Anhaltender Boom im Onlinehandel seit Corona – Was kaufen die Deutschen am liebsten?

Trotz der allgemeinen Tendenz zu mehr Onlinehandel sind ein paar Produkte und Produktgruppen beliebter als andere. Und noch etwas hat sich getan: Online und offline werden immer weiter verschränkt. Lange sah es so aus, als könnte der Onlinehandel irgendwann den stationären Handel ablösen. Das ist definitiv nicht der Fall, Synergien sind entstanden. Die beiden Pole stehen jetzt nicht mehr gegeneinander, sondern ergänzen sich.
Einkaufen über das Smartphone? Läuft!
Komplexe Onlineshops mit großem Warenangebot wurden vor einigen Jahren noch ausschließlich über den Desktop-Computer aufgerufen. Shoppen per Tablet oder Smartphone war mühsam bis unmöglich. Heute sind die meisten Websites und Shops für mobile Endgeräte optimiert, sodass auch am kleinen Display des Smartphones ein umfassend angenehmes Einkaufserlebnis möglich ist. Mobiles Internet und Onlineshopping sind alltäglich geworden. Und das sagen die Statistiken:
Auch im Onlinehandel wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, 70 Prozent der Deutschen achten darauf.
Etwa 17,2 Prozent der Deutschen geben mehr als 1.000 Euro jährlich im Onlinehandel aus.
Mehr als einmal im Monat online bestellen 85,7 Prozent der Konsumenten und Konsumentinnen.
Wenn der direkte Kontakt im stationären Handel wegfällt, werden Fotos, Videos, Produktbeschreibungen und Bewertungen wichtiger. Tatsächlich vertraut etwa ein Drittel der Konsumenten und Konsumentinnen auf die Produktbeschreibungen und Fotos. In Sachen Bezahlung hat sich auch einiges getan, der Kauf auf Rechnung wird längst nicht mehr flächendeckend angeboten. Mit 52,7 Prozent werden mehr als die Hälfte der Onlinekäufe per PayPal beglichen.
Was wird gekauft?
Zwar ist Onlineshopping in allen Segmenten beliebter geworden, aber ein paar Kategorien und Produktgruppen stechen trotzdem noch heraus. 37,4 Prozent der Onlinekäufe bestehen aus Schuhen und Kleidung, 27,6 Prozent aus Unterhaltungselektronik. Dann folgen Lebensmittel mit 9,4 Prozent, 8,9 Prozent des Handels machen Bücher aus, 7,9 Prozent Waren aus dem Segment Sport und Freizeit. Unter Sonstiges fallen 5,4 Prozent, die restlichen 3,4 Prozent werden von Haushaltsgeräten und Haushaltswaren ausgemacht.
Schaut man noch tiefer in die Statistiken, sieht man: Unter „Sonstiges“ fallen auch medizinische Produkte. Die werden nicht nur in Online-Apotheken und auf Rezept gekauft, sondern auch in Drogerien und anderen Fachgeschäften. Insbesondere Masken und Corona-Tests sind in den letzten beiden Jahren häufig online gekauft. Im stationären Handel kaum verfügbar, online dagegen recht einfach erhältlich war und ist der Corona Spucktest.
Online bestellt, im Geschäft abgeholt
Lieferverzögerungen, überlastete Logistikunternehmen, verwechselte Sendungen und anderes Unbill prägten zeitweise den Onlinehandel. Die Lösung ist einfach: Während der Coronazeit haben zahlreiche lokale Geschäfte, Restaurants und sogar Supermärkte Websites auf- und ausgebaut. Den Kunden und Kundinnen wurde so ermöglicht, die gewohnten Waren beim gewohnten Händler zu bestellen und sich liefern zu lassen. Vertrauen ist hier das Stichwort.
Aber auch die Bestellung online und das Abholen im Laden ist in den letzten beiden Jahren zu einem normalen Vorgang geworden. Ganz egal, ob sich Kunden und Kundinnen im Supermarkt online ihren Einkauf zusammenstellen, zahlen und ihn dann ein paar Stunden später vor Ort im Laden abholen, oder ob es um Schreibwaren geht, die zu Schuljahresbeginn direkt ins Klassenzimmer geliefert werden. Sogar bei Kleidung hat sich die Verschränkung von online und offline gewährt.
