Risiko für einen ungeplanten Stillstand. Dann sind die Mitarbeiter unbeschäftigt, die gesamte Produktion steht still und im Worst Case können Liefertermine nicht eingehalten werden. Sind dann auch noch Pönalen zu bezahlen, kostet der ungeplante Stillstand dem Unternehmen deutlich mehr Geld als die geplante Wartung. Die Wartungspläne können mittlerweile auch dank Künstlicher Intelligenz möglichst effizient gestaltet werden. Sensoren innerhalb der Maschine messen dabei entweder die Lautstärke oder die Vibration. Ab einem gewissen Grenzwert schlägt der Sensor dann Alarm und es kann eine Wartung erfolgen, bevor das Bauteil bricht oder defekt wird.
Proaktive Maßnahmen verhindern reaktive Schadensbegrenzung
Damit alle Maschinen nach Plan laufen, sind proaktive Maßnahmen durch die Techniker zu setzen. Neben den regelmäßigen Wartungen und dem Tausch von Verschleißteilen, steht hier auch die regelmäßige Reinigung an. Staub, Schmutz und Co. können dafür sorgen, dass Schmiermittel gebunden wird und die Maschine nicht mehr ordentlich läuft. Auch das sorgt wiederum für einen ungeplanten Stillstand im Betrieb. Ähnlich wie beim Wartungsplan braucht es für die einzelnen Maschinen daher auch ein Reinigungsprotokoll, das in gewissen Abständen einzuhalten ist. Eine Wickelmaschine wird dabei natürlich deutlich weniger beansprucht als eine Maschine zum Zerspanen von Bauteilen.
- Titelbild: Bild von SweetBunFactory auf IStockPhoto
BusinessEin Bad, das jeden Morgen Freude macht. Ein Kachelofen, der an kalten Abenden Wärme und Geborgenheit schenkt. Für viele Hausbesitzer und Bauherren im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol gehören diese beiden Wünsche eng zusammen und in Oberaudorf liegen sie tatsächlich in einer Hand. Der Fliesenleger- und Ofenbaubetrieb von Martin Maier verbindet zwei Gewerke, für die Bauherren sonst getrennte Firmen, Absprachen und Zeitpläne organisieren müssen. Ein Porträt über einen Familienbetrieb, der zeigt, wie Generationenwissen und moderne Planungstechnik zusammenpassen. Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern Wer ein Bad saniert oder einen neuen Ofen einbauen lässt, kennt das Problem: Je mehr Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, desto größer wird der Abstimmungsaufwand. Termine kollidieren, Zuständigkeiten verschwimmen, und am Ende wartet der Bauherr. In Oberaudorf, zwischen den Alpen und dem Inntal gelegen, hat sich ein Handwerksbetrieb bewusst anders aufgestellt. Das Unternehmen von Martin Maier deckt zwei Kernbereiche des Wohnens ab: die Gestaltung von Bädern und Böden mit Fliesen und Naturstein sowie den Ofenbau von Rosenheim bis Kufstein.
Expertentalkbusiness-on.de: Sprachkompetenz ist im Mittelstand längst ein Produktivitätsfaktor. Wir haben mit der Geschäftsführung der Eifert. Sprachen. Seminare. Coaching. Verwaltungs GmbH, Wolfgang Eifert und Jan Ach, darüber gesprochen, wie sich Firmentrainings verändern, wo KI wirklich hilft und woran gute Kurse erkennbar sind. Herr Eifert, Sprachtraining klingt nach einem klassischen Weiterbildungsthema. Warum bekommen Sie derzeit mehr Anfragen aus Unternehmen? Wolfgang Eifert: Weil Sprache im Arbeitsalltag konkreter wird. Ein Vertriebsteam, das mit Kunden in Italien verhandelt, ein Pflegedienst, der internationale Fachkräfte einstellt, oder eine Kanzlei, die englischsprachige Mandate übernimmt: In all diesen Fällen entscheidet das Sprachniveau darüber, wie schnell jemand produktiv wird. Unsere Ansprechpartner in HR und Fachabteilungen wollen keine reinen Vokabeltrainings mehr buchen, sondern nachvollziehbare Fortschritte für definierte Aufgaben.
ExpertentalkOb im privaten Wohnbereich, im Büro oder in Ausstellungsflächen: Der Bodenbelag prägt einen Raum, lange bevor Möbel, Licht oder Farben ihre volle Wirkung entfalten. Die Wahl des Bodenbelags gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen bei Bau, Umbau und Renovierung und ist eine Entscheidung mit langer Bindungswirkung. Anders als Wandfarbe oder Möblierung lässt sich ein Boden nicht ohne größeren Aufwand austauschen er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren Gestaltungsentscheidungen aufbauen. Wer Material, Nutzungsprofil und Raumwirkung von Anfang an zusammendenkt, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Investitionen. Das gilt für Wohnräume ebenso wie für gewerbliche Flächen, wo der Boden täglicher Belastung standhalten muss und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Unternehmens trägt. Doch worauf kommt es bei Holzart, Oberfläche und Format tatsächlich an? Um diese Fragen zu klären, spricht unsere Redaktion heute mit Markus Bach, der Geschäftsführung der B&B Fliesen- und Naturstein GmbH. In der Ausstellung in der Zollhalle in Freiburg berät er Bauherren, Planer und Unternehmen rund um den Holzboden. Wer auf der Suche nach einem Parkettboden mit Qualität in Freiburg ist, findet hier nicht nur kompetente Beratung, sondern kann sich auch ein realistisches Bild von der Wirkung im Raum machen. business-on.de: Herr Bach, welche Rolle spielt die Holzart bei der Wahl des richtigen Parketts?
