ZDF-Reportage „37°“ über das Leben nach der Berufstätigkeit

Das Berufsleben beendet, die Kinder aus dem Haus. Da stellt sich für viele die Frage: Was kann ich vom Leben noch erwarten? Die „37°“-Reportage „Mein Traum von Rente – Nochmal Neues wagen“ am Dienstag, 11. Januar 2022, 22.15 Uhr, zeigt Menschen, die sich trauen, noch einmal neu anzufangen. Autorin Jule Sommer begleitet eine Rentnerin und zwei Rentner ein Jahr lang dabei, wie sie sich noch einmal ihre Träume erfüllen. Die „37°“-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.
Jürgen ist 64 und seit fast zwei Jahren in Rente. Als er während eines Italienurlaubes das Bergdorf San Giorgio oberhalb des Comer Sees entdeckt, weiß er sofort, dass er dort leben möchte. Entgegen allen Warnungen kauft er eines der Häuser in dem nahezu verwaisten Dorf. Keine Straße führt hinauf, zwei Stunden muss Jürgen aus dem Tal nach oben wandern und lebt dort wochenlang in Einsamkeit. Seine Frau Barbara teilt Jürgens Traum nicht und bleibt im heimischen Dorf in Niedersachen. „Wir waren schon immer sehr unterschiedlich“, sagt sie. „Aber wir akzeptieren uns und finden es gut, dass jeder zeitweise sein eigenes Leben lebt.“ Und so haben die beiden ein Wechselmodell gefunden, mit dem sie beide glücklich sind. „Wenn ich morgen sterbe, weiß ich, ich habe alles richtig gemacht“, sagt Jürgen.
Cornelia (65) hat seit dem Tod ihres Mannes mit dem Alleinsein zu kämpfen. Durch einen Zeitungsartikel kommt ihr die Idee, als Au-pair-Oma in die weite Welt zu reisen. Doch Corona macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Von Australien, Abu Dhabi oder Schanghai muss sie sich gedanklich verabschieden, findet aber in Österreich eine Familie: einen Mann mit zwei Töchtern, deren Mutter vor drei Jahren starb, und die Hilfe benötigen. Der Vater ist Hopfenbauer und schafft es nicht allein, sich um Töchter, Schule und den Hof zu kümmern. Cornelia beschließt, ihre Wohnung in Berlin unterzuvermieten und nach Österreich zu gehen.
Auch der 60-jährige Jianni will noch einmal hoch hinaus und die Lizenz zum Fluglehrer machen. Eine Krebserkrankung hatte ihn mit 46 Jahren aus der Bahn geworfen. Die Ärzte gaben ihm noch wenige Monate. „Während meiner ganzen Krankheit habe ich mich nicht aufgegeben. Ich habe mir gesagt: Entweder startest du jetzt durch oder du gehst vor die Hunde.“ Für die Fluglehrerlizenz muss er zunächst eine theoretische Prüfung absolvieren. Jianni drückt noch mal die Schulbank und kommt oft an seine Grenzen. Bis zuletzt zittert er: Schafft er die Prüfung?
(ots)
BusinessWie kleine und mittlere Unternehmen mit der Digitalisierung ihrer Bestände Bürofläche, Mietkosten und Suchzeiten senken. Wenn Unternehmen ihre Flächen neu bewerten, geht der Blick meist zuerst auf das Offensichtliche: Büroräume, die seit der Einführung hybrider Arbeitsmodelle nur noch teilweise genutzt werden, Lagerflächen, die nicht mehr zum aktuellen Sortiment passen, oder Besprechungsräume, die häufig leer stehen. Ein Bereich bleibt dabei oft außen vor: das Archiv. Es liegt im Keller, im Zwischengeschoss oder im hinteren Teil der Halle, verursacht im Alltag kaum Aufmerksamkeit und steht deshalb selten auf der Agenda. Dabei bindet ein Papierarchiv dauerhaft Fläche, die anderweitig genutzt werden könnte. In diesem Beitrag geht es darum, welche Kosten ein analoger Aktenbestand tatsächlich verursacht, was bei der Aufbewahrung und Vernichtung von Unterlagen rechtlich zu beachten ist und wie sich die Digitalisierung strukturiert angehen lässt, statt sie weitere Jahre aufzuschieben.
BusinessEine Wohnungsauflösung ist selten eine Angelegenheit, die sich nebenbei erledigen lässt. Oft stehen hinter ihr ein Umzug, ein Todesfall oder die Entscheidung, eine Immobilie zu verkaufen. Dann müssen innerhalb kurzer Zeit Möbel ausgeräumt, persönliche Gegenstände gesichtet und mitunter Jahrzehnte an Hausrat sortiert werden. Gerade in München kommt eine ganz praktische Schwierigkeit hinzu: Wie lässt sich eine komplette Wohnung räumen, wenn der nächste Parkplatz weit entfernt ist und das Treppenhaus kaum Platz für sperrige Möbel bietet? Levis Entrümpelung hat sich auf solche Aufgaben spezialisiert. Das Unternehmen übernimmt Entrümpelungen und Haushaltsauflösungen im Großraum München und in Oberbayern und verbindet die Räumungsarbeiten mit der Bewertung und Verwertung gebrauchter Gegenstände. Ein regionales Unternehmen mit Erfahrung in der Wohnungsauflösung Hinter Levis Entrümpelung steht Marko Levis Lukacevic, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team führt. Seit mehr als zehn Jahren ist der Betrieb nach eigenen Angaben in der Region tätig. Penzberg ist der Hauptsitz, hinzu kommt eine Niederlassung in der Münchner Maxvorstadt. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkunden, Hausverwaltungen, Immobilienbesitzer und gewerbliche Auftraggeber. Auch Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter gehören zum Kundenkreis.
BusinessWenn eine Ehe oder Partnerschaft endet, denken die meisten zuerst an das Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung oder die Aufteilung des Hausrats. Wer ein Unternehmen führt oder selbstständig tätig ist, muss jedoch noch eine zweite Ebene bedenken: die eigene Firma. Wie wirkt sich die Trennung auf den Betrieb aus, welche Rolle spielt der Unternehmenswert bei der Vermögensauseinandersetzung, und wie lässt sich der Geschäftsbetrieb stabil halten? Diese Fragen sind für Unternehmer, Selbstständige und Gesellschafter keine Randnotiz, sondern entscheiden im Ernstfall über die wirtschaftliche Zukunft des Betriebs. Warum eine Trennung für Unternehmer mehr als eine private Angelegenheit ist Bei Angestellten lässt sich das Einkommen vergleichsweise klar beziffern. Bei Selbstständigen und Firmeninhabern sind private und betriebliche Finanzen dagegen oft eng verflochten: Einzelunternehmen, Gesellschaftsbeteiligungen, betrieblich genutzte Immobilien, Darlehen und private Entnahmen können für die rechtliche Einordnung im Trennungsfall relevant werden. Hinzu kommt, dass der Wert eines Unternehmens selten auf den ersten Blick erkennbar ist Bilanzen, stille Reserven und Verbindlichkeiten müssen einzeln betrachtet werden.
