News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
6. Dezember 2021

Stellungnahme der Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ zur bundesweiten Einführung der 2G-Regel im Handel

Marcus Diekmann, Geschäftsführer Rose Bikes und Gründer von „Händler helfen Händlern“:

„Corona ist schlimm, Menschen werden krank, Menschen sterben und wir müssen das Leben schützen, dann aber konsequent. Es ist aus Sicht des Handels unerträglich, dass in Sachen Gastronomie und Handel immer Symbolpolitik betrieben wird, obwohl nachweislich Produktionsbetriebe und Großraumbüros die schlimmeren Infektionsherde sind. Bis heute müssen viele Mitarbeiter vom staatlichen und stastsnahen Einrichtungen im Büro erscheinen.

Ebenso ist die Ungleichbehandlung dramatisch und nicht verständlich – ich würde es verstehen, wenn auch Supermärkte gleichbehandelt oder wirklich nur auf Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs beschränkt würden. Aus Sicht von Händler helfen Händlern fordern wir hier endlich eine zuverlässige und gerechte Coronapolitik, dann schaffen wir das gemeinsam als Gesellschaft.“

Dr. Alexander von Preen, Vorstandsvorsitzender, Intersport Deutschland eG:
„Wie viele andere haben auch unsere Händler bei der INTERSPORT seit Beginn der Corona-Krise erhebliche Sonderopfer gebracht, nationale Impfkampagnen unterstützt und ausgereifte Hygienekonzepte etabliert. Der Handel hat damit der Politik zur Seite gestanden in den letzten Monaten, um proaktiv Maßnahmen gegen steigende Inzidenzen zu ergreifen. Da wirkt die bundesweite und flächendeckende Einführung von 2G im Handel wie ein Schlag ins Gesicht. Die gefassten Beschlüsse sind unverhältnismäßig, gehen am Ziel der Eindämmung der Pandemie vorbei und diskriminieren erneut viele fachhandelsorientierte Geschäfte. Zudem wird diskutiert die Kontrolle der 2G-Kritieren auf unsere Händler zu übertragen, die dafür wertvolles Personal abstellen müssen, das den frustrierten Kunden gegenüber die Lage erklären soll und dann an anderer Stelle für Beratung und Verkauf fehlt. Diese Kontrollen dürfen unserer Meinung nach nicht dem stationärem Einzelhandel aufgebürdet werden, sondern sind von staatlichen Organen wie Polizei und Ordnungsamt durchzuführen. Kurzum: 2G ist Feigenblatt für die inkonsequente und unkoordinierte Corona-Politik der letzten Monate, die jetzt auf dem Rücken des Handels ausgetragen wird und in der Konsequenz vielen Händlern das Weihnachtsgeschäft kostet.“

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Vertrauen als Geschäftsmodell: Wie Luxarion den Edelmetall- und Uhrenankauf transparent macht
Business
Vertrauen als Geschäftsmodell: Wie Luxarion den Edelmetall- und Uhrenankauf transparent macht

Der Markt für Gold- und Uhrenankauf leidet unter einem Vertrauensproblem: intransparente Preise, anonyme Formulare, Druck an der Ladentheke. Die Luxarion GmbH aus Leer geht den umgekehrten Weg mit namentlich benanntem Gutachter, offengelegter Preisrechnung und Bewertung ohne Verkaufszwang. Ein Blick auf ein Geschäftsmodell, das Seriosität zum Alleinstellungsmerkmal macht. Wer ist Luxarion? Die Luxarion GmbH ist ein inhabergeführter Fachbetrieb für den Ankauf von Edelmetallen und Luxusuhren mit Sitz in Leer, Ostfriesland. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Aurich unter HRB 208177 im Handelsregister eingetragen und betreibt ein Ladengeschäft in der Groninger Str. 78. Angekauft werden Gold, Silber, Platin und Palladium, dazu Zahngold, Münzen, Barren und hochwertige Armbanduhren. Damit grenzt sich die Luxarion GmbH klar ab: Sie ist weder Pfandleihhaus noch Juwelier mit Neuware und auch kein Edelmetallhändler für Anlagezwecke, sondern auf Ankauf, Bewertung und Uhrenservice spezialisiert. Das Geschäftsmodell beruht auf einem Anspruch: Jede Bewertung soll so transparent ablaufen, dass Kunden jede Zahl nachvollziehen können.

