Kundenbindung: Werbegeschenke und Souvenirs punkten mit Regionalität

Kleine Geschenkartikel erhalten die Freundschaft. Wer sich die Zeit nimmt, jemand anderem eine Freude zu machen, gewinnt selbst viel. Dass das Sprichwort weitaus mehr als eine im Sprachgebrauch hartnäckig verwurzelte Floskel ist, zeigen die jährlich ansteigenden Kosten, die sowohl Betriebe als auch Privatpersonen in die gut gemeinten Aufmerksamkeiten investieren, sowie der anhaltende Boom der auf Geschenkartikel spezialisierten Industrie. Auch wurde die Wirksamkeit von Mitbringseln und Give-aways mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bestätigt.
Schenken macht glücklich. Und dieser Effekt hat sogar eine langanhaltende Wirkung. Schon bei der Auswahl des Präsentes schüttet der Körper Glückshormone aus. Der Schenkende freut sich schon im Vorfeld über die positive Resonanz. Meist wird diese vorschnelle Erwartungshaltung auch erfüllt. Kaum jemand kann sich der Wirkung einer Aufmerksamkeit entziehen. Geschenkartikel werden mit Anerkennung und Wertschätzung gleichgesetzt, das steigert nicht nur die Selbstzufriedenheit, sondern auch die Bindung zwischen Beschenktem und Schenker.
Dabei ist die Größe, sprich der Wert des Präsentes, weniger wichtig. Interessanterweise sind es eher die kleinen Aufmerksamkeiten (u.a. Effektgeschenke), die die größte Wirkung erzielen. Woran das liegt? Je teurer der Geschenkartikel, desto größer der sogenannte Reziprozitätsdruck, der dem Beschenkten unbewusst das Gefühl vermittelt, sich revanchieren zu müssen. Andersherum gilt: je einfacher gehalten, desto eher sinkt die Erwartung an eine Gegenleistung, was sich der Geschenkartikel als das präsentieren lässt, was es ist – eine Aufmerksamkeit, die Freude bringt.
Was macht ein perfektes Geschenk aus?
Simpel sollte es sein, aber raffiniert. Es muss nicht teuer sein, aber darf auf keinen Fall wie ein billiges Give-away wirken, sonst löst sich der erhoffte Effekt in Luft aus. Während kleine Wegwerfartikel unter Freunden im besten Fall zumindest für einen gemeinsamen Lacher gut sind, kann ein schlecht ausgesuchter Geschenkartikel, das eigentlich zur Kundenbindung dienen sollte, verheerende Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall fühlt sich dann der Kunde nicht wertgeschätzt und distanziert sich. Ein guter Geschenkartikel bietet bestenfalls einen Mehrwert, ist individuell und verweist auf die Kreativität des Schenkers.
Dies gilt vor allem für Werbegeschenke. Diese müssen nicht nur den Empfänger ansprechen, sondern sollten zudem positiv mit dem Sender in Verbindung gebracht werden. Und dies nicht nur für den Moment, in dem der Geschenkartikel ausgepackt wird, sondern weit darüber hinaus.
Regionale Souvenirs als Werbegeschenk
Ein gutes Beispiel dafür sind regionale Souvenirs, die der Beschenkte, sprich der Kunde sofort und immer wieder positiv mit dem Schenker in Verbindung bringt. Der regionale Bezug schafft aufgrund der vielschichtigen Assoziationen eine starke, langanhaltende Bindung. Da jede Region für sich mit Alleinstellungsmerkmalen punkten kann, wird zudem ein bildlicher Bezug zur Geschäftsbeziehung hergestellt, die Nähe aufbaut, selbst wenn der Geschäftskontakt bislang rein über den Schriftverkehr stattfand, ohne dass eine persönliche Ebene erreicht werden konnte.
Regionale Souvenirs reflektieren darüber hinaus Lebensfreude und Tradition – beides Werte, mit denen sich ein Betrieb gerne in Verbindung gebracht sieht. Ob Schwarzwald Souvenirs, wie der Bollenhut, bayerische Souvenirs, wie die Lederhose, die Hexe vom Brocken oder die Karnevalsmaske aus dem Rheinland – Regionalität bietet stets den passenden Mehrwert. Kombiniert als Schlüsselanhänger, Notizbuch, Magnet oder gar als Haftzettel (der Produktfindung sind keine Grenzen gesetzt) ist auch mit kleinem Etat das perfekte (Werbe-)geschenk möglich. Vor allem, wenn Sie als Betrieb Geschenkartikel im großen Stil bei einem Großhandel für Geschenkartikel wie Euro Souvenirs kaufen, sind Werbegeschenke mit kleinem Etat gut umsetzbar.
Der Wert von kleinen Aufmerksamkeiten – ob im geschäftlichen oder im privaten Bereich – sollte nicht unterschätzt werden, aber dafür umso besser durchdacht sein. In Hinblick auf die gewünschten Kriterien schlicht und doch außergewöhnlich, individuell und mit persönlichem Bezug, sind Souvenirs als Werbegeschenke eine gute Wahl, insbesondere wenn mit dem regionalen Bezug gespielt wird.
- Titelbild: Foto von RODNAE Productions
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
