WebID – das Fintech, das digitale Bankkonto- und Depoteröffnungen ermöglicht

Die Niedrigzinsphase wird noch auf absehbare Zeit andauern. In der Konsequenz interessieren sich aufmerksame Verbraucher vermehrt für Angebote in Geldanlagen, die renditestarke Alternativen darstellen zu Tagesgeld- und Sparkonten der Hausbank. Dem gegenüber organisiert sich der Markt neu. Sogenannte Neobroker und Online-Banken bringen sich mit neuen Angeboten in Stellung. Sie profilieren sich dabei mit modernen Online Auftritten, attraktiven Tarifen und einem direkten Zugang zu Depots, Konten und allen damit verbundenen Geschäften.
Oft sind diese Anbieter Dienstleistungsplattformen, die sich auf die ergonomische Kommunikation mit dem Kunden konzentrieren und dabei weitere Verarbeitungsschritte mithilfe von Rechnerleistung automatisieren und an andere, spezialisierte Partner auslagern. Die Fintech Revolution ruht auf vielen Schultern. Zu komplex ist der Markt der Anlagen in Wertpapiere, Zahlungsverkehr und anderen Bankgeschäften, um in allen Feldern des Marktes präsent zu sein.
Eines haben aber alle Anbieter gemeinsam: Sie unterliegen dem Geltungsbereich der deutschen Gesetzgebung, der Kontrolle durch die BaFin und der Bundesbank. Z. B. die Richtlinien des Geldwäschegesetzes gelten online genauso wie in einer traditionellen Filialbank. So war es eine Herausforderung, eine Online-Lösung anzubieten für die zur Kontoeröffnung benötigten Legitimation.
Erfolgstory Online- Identifikationsverfahren

Frank S. Jorga
Die aus einer Idee von Frank S. Jorga entwickelte WebID Solutions GmbH brachte 2014 in einer Pionierleistung diese Lösung auf den Markt. Anstelle des damals verbreiteten Post ID Verfahrens, in dem man seine Identität persönlich an einem Postschalter nachweisen musste, war es auf einmal möglich, eine Identifikation per Video Call vorzunehmen. Und das mit dem Segen der BaFin. Plötzlich konnte der komplette Prozess einer Konto- oder Depoteröffnung vollständig online durchgeführt werden, ohne dass der Kunde seinen Bildschirm verlässt. Der Komfort und Zeitgewinn überzeugte Kunden und Anbieter in diesem Markt, und der Pionier stieg auf als Marktführer und konnte bis heute diese Rolle behaupten.
Die WebID-Story geht weiter. Die rechtssichere Legitimation ist von Bedeutung bei Vertragsabschlüssen, z. B. in der Versicherungswirtschaft, aber auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Infolgedessen kamen mit Solingen und Hamburg Standorte hinzu. Ländergesellschaften in Österreich, in der Schweiz, Indien und seit dem Markteintritt in den Vereinigten Staaten im Jahr 2018 zeigen, wie dynamisch das Geschäft wächst.
Im Jahr 2016 wurde der Standort Kiel gegründet, der die Tätigkeiten rund um IT bündelt. Das Feld umfasst App und Software Entwicklung, IT Projektmanagement und Server Administration. Der Kieler Standort profitiert von der Nähe zur Universität, Fachhochschule und den Wirtschaftsakademien. Er bietet kompetenten Absolventen langfristige Aussichten in Tätigkeiten rund um die Weiterentwicklung der technologischen Basis der Identifikationsverfahren. Die WebID-Gruppe zählt nach eigenen Angaben 800 Mitarbeiter und hat seit ihrer Gründung mehr als 160 Mio. Ausweisdaten auf Echtheit kontrolliert.
Fintech Unternehmen steht die Zukunft offen. Der kürzliche Hype um die Gamestop Aktie ließ die Anzahl der Anträge für Depoteröffnungen und, in deren Folge, die Online-Authentifizierungen in die Höhe schnellen. Unabhängig davon wird sich der Trend zu mehr Online-Aktivitäten weiter durchsetzen. WebID treibt dabei die Entwicklung der Verfahren voran und achtet auf Schnelligkeit und Nutzerfreundlichkeit. Mit dem neuesten Produkt WebID Konto Ident ist bereits eine Identifizierung ganz ohne Videocall und mittels Referenzüberweisung möglich. Weitere Technologien z.B. über Sprach-, oder Gesichtserkennung könnten folgen.
FinanzenWer eine vermietete Immobilie besitzt, kann statt der pauschalen Abschreibung über 50 Jahre auch eine kürzere Restnutzungsdauer per Gutachten nachweisen und so jährlich deutlich mehr von der Steuer absetzen. Im Gespräch erklärt das Sachverständigen-Team von Nutzungsdauer24, warum viele Eigentümer tausende Euro verschenken und worauf es bei einem belastbaren Gutachten ankommt. Worum geht es bei der Restnutzungsdauer überhaupt? business-on.de: Wenn du als Vermieter mit dem Steuerberater sprichst, taucht früher oder später der Begriff „Restnutzungsdauer" auf. Könnt ihr kurz erklären, was sich dahinter verbirgt?
BusinessRabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen
BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.
