Für das Wohl der Mitarbeiter – Ergonomie im Büro

Sie sind so gestaltet, dass Nacken, Rücken, Kopf und Beine auch nach langem Sitzen nicht schmerzen. Zudem fördert ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz die Konzentration und die Kreativität. Gründe genug für Arbeitgeber, den Arbeitsplatz ihrer Mitarbeiter nach ergonomischen Maßstäben einzurichten!
Was bedeutet Ergonomie am Arbeitsplatz?
Ergonomie als Begriff stammt aus dem Griechischen und beschreibt die Regeln, welche für ein vernünftiges und effektives Arbeiten zu beachten sind. Wer nun an einen passenden Schreibtisch oder Bürostuhl denkt, ist auf dem richtigen Weg, überblickt das Konzept allerdings noch nicht vollständig.
Ein Arbeitsplatz, der nach ergonomischen Vorgaben eingerichtet ist, bezieht das gesamte Arbeitsumfeld mit in die Betrachtung ein. Dazu gehören neben einer ausreichend dimensionierten Raumgröße auch Parameter wie optimale Licht- und Luftfeuchtigkeitswerte. Außerdem ist der Lärmpegel zu beachten.
Die Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, in verschiedenen Positionen arbeiten zu können und sich ab und an die Füße vertreten zu dürfen. Selbstverständlich sind auch die gesetzlich festgelegten Pausen zu berücksichtigen. Auf lange Sicht werden Beeinträchtigungen für die Gesundheit vermieden und die Zufriedenheit und die Produktivität der Beschäftigten gefördert.
Der richtige Schreibtisch
Der Schreibtisch steht sowohl im Büro als auch im Home-Office im Zentrum der Aufmerksamkeit. Er ist in der Regel höhenverstellbar. Das hat den Vorteil, dass er sowohl von groß gewachsenen als auch von zierlichen Menschen genutzt werden kann. Zudem erlaubt diese Funktion den Mitarbeitern, die Arbeitszeit abwechselnd im Stehen und im Sitzen zu verbringen. Dadurch wird der Bewegungsapparat geschützt und die Gelenke geschont.
Die Tischplatte besitzt Idealmaße, wenn sie mindestens 80 cm tief und 160 cm breit ist. Je nach Körpergröße sollte sich der Abstand zwischen Tischplatte und Sitzplatz zwischen 19 und 28 cm bewegen. Wichtig ist, dass die Arme bei normaler Sitzhöhe waagerecht auf dem Schreibtisch aufliegen.
Lose Kabel der elektronischen Bürogeräte sollten in einem Kabelkanal versteckt werden, damit sich die Beine beim Ausstrecken nicht verheddern. Überdies werden so Stolperfallen umgangen.
Tipp: Man kann den passenden Schreibtisch auch per Mausklick individuell von Ergolutions online konfigurieren lassen.
Der gesunde Bürostuhl
Der Bürostuhl ist der Ort, an dem die Mitarbeiter die meiste Arbeitszeit verbringen. In ergonomischer Ausführung lässt er sich individuell an die Körpergröße anpassen und lässt wechselnde Arbeitshaltungen zu. Bei gehobenen Ausführungen sind mindestens fünf Rollen angebracht, sodass der Stuhl stabil ausbalanciert ist und nicht umkippt.
Die richtige Sitzposition ist dann erreicht, wenn die Knie etwa 90 Grad angewinkelt sind, wobei die Fußsohlen vollständig den Boden berühren. Eine ideale Rückenlehne reicht bis zu den Schultern und ist stufenlos verstellbar. Die Armlehnen befinden sich auf der Höhe der Ellbogen und die Lendenstütze sollte in etwa auf Gürtelhöhe positioniert sein. So wird vermieden, dass Nacken und Rückenschmerzen auftreten, welche die Produktivität der Mitarbeiter beeinträchtigen.
Tastatur & Bildschirm
Je größer der Bildschirm, desto schneller gelingt es den Mitarbeitern, ihr Arbeitspensum zu absolvieren. Bei 24-Zoll-Monitoren sollte der Abstand zwischen Augen und Bildschirm etwa 100 cm betragen, bei 20-Zoll-Monitoren sind rund 70 cm die ideale Distanz. Es dürfen keine Lichtspiegelungen auftreten, welche die Konzentration und den reibungslosen Ablauf stören. Im Idealfall sollte die Kopfzeile mit leicht nach unten geneigtem Kopf lesbar sein.
Während der Arbeit am Bildschirm ist darauf zu achten, dass die Handgelenke nicht abknicken. Ansonsten sind schmerzhafte Entzündungen der Sehnenscheide zu erwarten und die Mitarbeiter werden krankgeschrieben. Eine zweigeteilte, ergonomische Tastatur verhindert diese Probleme. Es verbessert sich die Armhaltung, was auch entspannende Auswirkungen auf die Nackenmuskulatur nach sich zieht.
Die Räumlichkeiten
Beim ergonomischen Ansatz wird auch der eigentliche Arbeitsraum integriert. Er umfasst idealerweise 10 m² pro Person, um den Mitarbeitern ausreichend Bewegungsfreiheit zu gewähren. Der Arbeitsplatz sollte mit mindestens 500 Lux ausgestattet sein. Als Lichtquellen bieten sich Wand- und Stehleuchten an, da diese individuell verstellbar sind.
Die geeignete Raumtemperatur wird bei 20° bis 22° Celsius verortet und eine Luftfeuchtigkeit von 50 % fördert das Wohlbefinden. Der Lärmpegel darf 55 Dezibel nicht überschreiten. Letztlich sorgen einige Zimmerpflanzen für das perfekte Raumklima.
- Titelbild: Bild von Arpit auf Pixabay
FinanzenWer eine vermietete Immobilie besitzt, kann statt der pauschalen Abschreibung über 50 Jahre auch eine kürzere Restnutzungsdauer per Gutachten nachweisen und so jährlich deutlich mehr von der Steuer absetzen. Im Gespräch erklärt das Sachverständigen-Team von Nutzungsdauer24, warum viele Eigentümer tausende Euro verschenken und worauf es bei einem belastbaren Gutachten ankommt. Worum geht es bei der Restnutzungsdauer überhaupt? business-on.de: Wenn du als Vermieter mit dem Steuerberater sprichst, taucht früher oder später der Begriff „Restnutzungsdauer" auf. Könnt ihr kurz erklären, was sich dahinter verbirgt?
BusinessRabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen
BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.
