LinkedIn Studie: Die neue Ratlosigkeit im Büroalltag

Für viele Berufstätige geht es pünktlich zum Wegfall der gesetzlichen Home Office-Pflicht wieder zurück in den Büro-Alltag, komplett oder zumindest teilweise. Doch wie fühlen sich die Deutschen nach zwei Jahren im Home Office nun bei der Rückkehr? Eine Censuswide-Studie im Auftrag von LinkedIn, für die über 1.000 deutsche Angestellte befragt wurden*, gibt Einblicke in die Befindlichkeiten der Büro-Rückkehrer. 40 Prozent von ihnen fürchten, sie hätten teilweise oder völlig verlernt, wie sie sich im Büro richtig verhalten. Ihnen fallen vermeintlich einfache Dinge jetzt schwerer als zuvor, wie zum Beispiel der Smalltalk mit Kollegen oder generell das Beisammensein mit anderen Menschen. Socializing ist eben nicht wie Fahrradfahren – man kann es verlernen.
Mysterium Büro-Etikette
Die LinkedIn-Studie zeigt, wo unsere größten Probleme bei der Rückkehr ins Büro liegen. Für fast ein Drittel der Befragten wartet die erste Herausforderung schon zu Hause vor dem Kleiderschrank: Was ziehe ich überhaupt an? Sind die bequemen Jogginghosen und Leggings jetzt salonfähig? Und auch der Büroalltag selbst bereitet nach der langen Zeit im Home Office mehr als jeder dritten Person Schwierigkeiten. Die neu entdeckte Freiheit aus dem Home Office ist im Großraumbüro eben nicht unbedingt praktikabel: kann ich lautstark telefonieren oder die Heizung nach meiner Wohlfühltemperatur aufdrehen? Kompromisse und Fingerspitzengefühl sind jetzt wieder gefragt.
Zu viel Nähe sorgt für Unbehagen
Nach der Isolation im Home Office fällt es fast der Hälfte der Arbeitnehmer schwer, mit den Kollegen zusammen zu sein: 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie es nicht mehr gewohnt sind, einen ganzen Tag Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Besonders enge Räume sorgen für Unbehagen: 36 Prozent fühlen sich unwohl, mit zwei bis vier Personen einen Aufzug zu teilen. Dieses Unwohlsein gilt auch für Team-Meetings: nur jeder zweite fühlt sich gut dabei, an Veranstaltungen am Arbeitsplatz teilzunehmen – angefangen beim gemeinsamen Mittagessen bis hin zu After-Work-Treffen. Doch nicht nur das Zusammensein ist eine Herausforderung, sondern auch die Kommunikation. 29 Prozent geben an, Schwierigkeiten beim Socializing zu haben. Fast ein Drittel ist aus der Übung, Präsentationen persönlich vor Gruppen zu halten (28 Prozent) oder Smalltalk mit den Kollegen zu führen (31 Prozent).
Smalltalk baut Barrieren im Büro ab
Barbara Wittmann, Country Managerin bei LinkedIn DACH, sagt: „Smalltalk ist viel mehr als eine triviale Unterhaltung übers Wetter und kann einen großen Unterschied machen. Wir können eine Verbindung zueinander aufbauen und mehr über unser Gegenüber erfahren. Das ermöglicht es uns, uns ineinander einzufühlen und uns gegenseitig zu unterstützen.” Sie findet deshalb: „Gerade nach so langer Zeit im Home Office sind Konversationen wichtig, um uns neu kennenzulernen und den Teamgeist langfristig zu stärken. Außerdem können sie dazu beitragen, wichtige Kontakte für unser Berufsleben zu knüpfen.”
Trotz der fehlenden Routine und vieler kleiner und großer Ungewissheiten bezüglich des aktuell “richtigen” Verhaltens im Büro kann die – zumindest zeitweise – Abkehr vom Home Office also auch große Chancen bieten. Beachten dabei alle Beteiligten die in den vergangenen zwei Jahren erlernten Abstands- und Hygienemaßnahmen und greifen das Thema Smalltalk beherzt auf, sind die Bedenken, die die LinkedIn-Studie aufgezeigt hat, sicher schnell vergessen.
*Methodik: Die Marktforschungsberatung Censuswide hat die Umfrage im Auftrag von LinkedIn online zwischen dem 17. und 24. August 2021 durchgeführt. Befragt wurden 1.004 deutsche Arbeitnehmer, die einer Bürotätigkeit nachgehen.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
WirtschaftBei Eigentumswohnungen wird beim Kauf oft zuerst auf Lage, Grundriss, Kaufpreis und monatliches Hausgeld geschaut. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Kosten entstehen, die nicht direkt in der eigenen Wohnung sichtbar sind. Ein undichtes Dach, alte Leitungen, eine marode Fassade oder verschlissene Fenster betreffen schnell die ganze Gemeinschaft. Wer diese Punkte zu spät erkennt, erlebt Sanierungsstau nicht als abstraktes Immobilienthema, sondern als konkrete Rechnung. Warum Sanierungsstau in WEGs oft unterschätzt wird Sanierungsstau entsteht selten über Nacht. Meist werden kleine Mängel jahrelang vertagt, weil die Rücklage knapp ist, die Eigentümer sich nicht einigen oder größere Maßnahmen unangenehm teuer wirken. Irgendwann wird aus dem kleinen Problem ein Beschluss mit fünfstelligen Kosten. Für Selbstnutzer ist das ärgerlich, für Kapitalanleger kann es die Rendite deutlich verändern.
Frauen im BusinessInvestforwomen Kritik sorgt für Diskussionen, weil das Angebot ungewöhnlich wirkt: kostenlose Investmentberatung nur für Frauen. Für diesen Faktencheck wurden mehrere Quellen ausgewertet, darunter Bewertungsportale, Unternehmensdaten und Medienberichte. Kostenlose Finanzberatung nur für Frauen damit sorgt Investforwomen regelmäßig für Diskussionen. Während viele Kundinnen von positiven Erfahrungen berichten, gibt es auch kritische Stimmen, die das Geschäftsmodell hinterfragen. Genau hier setzt dieser Faktencheck an: Wir haben die häufigsten Vorwürfe rund um Investforwomen Kritik recherchiert, geprüft und mit Daten, Bewertungen sowie öffentlich zugänglichen Informationen abgeglichen.
