Marketing·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
16. Februar 2020

Werbemittel: Das ist 2020 in

Werbung zum Anfassen

Ob es um die PSI in Düsseldorf geht oder um die Bonner Haptica Live: Auf Messen begegnen Besuchern vor allem haptische Werbemittel. Viele Menschen verstehen Dinge besser, wenn sie sich berühren lassen. Aus zahlreichen Studien ist außerdem hervorgegangen, dass Werbung zum Anfassen länger in Erinnerung bleibt. Kein Wunder also, dass sich die Werbemitteltrends 2020 vor allem auf haptische Werbung konzentrieren. Am beliebtesten sind Artikel, die sich am Zeitgeschehen orientieren und die jeweiligen Kundenbedürfnisse in dessen Kontext berücksichtigen. Entwicklungen wie der Klimawandel haben im aktuellen Zeitgeist für ein neues Nachhaltigkeits- und Gesundheitsbewusstsein gesorgt. Indem Werbemittel diese Zusammenhänge berücksichtigen, bewegen sie mögliche Kunden nachhaltig.

Give-Aways im Geiste der Nachhaltigkeit

Mit umwelt- und ressourcenschonenden Werbemitteln können sich Unternehmen in einem zeitgemäßen Kontext platzieren. Mögliche Kunden gewinnen dadurch einen positiven emotionalen Eindruck. Ein breites Feld für mögliche Werbemittel und schon seit Jahren ein Trendthema ist die mobile Kommunikation. Individueller Schutz für mobile Geräte ist gefragter denn je – auch wenn Deutschland trotz Bewegungen wie Zero Waste laut dem Umweltamt zu viel Elektromüll produziert. Grund dafür ist vor allem Nachlässigkeiten im Hinblick auf die Gerätepflege. Schutzhüllen und Folien machen Elektrogeräte länger haltbar und richten sich damit gegen die Wegwerf-Mentalität. Sie sind somit eine gute Möglichkeit für Werbung im Geiste der Nachhaltigkeit. Schutzhüllen mit Firmenlogo können – beispielsweise als Give-Away zu verkauften Artikeln – die Kundschaft von einer sozial verantwortlichen Unternehmensphilosophie überzeugen. Wer sich bewusst um Werte wie Nachhaltigkeit kümmert, ist im aktuellen Zeitalter automatisch beliebter.

Vegane Werbemittel im Kontext des neuen Gesundheitsbewusstseins

So ähnlich wie Nachhaltigkeit und Rücksicht auf die Umwelt den Zeitgeist prägen, tut es auch ein neues Gesundheitsbewusstsein. Volkskrankheiten wie Diabetes breiten sich fast epidemisch aus. Außerdem wird die Gesellschaft in Zeiten des demografischen Wandels immer älter, wozu ein möglichst gesunder Lebensstil beitragen kann. Im Hinblick auf die Lebensweise entwickeln sich vor diesen Hintergründen seit Jahren Trends wie Veganismus. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, setzen immer mehr Werbende auf vegane Werbemittel aus den Bereichen Kosmetik und Food. Zertifizierte Bio-Produkte aus nachhaltiger Produktion können als Give-Aways vom Umwelt- und zugleich Gesundheitsbewusstsein des Unternehmens zeugen. Im Einzelnen können Werbende auf einer Box mit veganen Snacks beispielsweise ein gut sichtbares Logo platzieren.

Fazit: Massenartikel sind out

Beispiele wie die beiden genannten machen deutlich, dass es bei den Werbemittel-Trends 2020 nicht um Massenprodukte geht. Massen-produzierte Give-Aways wie Kugelschreiber haben ausgedient. Stattdessen stehen Werbeartikel mit ehrlichem Mehrwert und einer Botschaft der sozialen Verantwortung im Fokus.

Teilen:
Weitere Artikel
August Böhm Stuck: Wie ein Münchner Stuckateurbetrieb historische Fassaden bewahrt
Growing Business
August Böhm Stuck: Wie ein Münchner Stuckateurbetrieb historische Fassaden bewahrt

Fassaden mit Gesimsen, Stuckprofilen und Ornamenten prägen in Münchner Altbauvierteln wie Schwabing, Bogenhausen oder Haidhausen seit über einem Jahrhundert das Stadtbild. Doch dieser bauliche Reichtum ist verletzlich: Witterung, Feuchtigkeit und frühere Umbauten setzen der historischen Substanz zu. Ihr Erhalt erfordert spezialisiertes Handwerk, das in der Bauwirtschaft oft wenig Beachtung findet für Eigentümer aber erhebliche Bedeutung hat, etwa wenn es um Werterhalt, Sanierung oder denkmalpflegerische Auflagen geht. Genau hier setzt der Münchner Meisterbetrieb August Böhm Stuck an. Was das Unternehmen leistet, wie es arbeitet und worauf Bauherren bei der Auswahl eines Stuckateurs achten sollten, zeigt das folgende Porträt. Stuck und Fassaden als Teil des Münchner Stadtbilds

6 Min. LesezeitLesen
Wie NOW Solar Photovoltaikprojekte in Kaiserslautern strukturiert umsetzt
IT & Software
Wie NOW Solar Photovoltaikprojekte in Kaiserslautern strukturiert umsetzt

Eine Photovoltaikanlage ist für Hausbesitzer und kleinere Betriebe kein Produkt, das sich per Mausklick bestellen lässt. Dachfläche, technische Auslegung, die Speicherfrage, Anträge beim Netzbetreiber und die formelle Inbetriebnahme greifen ineinander und entscheiden darüber, ob aus dem Vorhaben ein tragfähiges Projekt wird. Wer zum ersten Mal mit Solarenergie zu tun hat, steht deshalb vor einer organisatorischen ebenso wie vor einer technischen Aufgabe. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Anbieter aus Kaiserslautern diesen Prozess strukturiert und welche Fragen Interessierte beantworten sollten, bevor sie eine Anfrage stellen. Photovoltaik wird zur Planungsaufgabe

6 Min. LesezeitLesen
Gewerbeabfälle im Unternehmen richtig organisieren
Business
Gewerbeabfälle im Unternehmen richtig organisieren

In vielen Betrieben rückt das Thema Abfall erst dann in den Fokus, wenn ein Container überquillt oder die nächste Abholung ansteht. Für eine belastbare Organisation ist das zu spät. Entscheidend ist, was vorher passiert: ob Abfälle am Entstehungsort sauber getrennt werden, ob die richtigen Behälter an den richtigen Stellen stehen und ob sich der Entsorgungsweg später nachvollziehen lässt. Die Gewerbeabfallverordnung gibt dafür den rechtlichen Rahmen wie gut die Umsetzung im Alltag funktioniert, hängt jedoch an klaren betrieblichen Abläufen. Dieser Beitrag übersetzt die Anforderungen in einen praktikablen Prozess für Unternehmen. Warum Gewerbeabfall eine Organisationsfrage ist Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) betrifft nahezu jeden Betrieb: Sie gilt für Erzeuger und Besitzer gewerblicher Siedlungsabfälle ebenso wie für bestimmte Bau- und Abbruchabfälle vom Handwerksbetrieb über die Produktionsstätte bis zum Büro. Nach § 3 der Gewerbeabfallverordnung sind bestimmte Abfallfraktionen getrennt zu sammeln und zu befördern sowie vorrangig der Vorbereitung zur Wiederverwendung oder dem Recycling zuzuführen. Dazu zählen unter anderem Papier, Pappe und Karton, Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfälle.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite