News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
21. November 2022

Gefahr Blackout – eine reale Bedrohung für die Industrie?

Was versteht man unter einem Blackout?

Ein Blackout ist ein Ereignis, bei dem es zu einem längerfristigen Stromausfall kommt. Ein Blackout kann über mehrere Stunden, Tage oder gar Wochen andauern. Ein solcher Zusammenbruch der Stromversorgung kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Tatsächliche Gefahren wie Extremwetter, Hacking-Angriffe oder eine schlichte Überlastung bedrohen das Stromnetz und damit nahezu alle Menschen. Denn Strom ist in der heutigen Welt ein unabdingbares Gut.

Was ein Blackout für die Industrie bedeutet

Viele Industriebetriebe verbrauchen viel Strom, da es sich hierbei um eine grundlegende Ressource handelt, mit der Maschinen und Anlagen betrieben werden. Kein Strom bedeutet somit für viele Betriebe natürlich auch einen sofortigen Produktionsstillstand. Zwar sind viele Maschinen technisch auf dem neuesten Stand und verfügen über Bauteile wie Grenzwertschalter oder können sogar von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. All dies hilft jedoch nichts, wenn die Energie zum Betrieb fehlt. Ein Stillstand kann je nach Dauer enorme finanzielle Einbußen bedeuten. Vor allem bei systemkritischen Betrieben kann ein längerer Stromausfall auch umgehend Auswirkungen auf die Bevölkerung haben. Nicht zu verachten ist auch der finanzielle Schaden, der bei einem Strom- und somit auch einem Produktionsausfall entsteht.

Vorsorge kann kurzfristige Abhilfe schaffen

In einer zunehmend vernetzten Welt können es sich Unternehmen oftmals nicht leisten, auch nur für ein paar Minuten ohne Strom zu sein. Ein Stromausfall kann zu Datenverlusten, Kommunikationsstörungen und einer Vielzahl anderer Probleme führen. Aus diesem Grund investieren immer mehr Unternehmen in Notstromaggregate. Ein Notstromaggregat ist ein Reservesystem, das sich automatisch einschaltet, wenn die Hauptstromversorgung unterbrochen wird. Dadurch wird sichergestellt, dass Unternehmen auch bei einem Stromausfall ihren Betrieb aufrechterhalten können. Natürlich handelt es sich hierbei um eine kostspielige Anschaffung. Denn für Produktionsbetriebe reicht keinesfalls ein handelsübliches Notstromaggregat. Oftmals bedarf es spezieller Generatoren, welche die nötige Power haben, um die Industrie mit Energie versorgen zu können. Auch der laufende Betrieb ist teuer. Denn ein Notstromaggregat greift in der Regel auf fossile Brennstoffe zurück, um Strom erzeugen zu können.

Einen Notfallplan bereitstellen

Für den Fall eines Stromausfalls sollten Unternehmen einen Plan haben, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten. An erster Stelle sollte eine angemessene Beleuchtung stehen, entweder durch Generatoren oder batteriebetriebene Lampen. Ausgangsschilder sollten beleuchtet und Treppenhäuser sollten gut beleuchtet sein, um Unfälle zu vermeiden. Die Mitarbeiter sollten wissen, wo sich die Notausgänge befinden und bestimmte Mitarbeiter sollten in Erster Hilfe geschult sein.

Wenn Unternehmen auf einen Stromausfall vorbereitet sind, können sie die Unterbrechung ihres Geschäftsbetriebs minimieren und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden gewährleisten.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere
Karriere
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

Versicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

Lesen
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft
Karriere
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft

Wer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Lesen
Zur Startseite
Gefahr Blackout – eine reale Bedrohung für die Industrie? | business-on.de