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Selbstführung

In einer zunehmend komplexen Arbeitswelt bedeutet Selbstführung viel – nicht nur für Führungskräfte, sondern für jeden Einzelnen. Doch was genau versteht man unter Selbstführung und warum ist sie so entscheidend? Dieser Artikel erkundet, wie effektive Selbstführung aussehen kann, welche Methoden dabei unterstützen und wie sich diese Fähigkeiten nicht nur auf das Individuum, sondern auch auf die Führung anderer auswirken.

Was versteht man unter Selbstführung?

Selbstführung bezeichnet die Fähigkeit einer Person, ihr eigenes Verhalten und Handeln selbstständig zu untersuchen und zu kontrollieren. Dies umfasst die Fähigkeit zur Selbstreflexion, das Setzen von persönlichen Zielen und die kontinuierliche Selbstbewertung des eigenen Fortschritts. Diese Reflexion bildet die Grundlage für effektive Selbstorganisation und ist essenziell für eine autonome persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Selbstführung ermöglicht es Individuen daraufhin, proaktiv und verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen, die ihr persönliches Wachstum und ihre beruflichen Leistungen fördern und auf ihrem individiellen Charakter basieren.

Was bedeutet es, sich selbst zu führen?

Insgesamt bedeutet Selbstführung, das eigene Handeln und Denken im Alltag bewusst so auszurichten, dass es dazu beiträgt, persönliche und berufliche Ziele zu erreichen. Dabei übernehmen Individuen die Verpflichung für die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen und passen sie an, um spezifische Ergebnisse zu erhalten. Es gibt drei Prozesse, die dabei zum Erfolg führen:

Es erfordert Selbstreflexion, um die eigenen Stärken, Schwächen und Bedürfnisse zu verstehen, Selbstverantwortung, um proaktiv auf Herausforderungen zu reagieren, und Selbstregulierung, um effektiv auf Veränderungen reagieren und persönliche Entwicklungspfade gestalten zu können.

Diese Prozesse helfen, eine stärkere Selbststeuerung zu entwickeln, die nicht nur die Erreichbarkeit von Zielen ermöglicht und eine positive Zusammenarbeit im Team fördert, sondern auch einen Blick auf die Gesundheit und ein erfülltes Leben behält.

Was ist gute Selbstführung?

Selbstführung bedeutet auch, eine innere Ausrichtung zu schaffen, die als Kompass dient und die eigenen Werte und Prinzipien stets im Blick behält. Sie erfordert es, dass eine Person ihre inneren Ressourcen aktiviert, um in einem gesunden Zustand ihre Vorhaben zu realisieren. Dies beinhaltet das kontinuierliche Überprüfen und Anpassen des eigenen mentalen und emotionalen Zustands sowie die Art und Weise, wie man mit anderen interagiert und auf sie reagiert – ob mit E-Mails oder in Person.

Bei der erfolgreichen Selbstführung geht es also nicht darum, die eigenen Pläne auf Biegen und Brechen zu erreichen, sondern mit Reflexion und Respekt für die eigenen Grenzen vorzugehen. Die Erreichbarkeit der Vorhaben anhand der eigenen Fähigkeiten und Grenzen ist ein wichtiger Faktoren der guten Selbstführung.

Selbstführung kann zu mehreren, positiven Effekten führen:

1. Steigerung der Eigenverantwortung

Selbstführung fördert die Übernahme persönlicher Rechenschaft für das eigene Handeln. Individuen, die sich selbst effektiv führen, tendieren dazu, Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen, anstatt Umstände oder andere Personen für ihre Misserfolge verantwortlich zu machen.

2. Verbesserung der Anpassungsfähigkeit

In einer schnelllebigen und ständig sich wandelnden Welt hilft Selbstführung Menschen, flexibel und anpassungsfähig zu bleiben. Die Fähigkeit, das eigene Verhalten und die eigenen Strategien zu steuern und anzupassen, ist entscheidend, um auf Veränderungen effektiv reagieren zu können, etwa bei einem Wandel im eigenen Team.

3. Förderung der Entwicklung

Selbstführung ist grundlegend für das persönliche Wachstum. Sie ermöglicht es Individuen, ihre Pläne klar zu definieren, ihre Stärken zu nutzen und an ihren Schwächen zu arbeiten. Dies trägt zur beruflichen Weiterentwicklung und zur Erreichung langfristiger Ziele bei.

4. Erhöhung der Produktivität und Effizienz

Durch Selbstführung können Individuen ihre Zeit und Ressourcen besser managen, was zu erhöhter Produktivität führt. Effektive Selbstführung hilft auch dabei, Ablenkungen zu minimieren und die Konzentration auf wesentliche Aufgaben zu verbessern.

5. Stärkung der Führungskompetenzen

Für Führungskräfte ist Selbstführung eine wesentliche Voraussetzung, um andere effektiv führen zu können. Eine Führungskraft, die gute Selbstführung demonstriert, ist besser in der Lage, Authentizität, Vertrauen und Respekt von ihren Teammitgliedern zu gewinnen.

6. Verbesserung der psychischen Gesundheit

Selbstführung beinhaltet auch Techniken zur Bewältigung von Stress und zur Förderung des eigenen Wohlbefindens. Dies kann dazu beitragen, Burnout zu vermeiden und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.

Durch das Entwickeln und Pflegen von Selbstführungskompetenzen kann also nicht nur die individuelle Leistungsfähigkeit gesteigert, sondern auch ein positiver Einfluss auf das soziale und berufliche Umfeld ausgeübt werden.

Methoden der Selbstführung

Die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer effektiven Selbstführung im Alltag erfordert den Einsatz gezielter Strategien, die Selbstbewusstsein,-verantwortung und -steuerung fördern. Diese Methoden helfen Individuen, ihre persönlichen und beruflichen Wünsche besser zu verstehen und zu erreichen.

Durch eine Kombination aus verschiedenen Techniken und Praktiken können Personen lernen, ihre Ressourcen optimal zu nutzen und ihre Leistungsfähigkeit zu maximieren, während sie gleichzeitig ein gesundes Gleichgewicht im Leben bewahren.

In den folgenden Abschnitten werden spezifische Prinzipien der Selbstführung detaillierter betrachtet, die dazu beitragen können, diese Vorhaben zu erreichen.

Wie kann ich mich selbst führen?

Methoden der Selbstführung sind vielfältig und zielen darauf ab, die eigene Motivation, Effektivität und Zufriedenheit zu steigern:

  • Selbstreflexion: Das regelmäßige Überprüfen des eigenen Verhaltens und der eigenen Einstellungen hilft dabei, ein tiefes Verständnis der eigenen Handlungen und ihrer Auswirkungen zu entwickeln. Dies kann durch Tagebuchführung, Meditationspraktiken oder Feedback-Sessions erfolgen.
  • Zielsetzung: Das Festlegen klarer, messbarer und erreichbarer Vorsätze ist entscheidend. Durch das Setzen von Zielen kann man seine Ressourcen gezielt einsetzen und den Fortschritt in Richtung des gewünschten Resultats steuern.
  • Zeitmanagement: Die Nutzung von Werkzeugen und Techniken zur besseren Organisation des eigenen Zeitplans ermöglicht es, die Produktivität zu maximieren und Stress zu minimieren.
  • Visualisierung und mentales Probehandeln: Diese Techniken helfen dabei, positive Ereignisse vorwegzunehmen und motivieren zur Umsetzung der notwendigen Schritte zur Zielerreichung.
  • Aufbau von Gewohnheiten: Der Aufbau positiver Gewohnheiten, wie regelmäßige Selbstpflege, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, unterstützt eine stabile Basis für die Selbstführung.
  • Lernbereitschaft: Kontinuierliches Lernen und die Anpassung an neue Informationen und Situationen sind wesentlich, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.

Diese Methoden sind nicht nur für das persönliche Wachstum sondern auch in der Arbeitswelt von entscheidend, insbesondere in Führungsrollen, wo Selbstführung eine der Anforderungen für die erfolgreiche Leitung anderer ist. Durch die praktische Anwendung dieser Methoden können Führungskräfte und ihr Team gleichermaßen ihre Effektivität steigern und zu einem positiven Arbeitsumfeld beitragen.

Führung von anderen

Das Können, andere effektiv zu führen, ist eine Kernkompetenz für Führungskräfte in jedem Bereich. Dies umfasst nicht nur die Delegation von Aufgaben oder das Management von Projekten, sondern auch die Inspiration und Motivation von Teams, um gemeinsame Erfolge zu erreichen.

In den folgenden Abschnitten wird näher darauf eingegangen, was es bedeutet, Mitarbeiter zu führen, und welche Werte im Bereich der Führung als Grundlage dienen sollten. Anschließend gehen wir darauf ein was es für Führungskräfte bedeutet, nicht nur andere sondern auch sich selbst anzuleiten.

Was bedeutet es, Mitarbeiter zu führen?

Mitarbeiter zu führen bedeutet mehr als nur Aufgaben zuzuweisen und Leistung zu überwachen. Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sich entwickeln und ihre Potenziale voll ausschöpfen können.

Effektive Führungskräfte setzen klare Ziele, bieten Unterstützung und Ressourcen an und fördern eine Kultur der Offenheit und des Respekts. Sie verstehen die individuellen Stärken und Schwächen ihrer Teammitglieder und nutzen diese Kenntnisse, um jedem Einzelnen zu helfen, sich weiterzuentwickeln. Zudem ist es entscheidend, als Vorbild zu agieren und Vertrauen zu fördern, was wiederum die Teamleistung und die Mitarbeiterzufriedenheit steigert.

Nicht zuletzt geht es darum, nie eine allgemeingültige Lösung anzuwenden. In der Führung in Handwerksbetrieben gibt es andere Werte und Strategien für den Unternehmenserfolg als beispielsweise in Bankkonzernen. Die gewählte Führungsstrategie sollte also immer individuell nach dem eigenen Unternehmen und dem spezifischen Team ausgerichtet werden.

Welche Werte gelten im Bereich der Führung?

Im Bereich der Führung gelten mehrere Schlüsselwerte, die das Verhalten und die Entscheidungen von Führungskräften leiten sollten:

  • Integrität: Ehrlichkeit und moralische Prinzipien sind die Basis für Vertrauen innerhalb eines Teams.
  • Respekt: Jeden Mitarbeiter als Individuum zu respektieren und Wertschätzung für seine Beiträge zu zeigen, fördert ein positives Arbeitsklima.
  • Verantwortlichkeit: Führungskräfte sollten Verantwortung für die Arbeitsergebnisse ihres Teams übernehmen und weitere Verantwortlichkeiten entsprechend an ihre Mitarbeiter delegieren.
  • Transparenz: Offene Kommunikation über Entscheidungen und Unternehmensrichtlinien hilft, Unsicherheiten zu minimieren und das Engagement der Mitarbeiter zu erhöhen.
  • Fairness: Gleichbehandlung aller Mitarbeiter unabhängig von ihrer Position oder ihrem Hintergrund ist entscheidend, um Diskriminierung zu vermeiden und Gleichberechtigung zu fördern.

Diese Werte sind universell, aber ihre spezifische Anwendung kann variieren, abhängig von der Unternehmenskultur und der Branche. Durch das Vorleben dieser Werte können Führungskräfte eine starke und effektive Führungskultur etablieren, die zur Erfüllung der Unternehmensziele beiträgt.

Welche Vorteile bringt Selbstführung für Führungskräfte?

Die Kunst der Selbstführung ist auch für Führungskräfte unerlässlich, denn sie ermöglicht es ihnen, ihre persönlichen und beruflichen Ressourcen optimal zu nutzen, konstante Leistung zu erbringen und gleichzeitig ihre Teams inspirierend und zielorientiert zu führen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur für den individuellen Erfolg entscheidend, sondern auch für das gesamte Unternehmen:

1. Vorbildfunktion

Eine Führungskraft ist ein Vorbild für ihre Teams. Ihr Vermögen zum Selbstmanagement spiegelt sich direkt in ihrem Verhalten und beeinflusst, wie Mitarbeiter sie wahrnehmen und auf sie reagieren. Wenn Führungskräfte sich selbst effektiv managen können, setzen sie einen Standard für Professionalität und Selbstorganisation, den ihre Teams nachahmen können.

2. Entscheidungsfindung

Selbstführung verbessert die Entscheidungsfindung. Eine Führungskraft, die ihre Emotionen und Reaktionen gut managt, kann klarer und objektiver denken, was besonders in Stresssituationen wichtig ist. Dies führt zu besseren Entscheidungen, die das gesamte Team oder Unternehmen positiv beeinflussen können.

3. Emotionale Intelligenz

Ein Schlüssel zur erfolgreichen Selbstführung ist die emotionale Intelligenz, die es einer Führungskraft ermöglicht, ihre eigenen Emotionen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Gleichzeitig hilft sie, die Emotionen anderer zu erkennen und einfühlsam zu sein, was für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz entscheidend ist.

4. Stressbewältigung

Selbstführung beinhaltet Techniken zur Stressbewältigung, die einer Führungskraft helfen, unter Druck leistungsfähig zu bleiben. Diese Fähigkeit ist wichtig, um in Krisenzeiten Ruhe und Klarheit zu bewahren und das Team sicher durch unsichere Phasen zu führen.

4. Anpassungsfähigkeit

In einer schnelllebigen Geschäftswelt muss eine Führungskraft flexibel und anpassungsfähig sein. Selbstführung befähigt sie, Veränderungen proaktiv zu begegnen, sich schnell anzupassen und Innovationen zu fördern.

5. Persönliche Entwicklung

Schließlich ist Selbstführung grundlegend für die persönliche und berufliche Entwicklung. Eine Führungskraft, die sich kontinuierlich selbst reflektieren und bestrebt ist, sich zu verbessern, kann ihre Führungsqualitäten weiterentwickeln und so ihre Wirksamkeit und ihren Einfluss im Unternehmen steigern.

Durch die Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung ihrer Selbstführungskompetenzen kann eine Führungskraft nicht nur ihr eigenes Potenzial maximieren, sondern auch das ihres Teams und letztendlich des gesamten Unternehmens.

Welche Führungsprinzipien gibt es?

Eine erfolgreiche Selbstführung die schließlich dazu verhilft, Mitarbeiter anzuleiten, geht Hand in Hand mit den verschiedenen Prinzipien, die eine Führungskraft auf ihre Methoden anwendet. Führungsprinzipien dienen dabei als Leitlinien für das Verhalten und die Entscheidungsfindung von Führungskräften und sind entscheidend für die Konsistenz und Effektivität der Unternehmensführung.

Je nach Unternehmenskontext können verschiedene Führungsprinzipien angewendet werden, um den spezifischen Anforderungen und Zielen gerecht zu werden. Dabei reicht das Spektrum von klassischen Ansätzen wie dem Management by Objectives bis hin zu moderneren Methoden, die Flexibilität und Mitarbeiterautonomie betonen:

Das Harzburger Modell

Das Harzburger Modell ist ein Führungsstil, der in den 1950er Jahren entwickelt wurde, um autoritäre Führungsstrukturen durch die Delegation von Verantwortungsbereichen zu ersetzen. Er betont die Bedeutung von klaren Stellenbeschreibungen und die Abgrenzung von Bereichen, was zu einer bürokratischen statt autokratischen Führung führt. Das Modell ist für seine strikte Regelorientierung bekannt und wird heute als historisch bedeutsam, aber in seiner praktischen Anwendung als umstritten betrachtet.

Das Harzburger Modell zeigt, wie eine Führungskraft durch klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten effektiver führen kann, kann aber von Arbeitnehmern negativ wahrgenommen werden.

Management by Exception

Management by Exception ist ein Führungsstil, der vor allem darauf basiert, dass Mitarbeiter weitgehend selbständig innerhalb definierter Grenzen agieren. Die Führungskraft greift nur dann ein, wenn signifikante Abweichungen von dem gesetzten Ziel, Fehler oder Probleme auftreten. Voraussetzung für dieses Modell ist ein gut entwickeltes System zur Überwachung und Bewertung der Leistungen.

MbE fördert die Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen, während die Führungskraft sich auf besondere Herausforderungen konzentriert.

Management by Decision Rules

Management by Decision Rules ist ein Führungsprinzip, bei dem Entscheidungsprozesse durch vordefinierte Regeln und Richtlinien gesteuert werden. Dieses Modell ermöglicht es, Routineentscheidungen zu standardisieren und effizient zu gestalten. Es reduziert die Notwendigkeit für ständige Eingriffe der Führungskräfte, indem klare Kriterien für die Arbeit vorgegeben werden, innerhalb dieser Entscheidungen zu großen Teilen in der Hand der Mitarbeiter liegen.

MbDR fördert Konsistenz und Effizienz in der Entscheidungsfindung innerhalb eines Unternehmens.

Management by Delegation

Management by Delegation ist ein Führungsprinzip, das Verantwortlichkeiten und die Entscheidungsbefugnis von höheren Führungsebenen auf untergeordnete Ebenen überträgt. Diese Definition fördert die Eigenverantwortung der Mitarbeiter, indem sie mehr Kontrolle über ihre Arbeit und die Art und Weise, wie sie ihr Ziel erreichen, erhalten. Der Schlüssel ist es, dass klare Anweisungen gegeben und Erwartungen definiert werden, um sicherzustellen, dass die delegierten Aufgaben im Berufsalltag erfolgreich ausgeführt werden.

MbD stärkt das Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern und steigert die Effizienz, indem es Führungskräften ermöglicht, sich vor allem auf strategischere Aufgaben zu konzentrieren.

Management by Objectives

Management by Objectives ist ein partizipativer Führungsstil, bei dem Ziele von Führungskräften und Mitarbeitern in einem Unternehmen gemeinsam definiert werden. Dieser Ansatz fördert die Mitarbeitermotivation und Eigenverantwortung, indem klare, messbare Ziele gesetzt werden, deren Erreichung regelmäßig überprüft wird. Es unterstützt die persönliche Weiterentwicklung der Kompetenzen durch klare Erwartungen und Rückmeldungen im Berufsalltag. Das ist zum Beispiel im Homeoffice wertvoll, um den Herausforderungen der Arbeit auf Distanz entgegenzuwirken.

MbO erfordert eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Führungskräften und Teammitgliedern, um die Ziele anpassen und die Zielerreichung sicherstellen zu können.

Management by Results

Management by Results ist ein Führungsansatz, bei dem die Leistung von Mitarbeitern und Teams anhand der erzielten Leistung gemessen wird. Der Fokus liegt auf der Erreichung von vorher festgelegten Zielen. Dieses Modell betont die Bedeutung von Zielerreichung und Ergebnisorientierung. Es ermutigt Teams, eigenständig zu handeln, wobei die Rolle der Führungskraft darin besteht, Ziele zu setzen, Ressourcen zur Verfügung zu stellen und den Erfolg zu bewerten.

MbR kann die Motivation steigern, indem es klare Richtlinien für den Erfolg bietet und oft mit Belohnungssystemen wie Boni oder anderen Anreizen verbunden ist.

Management by System

Management by System bezieht sich auf einen systematischen Ansatz in der Unternehmensführung, der darauf abzielt, alle Aspekte der Organisation durch umfassende und integrierte Systeme zu managen. Dies umfasst die Planung, Überwachung und Kontrolle organisatorischer Prozesse durch etablierte Verfahren und Tools.

MbS unterstützt die Konsistenz in der Entscheidungsfindung, verbessert die Effizienz durch Standardisierung und hilft, das Unternehmen an verändernde Umweltbedingungen anzupassen.

Die verschiedenen Führungsstile können als Leitbilder für individuelle Strategien der Selbstführung dienen, abgestimmt auf die jeweilige Persönlichkeit und berufliche Rolle. Jeder Stil bietet unterschiedliche Ansätze und Techniken, die Führungskräfte und Arbeitskräfte nutzen können, um ihre Selbstmanagement-Fähigkeiten zu entwickeln und zu verfeinern.

Fazit

Selbstführung spielt eine entscheidende Rolle in der heutigen komplexen Arbeitswelt. Sie ist nicht nur für Führungskräfte, sondern auch für jeden Einzelnen von Bedeutung. Eine effektive Selbstführung ermöglicht es, proaktiv und verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen, die das persönliche Wachstum sowie berufliche Leistungen fördern. Dabei sind Selbstreflexion und Disziplin wichtige Werkzeuge des Selbstmanagements. Die Übung besteht darin, die eigenen Gedanken und Handlungsweisen zu erkennen und das Verhalten danach gezielt anzupassen, um es auf persönliche Ziele auszurichten.

Durch die Anwendung verschiedener Führungsprinzipien, von traditionellen Modellen bis hin zu modernen Ansätzen, können sowohl individuelle als auch organisatorische Ziele besser verstanden und erreicht werden. Dabei ist es wichtig, dass die gewählten Strategien und Prinzipien der Selbstführung zu den persönlichen Werten und der Persönlichkeit des Einzelnen passen, um maximale Effektivität zu gewährleisten.

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