Acht Milliarden Euro für Klimaschutzprojekte in NRW

„Unsere Green Bonds sind seit dem Start eine echte Erfolgsgeschichte. Wir leisten so einen wichtigen Beitrag zur Transformation hin zu einem klimaneutralen Nordrhein-Westfalen“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Die große Transparenz sowie die hohen Qualitätsstandards der Anleihe haben die Investoren von Anfang an überzeugt. Gleichzeitig konnten wir als Vorreiterin Impulse im Markt setzen.“
Mit ihren Green Bonds trägt die NRW.BANK dazu bei, mehr klimafreundliche Projekte in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, die im Einklang mit der EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen stehen – und das zu sehr günstigen Konditionen.
Allein für den Emscherumbau, das größte wasserwirtschaftliche Projekt in der EU und die größte Infrastrukturmaßnahme Nordrhein-Westfalens, hat die NRW.BANK über ihre Green Bonds bislang fast zwei Milliarden Euro bereitgestellt. Die positiven Effekte des Projekts sind in der Region deutlich spürbar: Leben kehrt in und an den Fluss zurück, die Artenvielfalt nimmt zu. Durch neugeschaffene Auen, zusätzliche Versickerungsflächen und den Bau des Phoenix Sees, der große Wassermassen zwischenspeichern kann, ist die Emscherregion heute besser in der Lage, mit Extremwetterereignissen umzugehen. Parallel ist die Lebensqualität entlang des Flusses deutlich gestiegen. Weitere Projekte, die über die Anleihen refinanziert wurden, sind beispielsweise der Bürgerwindpark Gescher, emissionsfreie Züge und Busse für Verkehrsbetriebe oder der Klima-Campus Lichtenau, eine sanierte Schule, die heute weitgehend ohne den Einsatz fossiler Energien auskommt.
Wie wirksam die Investments sind, zeigt die Analyse des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI). Laut der Berechnungen sparen die über die NRW.BANK.Green Bonds refinanzierten Projekte in Summe Treibhausgase in Höhe von bisher rund 25 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten ein.
Die NRW.BANK emittiert jedes Jahr bis zu zwei Green Bonds. Bis 2021 belief sich das Volumen je Anleihe auf 500 Millionen Euro. Seit 2022 emittierte die NRW.BANK zwei Green Bonds mit einem Volumen von je 1,0 Milliarde Euro.
- Titelbild: Foto von Chris LeBoutillier auf Unsplash
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
