Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
3. Januar 2022

Sicher im Internet einkaufen – Was ist zu beachten?

Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen

Immer dann, wenn Personen im Internet dazu aufgefordert werden, persönliche Daten wie ihre Kreditkartennummer oder Bankverbindung einzugeben, könnten Sicherheitslücken an den Schnittstellen dazu führen, dass man geschädigt wird. An solchen Schnittstellen können nämlich Daten „abgefischt“ werden.

Wer im Internet einkaufen möchte, sollte also auf jeden Fall zwei Sicherheitsmaßnahmen beachten und nutzen: Der verwendete PC oder das Smartphone sollte ausreichend geschützt sein, sodass Malware keine Chance hat. Bei Malware handelt es sich um schädliche Software, dass Betrügern im Internet den Datenklau erleichtert. Außerdem gilt es sich sichere Passwörter zuzulegen, die schwer zu knacken sind.

Phishing

Phishing ist die gängigste Methode, mit der Hacker sich Daten und Geld von Verbrauchern verschaffen können. Meist wird zunächst Malware in ein internetfähiges Gerät eingeschleust. Diese Schadsoftware ist in neutral erscheinenden Downloads oder E-Mails versteckt, weshalb man sie auch gerne Trojaner – abgeleitet vom Trojanischen Pferd – nennt.

Durch solch eine Software haben Betrüger die Möglichkeit, eingegebene Daten abzugreifen und für ihre Zwecke zu verwenden. Es empfiehlt sich neben den oben genannten Sicherheitsmaßnahmen immer darauf zu achten, möglichst wenig sensible Daten auf Websites wie Online-Shops einzugeben.

Sicherheit mit der paysafecard

Dieses Risiko lässt sich durch „Barzahlung im Internet“ gekonnt umgehen. Natürlich ist es nicht möglich, mit echten Geldscheinen im Internet zu bezahlen, doch die paysafecard sorgt dennoch dafür, dass bei Internetzahlungen ein ebenso hoher Sicherheitsstandard erreicht wird wie bei der Barzahlung im Laden vor Ort. Wer eine paysafecard bei terd erwirbt, lädt diese mit einem Guthaben auf, denn im Prinzip handelt es sich bei der paysafecard um eine Wertkarte.

Verbraucher können eine paysafecard ab 5€ bis hin zu einem Betrag von 100€ kaufen. Wer mehr Geld ausgeben möchte, kauft einfach mehrere Karten. Danach erhält man einen 16-stelligen PIN-Code, der bei Internetzahlungen eingegeben werden muss. Mit diesem Code können Hacker nichts anfangen. Bei einem Verlust, beschränkt sich das Risiko außerdem auf das Guthaben – alle Daten und weiteren finanziellen Mittel sind also sicher.

Online-Händler

Online-Händler arbeiten natürlich stets daran, ihre Sicherheitsstandards zu verbessern. Dazu haben sie verschiedene Stellschrauben, die immer wieder optimiert werden.

Button

Die Button-Lösung wurde 2012 eingeführt. Sie soll Verbraucher davor bewahren, beispielsweise im Weihnachts-Shopping-Stress unbeabsichtigt Bestellungen auszuführen oder Verträge abzuschließen. Damit ein Kauf rechtskräftig wird, muss der Internetkauf also immer mit einem Button abgeschlossen werden, der Hinweise wie „jetzt zahlungspflichtig bestellen“, „jetzt kaufen“ oder „zahlungspflichtigen Vertrag abschließen“ enthält.

Verschlüsselungstechniken

Damit ein Online-Shop wirklich sicher ist, sollte er verschlüsselt sein. Verbraucher erkennen das daran, dass am Anfang der Webadresse ein „s“ hinter dem „http“ steht. Sichere Seite beginnen also immer mit „https“. In vielen Browsern wird außerdem rechts im Adressfeld oder unten am Fenster ein Vorhängeschloss angezeigt.

SSL-Zertifikate

SSL-Zertifikate von anerkannten Verschlüsselungsstellen sind ein weiterer Hinweis auf die Sicherheit einer besuchten Website. Erkennen können Verbraucher die Zertifizierung der Verschlüsselung laut BSI meist links an der Adresszeile, wo der Name der URL im Wechsel mit dem Logo der Zertifizierungsstelle angezeigt wird. In einigen Fällen wird ein Teil der URL grün eingefärbt.

Gütesiegel

Ein Gütesiegel vom TÜV Süd oder einer anderen zugelassenen Prüfstelle ist ein weiterer guter Anhaltspunkt dafür, dass ein Shop sicher ist. Solch ein Siegel attestiert nämlich die Sicherheitsmaßnahmen, die in Hinblick auf den gesamten Online-Shop und vor allem alle für den Bestellprozess erforderlichen Schritte, ergriffen wurden.

Gespeicherte Daten

Shops speichern die Daten von Kunden in aller Regel. Dennoch ist es nicht erlaubt, die Kundendaten weiterzugeben oder gar zu verkaufen – selbst zur Aufnahme in die Empfängerliste von Newsletters ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Hinterlegte Cookies werden ebenfalls gespeichert und sollen das Surfverhalten von Nutzern analysieren. Dem müssen Website-Besucher ebenfalls zustimmen.

Teilen:
Weitere Artikel
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere
Karriere
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

Versicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

Lesen
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
Business
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

Lesen
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft
Karriere
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft

Wer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Lesen
Zur Startseite