Guter Geschmack: ein Guide zum Gentleman-Stil

Noch im 18. Jahrhundert galt nur als Gentleman, wer aus gutem Hause stammte. Heutzutage steht der Titel eigentlich jedem offen, aber trotzdem nur wenigen zu. Obwohl Kleider Leute machen, geben sich moderne Gentlemen entgegen verbreitetem Glauben nicht mit modischen Komponenten zufrieden. Auch Respekt, Manieren und Gelassenheit beweisen Männer von Welt im 21. Jahrhundert. Dass ein Gentleman laut der alten Redensart genießt und schweigt, kommt nicht von ungefähr. Was den modernen Lebensstil bestimmt, ist das geschmackvolle Verhalten – und zwar längst nicht nur gegenüber dem anderen Geschlecht.
Wann Gentlemen schweigen
Gentlemen beweisen im 21. Jahrhundert allem und allen gegenüber Contenance. Sie streiten sich nicht, sondern argumentieren sachlich und behandeln andere sowie die eigene Person mit Respekt. Für Überzeugungen dürfen sie einstehen, aber sind immer zu Standpunktwechseln bereit und drängen anderen ihre Ansichten nicht auf. Angeberei liegt ihnen genauso fern wie Lästerei, denn statt in Schubladen, denken sie mit Offenheit. Wo man lieber schweigt als redet, erkennen sie sofort und geben das Wort lieber ab, als ständig von sich selbst zu sprechen. Anstand und Achtung sind nun mal deutlich mehr als der Handkuss.
Wie Gentlemen genießen
Zügellose Partys, Besinnungslosigkeit und morgendlicher Kater lassen sich mit dem Gentleman-Stil nicht vereinen, aber trotzdem gehören Genusserfahrungen zum Leben dazu. Dass man sich moderne Männer von Welt in stilvoller Runde dabei vorstellt, wie sie edle Tropfen und aromatische Tabakwaren genießen, hat guten Grund. Es müssen jedoch nicht immer erlesener Whiskey und handgerollte Zigarren sein: Von geistigen Genüssen und vergnüglichen Beschäftigungen bis hin zum reinen Nichtstun hilft Müßiggang einem Gentleman beim Entspannen. Gestresst trifft man den Mann von Welt daher trotz Stressjahrhundert niemals an – moderne Gentlemen zeichnen sich durch Gelassenheit aus und leben mit Muße ihre Gelüste aus, aber halten dabei stets die richtige Balance.
Eine Präsenz, die jedermann genießt
Sich an den Dresscode eines Events zu halten, pünktlich zu Verabredungen zu erscheinen, Frauen Komplimente zu machen und ihnen Türen aufzuhalten, zählt noch immer zum Gentleman-Stil. Trotzdem ist das Grundgebot des modernen Gentlemans ein anderes: nämlich die Bemühung um eine Präsenz, die jedermann als angenehm empfindet. Moderne Männer sorgen mit Gentleman-Stil immer dafür, dass sich sowohl Frauen als auch Männer in ihrer Gegenwart wohlfühlen. Sie sind diejenigen, an die man sich in Notsituationen wendet, und wissen immer, was zu tun ist. Dadurch ist dem Gentleman die Vorbildfunktion über die Jahrhunderte erhalten geblieben.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten
