Johannes Gronover: Wie man Führung in Handwerksbetrieben richtig gestaltet

Um die Führung in Handwerksbetrieben zu verbessern, müssen Prozesse überdacht und neu geordnet werden. Da viele Geschäftsführer langen Arbeitstagen und arbeitsreiche Wochenenden haben, liegt der Wunsch nach zusätzlichen Arbeitskräften erst einmal nahe. Der Auftragseingang scheint kaum zu bewältigen und den Angestellten gelingt es nur durch Überstunden, ihre Arbeit in der vorgegebenen Zeit zu erledigen. Häufig mehren sich die Beschwerden über Mitarbeiter, die zwar einerseits viel Geld kosten, andererseits jedoch nicht die erwartete Leistung zeigen. „Einfach weitere Fachkräfte einzustellen, würde an dieser Stelle jedoch nur die Frustration bei denjenigen Angestellten erhöhen, die sich voll und ganz in ihre Arbeit einbringen“, erklärt Johannes Gronover, Geschäftsführer der Gronover Consulting GmbH.
So liegt die Lösung nicht in personeller Aufstockung, sondern in der Prozessoptimierung und einer verbesserten Unternehmensführung. Deshalb ist der erste Schritt zu besseren Ergebnissen eine interne Analyse der Probleme, die durch konsequente Führung ergänzt werden sollte“, fügt er hinzu. Als erfahrener Unternehmensberater und Betriebswirt hat sich Johannes Gronover durch die Gronover Consulting GmbH in den letzten Jahren als zuverlässiger Partner im Handwerk etabliert. Seine Expertise fußt nicht nur auf akademischem Wissen, sondern auch auf einer langjährigen Laufbahn als Elektriker: Eine Kombination, die ihm eine ganzheitliche Betrachtung der betrieblichen Herausforderungen innerhalb der Branche ermöglicht. So konnte er im Laufe der vergangenen Jahre bereits vielen Geschäftsführern bei der Optimierung ihrer Führungskultur helfen – worauf es dabei in der Praxis ankommt, verrät er im folgenden Ratgeber.
Fehlende Loyalität und Motivation: Warum Entlassungen manchmal unumgänglich sind
In vielen Fällen führen fehlende Loyalität, Inkompetenz oder eine in Gedanken ausgeführte Kündigung dazu, dass Mitarbeiter keine Kraft oder Motivation finden, gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern an einem Strang zu ziehen. Diese Mitarbeiter sorgen für Mehrarbeit, statt für eine Arbeitsentlastung. Die Entlassung unproduktiver Mitarbeiter wirkt daher auf alle motivierten Angestellten wie eine Befreiung, da sie ihre Energie nun wieder auf die eigentliche Arbeit konzentrieren können und deutlich schneller vorankommen.
Zunächst sollten Geschäftsführer sicherstellen, dass sie alle Möglichkeiten zur Förderung ihrer Mitarbeiter ausgeschöpft haben. Erst wenn eindeutig geklärt wurde, ob Strukturen, Arbeitsanweisungen und Kommunikation im Unternehmen funktionieren, kann die Schuld für fehlende Leistungen bei den Arbeitnehmern gesucht werden. Anschließend können gezielt Fähigkeiten trainiert werden, die für ein erfolgreiches Unternehmen wichtig sind. Vielfach vernachlässigen Unternehmer ihr Selbstwertgefühl und nehmen sich gar nicht als Entscheider wahr. Letztendlich besteht jedoch der Sinn einer Selbständigkeit darin, Ziele zu definieren und die Mittel zu bestimmen, die zur Erreichung der Ziele notwendig sind.
Die Gefahren einer unausgeglichenen Mitarbeiterförderung
Durch unmotivierte Angestellte entstehen dem Unternehmen Kosten, die sich dadurch manifestieren, dass die Arbeit länger dauert als geplant oder Mitarbeiter Fehler machen. Für den Betrieb bedeutet dies einen Imageverlust und Mehrkosten. Doch zeigen sich bei anhaltender Unproduktivität auch verdeckte „Kosten“: Gewissenhafte und sorgfältig arbeitende Angestellte fühlen sich überlastet und ungerecht behandelt, wenn sie die Fehler ihrer Kollegen ausgleichen müssen.
Es ist ein fundamentales Missverständnis, die Förderung schwächerer Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen. Allein durch die Unterstützung unproduktiver Arbeitnehmer kann kein Unternehmen bestehen. Anerkennung und Hilfestellung sollten dorthin fließen, wo sie dem Betrieb nützen. Motivierte und produktive Fachkräfte fühlen sich ausgenutzt und übergangen, wenn sie feststellen, dass ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird und suchen daher oft nach einem neuen Arbeitgeber. Dabei sollte es für Handwerksbetriebe die oberste Priorität sein, diejenigen Mitarbeiter zu belohnen, die das Unternehmen wirklich voranbringen.
(ots)
BusinessDas Bauen mit Holz hat sich von einer traditionellen Nische zu einer treibenden Kraft im modernen Bauwesen entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch eine hohe architektonische Flexibilität ermöglicht. Gleichzeitig erfordert der Holzbau jedoch ein grundlegend anderes Herangehen als der klassische Massivbau. Der Erfolg eines Holzbauprojekts entscheidet sich nämlich selten auf der Baustelle, sondern fast immer am Schreibtisch. Weil viele Bauteile exakt vorgefertigt werden, muss jedes Detail im Vorfeld stimmen. Wenn in der Planungsphase ungenau gearbeitet wird, führt das später unweigerlich zu Verzögerungen und höheren Kosten. Daher bildet eine akribische Vorbereitung das eigentliche Fundament für jedes Gebäude aus Holz. Zusätzlich rückt die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern immer stärker in den Fokus. Wer auf regionale Netzwerke setzt, schafft nicht nur Sicherheit in der Umsetzung, sondern stärkt auch die Wirtschaftskreisläufe vor Ort.
ArbeitslebenLanges Sitzen, feste Deadlines und einseitige Bewegungen gehören für viele zum beruflichen Alltag. Doch dieser Rhythmus fordert oft einen spürbaren Tribut vom eigenen Körper. Rücken- und Gelenkbeschwerden schleichen sich unauffällig ein und werden bald zu ständigen Begleitern. Solche körperlichen Einschränkungen sind nicht nur unangenehm. Sie wirken sich auch direkt auf die Konzentration und die allgemeine Leistungsfähigkeit aus. Wenn die Haltung am Schreibtisch schwerfällt, leidet unweigerlich die Qualität der Arbeit. Ein bewusster Umgang mit diesen Signalen ist daher wichtig. Wer langfristig gesund und produktiv bleiben möchte, sollte die körperlichen Bedürfnisse genauso professionell im Blick behalten wie den täglichen Terminkalender.
BusinessOb historisches Ziegeldach, moderne Photovoltaikanlage oder sanierungsbedürftiges Flachdach: Die Anforderungen an das Dachdeckerhandwerk sind vielfältiger geworden. Während bei älteren Gebäuden häufig der Erhalt der vorhandenen Bausubstanz im Mittelpunkt steht, gewinnen energetische Sanierungen und die technische Nutzung von Dachflächen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Handwerksbetriebe, die unterschiedliche Bauweisen beherrschen und den Zustand eines Daches im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude beurteilen können. Zu diesen Betrieben gehört MA Bedachungen aus Waldorf bei Sinzig. Das von Mohammed Al Jassem geführte Unternehmen verbindet klassische Dachdecker- und Klempnerarbeiten mit zeitgemäßen Lösungen für die Gebäudesanierung. Das Spektrum reicht von kleineren Reparaturen über vollständige Neueindeckungen bis zur Restaurierung historischer Dächer. Auch bei kurzfristigen Schäden durch Unwetter ist der Meisterbetrieb Ansprechpartner. Dachsanierung und Reparatur als handwerklicher Schwerpunkt
