Die Verwendung dieser Maßeinheit in der Erdölindustrie geht auf eine bestimmte Tradition zurück. In Pechelbronn im Elsaß wurde in Europa zuerst Erdöl gewonnen. Die Quelle ist bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts belegt. Zunächst verwendete man das sogenannte Erdpech für Hauterkrankungen. Kommerziell wurde das Erdöl dann ab 1735 bis 1964 verwendet. Viele Techniker besuchten die Gegend, um mehr über die Förderung und die Raffinierung des Erdöls zu erfahren. Hier wurde das Erdöl auch in Fässer abgefüllt.
Fässer für die Abfüllung des Erdöls
Für die Erdölabfüllung wurden keine gewöhnlichen Fässer verwendet, die sonst bei der Wein- oder Bierproduktion Anwendung fanden. Stattdessen kamen gereinigte Heringsfässer zum Einsatz. Diese Fässer wurden damals häufig für den Heringsverkauf ins Binnenland verwendet und waren aus diesem Grund sehr günstig. Damit man die Heringsfässer von den Erdölfässern unterscheiden konnte, strich man den Boden des Fasses blau an. Nachdem immer mehr Erdöl produziert wurde, bestellte man Fässer in dieser Größe beim Küfer. Die Maße der Heringstonnen mit einem Inhalt von 158,99 Litern wurden genauso übernommen wie die Angewohnheit, den Fassboden blau anzustreichen.
Barrel in der Wirtschaft
Die Maßeinheit hat heute für die Wirtschaft einen hohen Stellenwert. So wird der aktuelle Ölpreis immer je Barrel angegeben. Im internationalen Gebrauch wird lediglich das US-amerikanische Barrel mit dem Volumen von 158,987 Litern verwendet.
Christian Weis
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation
