IT & Software·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
31. August 2021

Produktivität steigern: Effizientes IT Infrastructure Management

Explizit in Zeiten der Digitalisierung steht und fällt der Erfolg Ihres Unternehmens mit der Produktivität der IT-Abteilung. Um hier dauerhafte und langfristige Erfolge erzielen zu können, sollten effektive Managementstrategien angewandt werden. Für die Verwaltung der firmeneigenen IT gibt es mittlerweile eine große Bandbreite an unterschiedlichen Tools. Diese können die Produktivität steigern und unnötige Kosten einsparen.

Gründe, warum IT-Infrastructure Management die Produktivität nachhaltig steigern kann

Das Hauptproblem an den meisten IT-Infrastrukturen ist, dass diese aufgrund ihrer enormen Komplexität extrem viel Ressourcen beanspruchen. Dies hat zur Folge, dass diese Ressourcen an anderer Stelle fehlen, wo sie wahrscheinlich eher gebraucht werden. Spezialisten der IT-Branche stellen sich deshalb schon lange die Frage, wie die Effizienz in solchen Infrastrukturen deutlich gesteigert werden kann. Die Grundlage dieser Fragestellung stellt dabei die Zusammenfassung aller relevanten IT-Assets in einer einheitlichen und transparenten Dokumentation dar. Wichtig ist hierbei, dass alle Daten zentral und zusammengefasst abgelegt werden sein sollten.

Ein solches zentrales und einheitliches System stellt dabei den Grundpfeiler für ein erfolgreiches IT Infrastructure Management dar. Der Grund dafür ist die gesammelte Darstellung aller wichtigen Informationen wie Kabelverbindungen, Netzwerke und Server an einem zentralen Punkt. Auch die Tiefe dieser Informationen ist beliebig anpassbar, was das Verwalten der IT deutlich vereinfacht.

Gründe für die erhöhte Produktivität sind zum einen das schnelle Auffinden benötigter Informationen, da nun alles zentral an einem Ort auffindbar ist, aber auch die Redundanz der Informationen wird vermieden und nichts mehr unnötigerweise doppelt abgespeichert. Vor allem aber werden die Beziehungen der einzelnen Infrastrukturelemente aufgrund der transparenten Darstellung deutlich besser sichtbar, was wiederum die Analyse im Problemfall erleichtert.

Welche Möglichkeiten sollte ein Tool besitzen?

Wie bereits erwähnt, existiert auf dem Markt eine große Bandbreite an unterschiedlichen Tools für das Management der IT-Infrastruktur. Jedoch empfiehlt es sich zu Beginn, ein Tool zu nutzen, welches von keinem Hardwarehersteller entwickelt wurde. Gründe dafür sind, dass die meisten Tools der Hardwarehersteller nur bestimmte Ausschnitte zur Dokumentation freigeben. Um dieses Problem von Anfang an zu umgehen, sollten Sie direkt auf unabhängiges Tool setzen.

Wenn Sie eine saubere und effektive Dokumentation anstreben, dann benötigen Sie eine umfassende Komponentenbiblothek. Deshalb sollten Sie bei Ihrer Entscheidung vor allem darauf achten, ob Ihr Tool entweder bereits besonders viele Configuration Items (CIs) besitzt oder aber Sie diese schnell und unkompliziert anfordern können. Ebenfalls sollte ein IT Infrastructure Management Tool über eine Planungsfunktion verfügen, welche im Tool implementiert ist. Dies hat zum Vorteil, dass geplante Veränderungen akribisch dokumentiert werden und die Aktualität Ihrer Daten gewährleistet wird.

Ein Tool, das Sie für die zentrale Verwaltung Ihrer gesamten IT-Infrastruktur benutzen, sollte in jedem Fall über verschiedene Schnittstellen verfügen. So können zusammengefasste Daten von unterschiedlichen Systemen aus empfangen und weitergeben. Auch eine Cloud-Lösung sollte zusätzlich inkludiert sein, was einiges an Mehraufwand sparen könnte.

Mit einem IT Infrastructure Managment Tool Kosten sparen und interne Prozesse verbessern

Mit den Jahren wachsen die IT-Datenbanken in vielen Unternehmen und werden zunehmend unübersichtlicher. Es werden unnötige und nicht wirklich integrierte Hilfsdatenbanken implementiert, welche das Chaos meistens noch vergrößern. Statt alle Informationen gesammelt in einer zentralen Datenbank zu lagern, müssen Informationen aufwendig beschafft werden, was oftmals Geld und Zeit kostet.

Auch bei Problemlösungen wird eine übersichtliche und zentrale Datenbank zum Lebensretter. Wenn alle Informationen gesammelt und geordnet mit wenigen Klicks verfügbar sind, fällt leicht, die eigentliche Fehlerursache zu finden.

Die Weiterentwicklung vorantreiben

Automatisierte Prozesse sind der Schlüssel für einen effizienten Betrieb in Ihrem Unternehmen. Eine IT Infrastructure Management Software bringt also etliche Vorteile mit sich:

  • Mehr Kapazitäten für andere wichtige Prozesse des Unternehmens
  • Fehlerquoten werden verringert
  • Kundenzufriedenheit wird erhöht
  • Kosten und Arbeitsaufwand werden gesenkt

Grundlegend können Sie mit einem transparenten und zentralen System die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens deutlich fördern und vorantreiben. Ein korrekt durchgeführtes IT-Infrastruktur-Management ist also in jeder Hinsicht ein Gewinn.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? Der Zeitpunkt
Recht & Steuern
Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? Der Zeitpunkt

Wer eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, fragt sich schnell, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. Die Antwort ist eindeutig. Ein Gewerbe ist mit der tatsächlichen Aufnahme der gewerblichen Tätigkeit anzumelden, unabhängig von der Höhe der Einnahmen. Eine allgemeine Umsatz- oder Bagatellgrenze gibt es nicht (§ 14 GewO). Die verbreitete Vorstellung, erst ab 410 Euro werde eine Gewerbeanmeldung fällig, ist ein Irrtum. Dieser Wert betrifft ausschließlich die Einkommensteuer. Welche Kriterien eine gewerbliche Tätigkeit ausmachen, wie sich Grenzfälle wie Online-Verkauf oder Influencer einordnen lassen und was die neuen PStTG-Meldepflichten bedeuten, klärt der folgende Überblick. Kerninfos auf einen Blick Die Anmeldepflicht entsteht mit dem Beginn der Tätigkeit, unabhängig von Umsatz oder Gewinn (§ 14 GewO).

Lesen
EDV-Kenntnisse im Lebenslauf überzeugend formulieren
Ratgeber
EDV-Kenntnisse im Lebenslauf überzeugend formulieren

EDV-Kenntnisse gehören in den Lebenslauf, sobald der Job mit dem Computer zu tun hat, und das trifft heute auf nahezu jede Stelle zu. Wer die EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben will, folgt drei Prinzipien. Nenne konkrete Programme statt Sammelbegriffe, stufe das eigene Kompetenzniveau ehrlich ein und passe die Auswahl an die Stellenausschreibung an. Platziert werden sie meist in einem eigenen Abschnitt unterhalb der Berufserfahrung. Der Begriff „EDV“ selbst gilt inzwischen als veraltet. Die folgende Anleitung geht datengestützt, branchenspezifisch und mit Blick auf 2026 in die Tiefe, samt KI-Kompetenzen und ATS-Optimierung. Das sollten Sie wissen Der Begriff EDV gilt heute als veraltet, zeitgemäß sind IT-Kenntnisse oder Computerkenntnisse.

11 Min. LesezeitLesen
Café eröffnen – was es kostet und wann es sich lohnt
Ratgeber
Café eröffnen – was es kostet und wann es sich lohnt

Wer ein Café eröffnen will, durchläuft fünf zentrale Stationen. Am Anfang stehen Konzept und Standort, dann folgen Genehmigungen, Businessplan und Finanzierung. Realistisch braucht es dafür zwischen 50.000 und 150.000 Euro Kapital, je nach Größe, Lage und Ausstattung. Beim Risiko sollte man ehrlich bleiben. Das Gastgewerbe verzeichnet seit 2025 überdurchschnittlich viele Insolvenzen, und wer zu knapp kalkuliert, verschwindet oft schon im ersten Jahr wieder vom Markt. Entscheidend ist deshalb weniger die Leidenschaft für guten Kaffee als eine belastbare Rechnung. Genau die liefert dieser Beitrag mit Kostentabelle, Kalkulation pro Tasse und Break-even-Betrachtung. Alles Wichtige im Überblick Der Kapitalbedarf für ein eigenes Café liegt realistisch zwischen 50.000 und 150.000 Euro je nach Größe und Lage.

Lesen
Zur Startseite