Verschiedene Modelle konnten sich hier in den vergangenen Jahren etablieren. Kleine Boutiquen beispielsweise boten an, in einem reservierten Zeitfenster die gewünschten Kleidungsstücke in den passenden Größen im Laden bereitzulegen. Kunden und Kundinnen konnten dann allein und ohne weiteren Kundenverkehr anprobieren und kaufen. Oder die Pakete wurden abgeholt, zu Hause probiert und anschließend bei einem zweiten (reservierten) Besuch gekauft und (wenn unpassend) zurückgegeben.
Gekommen, um zu bleiben
Zwar ist mit einigen der Verschränkungen von Onlineshopping und stationärem Handel für die Geschäfte ein erheblicher Mehraufwand verbunden. Trotzdem halten sich die neuen Möglichkeiten und werden auch in Zukunft nicht verschwinden. Ganz im Gegenteil: Die Verschränkung des Internets und des sogenannten Real Life wird zunehmen.
- Titelbild: Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay
BusinessDie beste mydealz-Alternative für Selbstständige ist ein Portal, das Zeit spart: Statt zahlreiche Community-Beiträge zu durchsuchen, finden sie auf kuratierten Schnäppchen-Portalen wie Preis-King eine redaktionelle Vorauswahl für Technik, Büroausstattung und Software. mydealz bleibt mit seiner großen Community stark, verlangt im Arbeitsalltag aber mehr eigene Suche. Welche Plattform zu welchem Bedarf passt und worauf Gewerbekunden achten müssen, zeigt der Vergleich. Für Unternehmer entscheidet sich der Wert eines Deals nicht allein am ausgewiesenen Rabatt. Wer Büro-Technik günstig kaufen möchte, braucht einen passenden Liefertermin, einen verlässlichen Verkäufer und eine Rechnung für die Buchhaltung. Gerade bei gewerblichen Käufen können andere Regeln gelten als beim privaten Einkauf. Ein Deal-Portal hilft bei der Suche; die Prüfung des konkreten Angebots bleibt Teil der Kaufentscheidung.
MarketingOb ein Unternehmen im regionalen Umfeld wahrgenommen wird oder online unsichtbar bleibt, hängt zunehmend von seiner Präsenz bei lokalen Suchanfragen ab. Handwerksbetriebe, lokale Dienstleister und der stationäre Einzelhandel bemerken die Unterschiede oft unmittelbar an der Zahl eingehender Anfragen. Geografische Signale können darüber entscheiden, ob eine Website bei standortbezogenen Suchen erscheint oder in den Suchergebnissen kaum Beachtung findet. Die zentrale Frage ist allerdings nicht, ob diese Signale grundsätzlich wirken, sondern wann sich der damit verbundene Aufwand in messbaren Anfragen auszahlt. Schließlich profitiert nicht jedes Geschäftsmodell gleichermaßen davon. Welche Ergebnisse möglich sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Wann standortbezogene Signale echte Anfragen erzeugen
ExpertentalkEin Friseurbesuch beginnt selten mit einer fertigen Lösung. Er beginnt mit Fragen: Welcher Schnitt trägt sich im Alltag gut? Welche Farbe passt zum Typ? Wie viel Pflegeaufwand ist realistisch? Gerade regionale Salons stehen für eine Verbindung aus Handwerk, Beratung und persönlicher Nähe, die über die reine Dienstleistung hinausgeht. Wie sich dieser Anspruch im Arbeitsalltag umsetzen lässt, erklärt Regina Käser im Gespräch. Die Friseurmeisterin betreibt den Salon Föhnlage in Tauting bei Murnau und verbindet dort klassisches Handwerk mit einer naturorientierten Arbeitsweise. Außerdem verrät sie, worauf Gäste vor einem Termin achten sollten. Zwischen Handwerk, Beratung und persönlichem Stil Regina Käser ist Friseurmeisterin. Ihr Salon liegt in Tauting, einer ruhigen Ortslage nahe dem Staffelsee mit Blick auf die Berge. Der Salon richtet sich an Kundinnen und Kunden aus Tauting, Murnau und der regionalen Umgebung. Wer beispielsweise einen professionellen Friseur in Murnau und Umgebung sucht, findet in Tauting einen persönlich geführten Betrieb mit festem Team.
