Sicher im Internet einkaufen – Was ist zu beachten?

Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen
Immer dann, wenn Personen im Internet dazu aufgefordert werden, persönliche Daten wie ihre Kreditkartennummer oder Bankverbindung einzugeben, könnten Sicherheitslücken an den Schnittstellen dazu führen, dass man geschädigt wird. An solchen Schnittstellen können nämlich Daten „abgefischt“ werden.
Wer im Internet einkaufen möchte, sollte also auf jeden Fall zwei Sicherheitsmaßnahmen beachten und nutzen: Der verwendete PC oder das Smartphone sollte ausreichend geschützt sein, sodass Malware keine Chance hat. Bei Malware handelt es sich um schädliche Software, dass Betrügern im Internet den Datenklau erleichtert. Außerdem gilt es sich sichere Passwörter zuzulegen, die schwer zu knacken sind.
Phishing
Phishing ist die gängigste Methode, mit der Hacker sich Daten und Geld von Verbrauchern verschaffen können. Meist wird zunächst Malware in ein internetfähiges Gerät eingeschleust. Diese Schadsoftware ist in neutral erscheinenden Downloads oder E-Mails versteckt, weshalb man sie auch gerne Trojaner – abgeleitet vom Trojanischen Pferd – nennt.
Durch solch eine Software haben Betrüger die Möglichkeit, eingegebene Daten abzugreifen und für ihre Zwecke zu verwenden. Es empfiehlt sich neben den oben genannten Sicherheitsmaßnahmen immer darauf zu achten, möglichst wenig sensible Daten auf Websites wie Online-Shops einzugeben.
Sicherheit mit der paysafecard
Dieses Risiko lässt sich durch „Barzahlung im Internet“ gekonnt umgehen. Natürlich ist es nicht möglich, mit echten Geldscheinen im Internet zu bezahlen, doch die paysafecard sorgt dennoch dafür, dass bei Internetzahlungen ein ebenso hoher Sicherheitsstandard erreicht wird wie bei der Barzahlung im Laden vor Ort. Wer eine paysafecard bei terd erwirbt, lädt diese mit einem Guthaben auf, denn im Prinzip handelt es sich bei der paysafecard um eine Wertkarte.
Verbraucher können eine paysafecard ab 5€ bis hin zu einem Betrag von 100€ kaufen. Wer mehr Geld ausgeben möchte, kauft einfach mehrere Karten. Danach erhält man einen 16-stelligen PIN-Code, der bei Internetzahlungen eingegeben werden muss. Mit diesem Code können Hacker nichts anfangen. Bei einem Verlust, beschränkt sich das Risiko außerdem auf das Guthaben – alle Daten und weiteren finanziellen Mittel sind also sicher.
Online-Händler
Online-Händler arbeiten natürlich stets daran, ihre Sicherheitsstandards zu verbessern. Dazu haben sie verschiedene Stellschrauben, die immer wieder optimiert werden.
Button
Die Button-Lösung wurde 2012 eingeführt. Sie soll Verbraucher davor bewahren, beispielsweise im Weihnachts-Shopping-Stress unbeabsichtigt Bestellungen auszuführen oder Verträge abzuschließen. Damit ein Kauf rechtskräftig wird, muss der Internetkauf also immer mit einem Button abgeschlossen werden, der Hinweise wie „jetzt zahlungspflichtig bestellen“, „jetzt kaufen“ oder „zahlungspflichtigen Vertrag abschließen“ enthält.
Verschlüsselungstechniken
Damit ein Online-Shop wirklich sicher ist, sollte er verschlüsselt sein. Verbraucher erkennen das daran, dass am Anfang der Webadresse ein „s“ hinter dem „http“ steht. Sichere Seite beginnen also immer mit „https“. In vielen Browsern wird außerdem rechts im Adressfeld oder unten am Fenster ein Vorhängeschloss angezeigt.
SSL-Zertifikate
SSL-Zertifikate von anerkannten Verschlüsselungsstellen sind ein weiterer Hinweis auf die Sicherheit einer besuchten Website. Erkennen können Verbraucher die Zertifizierung der Verschlüsselung laut BSI meist links an der Adresszeile, wo der Name der URL im Wechsel mit dem Logo der Zertifizierungsstelle angezeigt wird. In einigen Fällen wird ein Teil der URL grün eingefärbt.
Gütesiegel
Ein Gütesiegel vom TÜV Süd oder einer anderen zugelassenen Prüfstelle ist ein weiterer guter Anhaltspunkt dafür, dass ein Shop sicher ist. Solch ein Siegel attestiert nämlich die Sicherheitsmaßnahmen, die in Hinblick auf den gesamten Online-Shop und vor allem alle für den Bestellprozess erforderlichen Schritte, ergriffen wurden.
Gespeicherte Daten
Shops speichern die Daten von Kunden in aller Regel. Dennoch ist es nicht erlaubt, die Kundendaten weiterzugeben oder gar zu verkaufen – selbst zur Aufnahme in die Empfängerliste von Newsletters ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Hinterlegte Cookies werden ebenfalls gespeichert und sollen das Surfverhalten von Nutzern analysieren. Dem müssen Website-Besucher ebenfalls zustimmen.
- Titelbild: Bild von Mudassar Iqbal auf Pixabay
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