Recruiting-Trends 2017: Dem Fachkräftemangel entgegenwirken

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Fachkräftemangel hat Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum
Das Basler Forschungsinstitut Prognos hat neue Zahlen zum Fachkräftemangel veröffentlicht, die zeigen, wie weit Angebot und Nachfrage in der Bundesrepublik auseinanderklaffen. Laut deren statistischen Auswertungen könnten bis zum Jahr 2030 rund 3 Millionen Fachkräfte fehlen, 10 Jahre später schon mehr als 3,3 Millionen. Dieser Mangel an Fachkräften dürfte das Wirtschaftswachstum erheblich bremsen.
Die Analysten des Forschungsinstituts sehen den Hauptgrund für den wachsenden Fachkräftemangel in der Überalterung der Gesellschaft. Die Zahl der Menschen im arbeitsfähigen Alter werde bis 2040 um rund ein Zehntel sinken, nach und nach scheiden zudem die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben aus. Auch die Digitalisierung und der technische Fortschritt wirken sich auf den Arbeitsmarkt aus. So schätzen die Forscher des Prognos-Instituts, dass künftig nicht nur viele Überwachungs- und Sicherheitstätigkeiten wegfallen, sondern auch Berufe in der Logistikbranche wie beispielsweise Lastwagenfahrer oder Packer würden eine immer geringere Rolle spielen oder gänzlich verschwinden.
Um den Fachkräftemangel abzufedern, können zum einen qualifizierte Flüchtlinge in Unternehmen integriert werden. Viele Arbeitsgeber schrecken jedoch nicht nur aufgrund möglicher kultureller Unterschiede davor zurück, sondern auch, weil die Rechtslage oftmals unklar ist und es bürokratische Hürden gibt. Mit der Veröffentlichung ihres Buches Flüchtlinge im Unternehmen möchten die Autoren Thomas Batsching und Tim Riedel Unklarheiten aufdecken und interessierten Unternehmen einen praxisorientierten Leitfaden zu diesem Themenbereich bieten.
Studie untersucht Lage auf HR-Markt
Der Gewinn von Flüchtlingen als Personal ist einer der aktuellen Recruiting-Trends, wie die Studie RecruitingTrends 2017 vom Staufenbiel Institut und Kienbaum (hier als PDF einsehbar) zeigt. Um die aktuelle Lage auf dem HR-Markt zu untersuchen, haben knapp 300 Unternehmen, die insgesamt mehr als 5,4 Millionen Mitarbeiter beschäftigen, an der Online-Befragung teilgenommen. In Bezug auf das Recruiting von qualifizierten Flüchtlingen gab nur 1 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie bereits jetzt in großem Maße auf die Rekrutierung solcher Fachkräfte setzen. 19 Prozent setzen jedoch zumindest vereinzelt auf die Integration von Flüchtlingen. 40 Prozent planen sie zumindest oder würden sie nutzen, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen besser wären. Zusammengerechnet sind das deutlich mehr als die 40 Prozent, die eine Integration von Flüchtlingen konsequent ausschließen.
Auch das sogenannte Employer Branding spielt eine immer größere Rolle bei der Personalbeschaffung. Unter diesem Konzept versteht die Aktivitäten eines Unternehmens, sich als attraktiver und aufrichtiger Arbeitgeber für potenzielle Arbeitnehmer dazustellen – also man eine Art Arbeitgebermarke zu entwickeln. Laut der Umfrage bieten Firmen ihren Mitarbeitern in diesem Zusammenhang oft spezielle Benefits an: So bieten beispielsweise 91 Prozent der befragten Firmen flexible Arbeitszeiten und rund 73 Prozent auch die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. Soziale Medien gewinnen bei der Suche nach fähigem Personal ebenfalls immer mehr an Bedeutung: 88 Prozent der Unternehmen sind auf Xing und 72 Prozent auf Facebook vertreten.
Letztendlich zeigt die Studie, dass die meisten Unternehmen die Wichtigkeit erkannt haben, Nachwuchskräfte von sich zu überzeugen. Denn gerade angesichts des Fachkräftemangels, der in den nächsten Jahren immer akuter werden wird, ist eine gute Positionierung auf dem Arbeitsmarkt überaus wichtig für Unternehmen.
BusinessDas Bauen mit Holz hat sich von einer traditionellen Nische zu einer treibenden Kraft im modernen Bauwesen entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch eine hohe architektonische Flexibilität ermöglicht. Gleichzeitig erfordert der Holzbau jedoch ein grundlegend anderes Herangehen als der klassische Massivbau. Der Erfolg eines Holzbauprojekts entscheidet sich nämlich selten auf der Baustelle, sondern fast immer am Schreibtisch. Weil viele Bauteile exakt vorgefertigt werden, muss jedes Detail im Vorfeld stimmen. Wenn in der Planungsphase ungenau gearbeitet wird, führt das später unweigerlich zu Verzögerungen und höheren Kosten. Daher bildet eine akribische Vorbereitung das eigentliche Fundament für jedes Gebäude aus Holz. Zusätzlich rückt die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern immer stärker in den Fokus. Wer auf regionale Netzwerke setzt, schafft nicht nur Sicherheit in der Umsetzung, sondern stärkt auch die Wirtschaftskreisläufe vor Ort.
ArbeitslebenLanges Sitzen, feste Deadlines und einseitige Bewegungen gehören für viele zum beruflichen Alltag. Doch dieser Rhythmus fordert oft einen spürbaren Tribut vom eigenen Körper. Rücken- und Gelenkbeschwerden schleichen sich unauffällig ein und werden bald zu ständigen Begleitern. Solche körperlichen Einschränkungen sind nicht nur unangenehm. Sie wirken sich auch direkt auf die Konzentration und die allgemeine Leistungsfähigkeit aus. Wenn die Haltung am Schreibtisch schwerfällt, leidet unweigerlich die Qualität der Arbeit. Ein bewusster Umgang mit diesen Signalen ist daher wichtig. Wer langfristig gesund und produktiv bleiben möchte, sollte die körperlichen Bedürfnisse genauso professionell im Blick behalten wie den täglichen Terminkalender.
BusinessOb historisches Ziegeldach, moderne Photovoltaikanlage oder sanierungsbedürftiges Flachdach: Die Anforderungen an das Dachdeckerhandwerk sind vielfältiger geworden. Während bei älteren Gebäuden häufig der Erhalt der vorhandenen Bausubstanz im Mittelpunkt steht, gewinnen energetische Sanierungen und die technische Nutzung von Dachflächen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Handwerksbetriebe, die unterschiedliche Bauweisen beherrschen und den Zustand eines Daches im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude beurteilen können. Zu diesen Betrieben gehört MA Bedachungen aus Waldorf bei Sinzig. Das von Mohammed Al Jassem geführte Unternehmen verbindet klassische Dachdecker- und Klempnerarbeiten mit zeitgemäßen Lösungen für die Gebäudesanierung. Das Spektrum reicht von kleineren Reparaturen über vollständige Neueindeckungen bis zur Restaurierung historischer Dächer. Auch bei kurzfristigen Schäden durch Unwetter ist der Meisterbetrieb Ansprechpartner. Dachsanierung und Reparatur als handwerklicher Schwerpunkt