6 Min. LesezeitLesen
Naturstein und Großkeramik in Küche, Bad und Boden: Worauf es bei Sanierung und Neubau ankommt
Ratgeber
Naturstein und Großkeramik in Küche, Bad und Boden: Worauf es bei Sanierung und Neubau ankommt

Wer Küche, Bad oder Böden erneuert, trifft eine Entscheidung für Jahrzehnte oder nur für wenige Jahre. Während Dekore und Trendfarben schnell wechseln, bleibt das eingebaute Material meist sehr lange im Alltag. Naturstein und Großkeramik gelten als besonders langlebige Optionen, unterscheiden sich aber deutlich in Optik, Pflegeaufwand und Budget. Wer vor der Investition weiß, welches Material zu welchem Raum und welcher Nutzung passt, vermeidet teure Fehlgriffe und kann in manchen Fällen sogar den kompletten Austausch bestehender Flächen vermeiden. Warum Naturstein und Großkeramik bei Sanierungen an Bedeutung gewinnen Der Markt bietet viele Alternativen von Vinyl und Laminat über Fliesen bis zu beschichteten Holzwerkstoffen. Trotzdem entscheiden sich Bauherren und Sanierer immer häufiger für Naturstein oder großformatige Keramikplatten. Der wichtigste Grund liegt in der Nutzungsdauer: Ein Granitboden oder eine Natursteinarbeitsplatte hält bei fachgerechter Verarbeitung Jahrzehnte, ohne sichtbar zu altern. Kleinere Beschädigungen lassen sich häufig herausschleifen oder wegpolieren, ohne dass das ganze Element ausgetauscht werden muss.

6 Min. LesezeitLesen
Wenn der Arbeitsvertrag zum Streitfall wird: Die Kanzlei Hollmayr – Perl & Kollegen in Deggendorf und Regen
Arbeitsleben
Wenn der Arbeitsvertrag zum Streitfall wird: Die Kanzlei Hollmayr – Perl & Kollegen in Deggendorf und Regen

Ein Arbeitsvertrag, dessen Klauseln plötzlich strittig sind. Eine Kündigung, die ausgesprochen werden muss oder eine, die ein Beschäftigter erhalten hat und nicht akzeptieren will. Ein Vorwurf der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Solche Situationen gehören zum betrieblichen Alltag vieler Unternehmen, und sie verlangen meist schnell eine verlässliche rechtliche Einschätzung. Denn Fehler im Arbeitsrecht können teuer werden: Die Fristen sind kurz, Formfehler haben Folgen, und nicht jede vermeintlich klare Regelung hält einer gerichtlichen Prüfung stand. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung ist der Zugang zu fachkundiger Beratung deshalb entscheidend. In Niederbayern hat sich für solche Fälle seit Jahrzehnten eine Kanzlei etabliert, die heute mit sechs Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten an zwei Standorten arbeitet: die Kanzlei Hollmayr Perl & Kollegen mit Büros in Deggendorf und Regen. Ihr klarer Schwerpunkt ist das Arbeitsrecht als Experte für Arbeitsrecht in Deggendorf deckt die Kanzlei ein Dauerthema ab, das Unternehmer, Personalverantwortliche und Beschäftigte gleichermaßen betrifft. Dieses Porträt stellt die Kanzlei, ihre Geschichte und ihre Ansprechpartner vor. Von der Einzelkanzlei zum Anwaltsteam

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite