Der Begriff Matching wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet, so zum Beispiel in der Arbeitsvermittlung zum Abgleich von Anforderungen des Arbeitsplatzes mit den Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber. Im Bereich des Außenhandels wird Matching auch als „Covering“ oder „Netting“ bezeichnet. Mittlerweile gibt es im digitalen Bereich datenbasierte Matching-Plattformen, die verschiedene Dienstleistungen aus dem Tech- oder Agenturbereich vermitteln. Im Bereich des Außenhandels wird Matching auch als „Covering“ oder „Netting“ bezeichnet.
Matching im Außenhandel
Um das Risiko einer Transaktion auf null zu setzen, können offene Positionen mit komplementären Positionen kompensiert werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn einer Forderung eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe gegenübergestellt wird. Man spricht dann auch von „Netto-Exposure“. Die Beträge, die Währung und auch die Zahlungstermine sollten bei dieser Form des Matchings möglichst deckungsgleich sein. Parallelen sind hierbei zum Hedging zu ziehen, bei dem es ebenfalls darum geht, wirtschaftliche Risiken durch passende Gegenpositionen zu minimieren.
Das Matching Prinzip im Börsengeschäft
Matching wird auch im Zusammenhang mit Börsengeschäften eingesetzt. Das Matching Prinzip beschreibt die Vorgehensweise, bei der vorhandene Orders zu Geschäften werden. Inhaltlich werden Preisermittlung, Art und Umfang der Informationen sowie die Priorisierung beschrieben, auf die Anleger und Spekulanten in der Handelszeit zugreifen können.
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