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1. August 2022

Für das Wohl der Mitarbeiter – Ergonomie im Büro

Sie sind so gestaltet, dass Nacken, Rücken, Kopf und Beine auch nach langem Sitzen nicht schmerzen. Zudem fördert ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz die Konzentration und die Kreativität. Gründe genug für Arbeitgeber, den Arbeitsplatz ihrer Mitarbeiter nach ergonomischen Maßstäben einzurichten!

Was bedeutet Ergonomie am Arbeitsplatz?

Ergonomie als Begriff stammt aus dem Griechischen und beschreibt die Regeln, welche für ein vernünftiges und effektives Arbeiten zu beachten sind. Wer nun an einen passenden Schreibtisch oder Bürostuhl denkt, ist auf dem richtigen Weg, überblickt das Konzept allerdings noch nicht vollständig.

Ein Arbeitsplatz, der nach ergonomischen Vorgaben eingerichtet ist, bezieht das gesamte Arbeitsumfeld mit in die Betrachtung ein. Dazu gehören neben einer ausreichend dimensionierten Raumgröße auch Parameter wie optimale Licht- und Luftfeuchtigkeitswerte. Außerdem ist der Lärmpegel zu beachten.

Die Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, in verschiedenen Positionen arbeiten zu können und sich ab und an die Füße vertreten zu dürfen. Selbstverständlich sind auch die gesetzlich festgelegten Pausen zu berücksichtigen. Auf lange Sicht werden Beeinträchtigungen für die Gesundheit vermieden und die Zufriedenheit und die Produktivität der Beschäftigten gefördert.

Der richtige Schreibtisch

Der Schreibtisch steht sowohl im Büro als auch im Home-Office im Zentrum der Aufmerksamkeit. Er ist in der Regel höhenverstellbar. Das hat den Vorteil, dass er sowohl von groß gewachsenen als auch von zierlichen Menschen genutzt werden kann. Zudem erlaubt diese Funktion den Mitarbeitern, die Arbeitszeit abwechselnd im Stehen und im Sitzen zu verbringen. Dadurch wird der Bewegungsapparat geschützt und die Gelenke geschont.

Die Tischplatte besitzt Idealmaße, wenn sie mindestens 80 cm tief und 160 cm breit ist. Je nach Körpergröße sollte sich der Abstand zwischen Tischplatte und Sitzplatz zwischen 19 und 28 cm bewegen. Wichtig ist, dass die Arme bei normaler Sitzhöhe waagerecht auf dem Schreibtisch aufliegen.

Lose Kabel der elektronischen Bürogeräte sollten in einem Kabelkanal versteckt werden, damit sich die Beine beim Ausstrecken nicht verheddern. Überdies werden so Stolperfallen umgangen.

Tipp: Man kann den passenden Schreibtisch auch per Mausklick individuell von Ergolutions online konfigurieren lassen.

Der gesunde Bürostuhl

Der Bürostuhl ist der Ort, an dem die Mitarbeiter die meiste Arbeitszeit verbringen. In ergonomischer Ausführung lässt er sich individuell an die Körpergröße anpassen und lässt wechselnde Arbeitshaltungen zu. Bei gehobenen Ausführungen sind mindestens fünf Rollen angebracht, sodass der Stuhl stabil ausbalanciert ist und nicht umkippt.

Die richtige Sitzposition ist dann erreicht, wenn die Knie etwa 90 Grad angewinkelt sind, wobei die Fußsohlen vollständig den Boden berühren. Eine ideale Rückenlehne reicht bis zu den Schultern und ist stufenlos verstellbar. Die Armlehnen befinden sich auf der Höhe der Ellbogen und die Lendenstütze sollte in etwa auf Gürtelhöhe positioniert sein. So wird vermieden, dass Nacken und Rückenschmerzen auftreten, welche die Produktivität der Mitarbeiter beeinträchtigen.

Tastatur & Bildschirm

Je größer der Bildschirm, desto schneller gelingt es den Mitarbeitern, ihr Arbeitspensum zu absolvieren. Bei 24-Zoll-Monitoren sollte der Abstand zwischen Augen und Bildschirm etwa 100 cm betragen, bei 20-Zoll-Monitoren sind rund 70 cm die ideale Distanz. Es dürfen keine Lichtspiegelungen auftreten, welche die Konzentration und den reibungslosen Ablauf stören. Im Idealfall sollte die Kopfzeile mit leicht nach unten geneigtem Kopf lesbar sein.

Während der Arbeit am Bildschirm ist darauf zu achten, dass die Handgelenke nicht abknicken. Ansonsten sind schmerzhafte Entzündungen der Sehnenscheide zu erwarten und die Mitarbeiter werden krankgeschrieben. Eine zweigeteilte, ergonomische Tastatur verhindert diese Probleme. Es verbessert sich die Armhaltung, was auch entspannende Auswirkungen auf die Nackenmuskulatur nach sich zieht.

Die Räumlichkeiten

Beim ergonomischen Ansatz wird auch der eigentliche Arbeitsraum integriert. Er umfasst idealerweise 10 m² pro Person, um den Mitarbeitern ausreichend Bewegungsfreiheit zu gewähren. Der Arbeitsplatz sollte mit mindestens 500 Lux ausgestattet sein. Als Lichtquellen bieten sich Wand- und Stehleuchten an, da diese individuell verstellbar sind.

Die geeignete Raumtemperatur wird bei 20° bis 22° Celsius verortet und eine Luftfeuchtigkeit von 50 % fördert das Wohlbefinden. Der Lärmpegel darf 55 Dezibel nicht überschreiten. Letztlich sorgen einige Zimmerpflanzen für das perfekte Raumklima.

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