Im Gespräch mit Woonwoon: Premium-Wohnen auf Zeit mitten in Berlin

Berlin ist für viele ein Ort der Übergänge. Menschen kommen für ein Projekt, ein Semester, einen neuen Job oder einfach, weil sich das Leben weiterdreht. Und genau in diesem Spannungsfeld zwischen Ankommen und Weiterziehen setzt WOONWOON an – mit einem Angebot, das mehr ist als nur ein möbliertes Apartment.

Seit 2015 entwickelt sich das Unternehmen mit Sitz in der Kochstraße – unweit vom Checkpoint Charlie – zu einer festen Adresse für all jene, die temporär in Berlin zu Hause sein wollen. Und „zu Hause“ meint hier mehr als nur vier Wände: Das Team von WOONWOON hat ein feines Gespür dafür, wie sich Wohnen für eine gewisse Zeit anfühlen sollte – unaufdringlich, komfortabel, persönlich.

Über 300 Apartments in Berlin gehören mittlerweile zum Portfolio. Darunter Altbauwohnungen mit Charme, moderne Business-Apartments oder stille Rückzugsorte am grünen Stadtrand. Dass hier nichts dem Zufall überlassen wird, zeigt sich in der Detailtiefe: von nachhaltigem Mobiliar bis hin zum optionalen Smart-Speaker im Premium-Paket. Wer mag, kann sogar mit Hund einziehen – nur die Zahnbürste sollte selbst mitgebracht werden.

Interessant ist aber nicht nur das, was WOONWOON anbietet, sondern auch wie. Als Full-Service-Agentur übernimmt das Team alles von der Schlüsselübergabe bis zur Reinigung. Besonders spannend ist dabei das modulare System: Servicepakete, Zusatzleistungen, individuelle Beratung – alles kann flexibel kombiniert werden. Das kommt nicht nur Expats, Projektarbeitenden oder Professorinnen entgegen, sondern auch Unternehmen, die für ihre Mitarbeitenden auf der Suche nach passenden Unterkünften sind.

Mit seiner Erfahrung und Expertise hat sich WOONWOON so längst als feste Größe für das Wohnen auf Zeit in Berlin etabliert – und wirkt dabei trotzdem nahbar, pragmatisch und unaufgeregt professionell.

Der Blick hinter die Kulissen zeigt: Hier geht es um mehr als nur Wohnraum. Es geht ums Ankommen. Und darum, Menschen eine gute Zeit in der Stadt zu ermöglichen.

Business-on: Willkommen bei Business-on! WOONWOON bietet seit fast zehn Jahren das Wohnen auf Zeit in Berlin an – was hat sich in dieser Zeit am stärksten verändert, sowohl bei den Anforderungen der Kunden als auch im Wohnungsmarkt selbst?

WOONWOON: In den vergangenen Jahren haben wir einen deutlichen Wandel in den Bedürfnissen unserer Kunden beobachtet. Flexibilität und Individualität stehen heute viel stärker im Fokus als noch vor einigen Jahren. Der typische Mieter ist mobiler geworden – sei es der Digital Nomad, der nur wenige Monate bleibt, oder der Projektmitarbeiter, der ein temporäres Zuhause sucht. Gleichzeitig ist Berlin als Wohn- und Arbeitsstandort international begehrter, aber auch komplexer geworden – Stichwort Mietdruck und Verfügbarkeitsengpässe. Unsere modulare Service-Struktur und unser vollständig eigener Bestand von über 300 Apartments ermöglichen es uns, schnell und individuell auf diese veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

Business-on: In Berlin über Wohnraum zu sprechen, heißt oft auch, über Engpässe, Bürokratie und Mietdruck zu reden. Wie begegnet WOONWOON diesen strukturellen Herausforderungen?

WOONWOON: Wir verstehen uns als lösungsorientierter Partner im urbanen Kontext. Durch unseren eigenen Wohnungsbestand können wir nicht nur verlässlich planen, sondern auch höchste Standards bei Qualität und Service sicherstellen. Zudem setzen wir auf Digitalisierung: Buchung, Kommunikation, Vertragsabwicklung und Zusatzservices lassen sich bei uns digital und effizient organisieren – ohne bürokratische Hürden für die Mietenden. So gelingt es uns, auch unter schwierigen Marktbedingungen verlässlich, transparent und zugänglich zu agieren.

Business-on: Viele Anbieter versprechen Service, doch bei WOONWOON scheint das Thema ernsthaft gelebt zu werden. Wie gelingt es, diesen Anspruch umzusetzen, gerade bei über 300 Apartments in einer Stadt wie Berlin?

WOONWOON: Service ist bei uns keine Zusatzleistung – er ist ein integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Unser Team ist in Berlin verankert und kennt die Bedürfnisse unserer Zielgruppen genau. Über unsere Plattform können Kunden individuelle Zusatzleistungen wählen – von Reinigungsservice bis hin zum digitalen Concierge. Dabei setzen wir auf gut geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf verlässliche Partner. Unsere Prozesse sind standardisiert, aber flexibel – das ermöglicht Qualität und persönliche Betreuung auf konstant hohem Niveau

Business-on: Mit dem Baukastensystem und den individuell kombinierbaren Leistungen unterscheidet sich WOONWOON deutlich vom klassischen Vermietermodell. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, auch im Hinblick auf internationale Kundschaft?

WOONWOON: Internationale Gäste schätzen besonders unsere Transparenz und Flexibilität. Ob Expat, Diplomat oder Künstler – viele kommen mit sehr spezifischen Anforderungen. Unser Baukastensystem ermöglicht es ihnen, genau das zu buchen, was sie benötigen – nicht mehr und nicht weniger. Das schafft Vertrauen. Zudem bieten wir mehrsprachige Kommunikation, unkomplizierte Buchungsprozesse und persönliche Beratung. Unsere Kunden wissen: Bei uns trifft internationale Gastfreundschaft auf deutsche Verlässlichkeit.

Business-on: Nachhaltigkeit wird bei der Ausstattung bewusst mitgedacht – wie lässt sich dieser Anspruch im Kontext von temporärem Wohnen realisieren, ohne dass es zur reinen Imagefrage verkommt?

WOONWOON: Für uns beginnt Nachhaltigkeit bei der Auswahl langlebiger Möbel, energiesparender Geräte und der bewussten Wahl von Standorten mit guter Anbindung. Unsere Apartments sind so konzipiert, dass sie ressourcenschonend betrieben und gepflegt werden können – ohne Abstriche beim Komfort. Gleichzeitig denken wir temporäres Wohnen als Teil einer größeren urbanen Bewegung: Weniger Leerstand, bessere Nutzung bestehender Infrastruktur, kürzere Wege und hohe Aufenthaltsqualität. Nachhaltigkeit ist für uns kein Buzzword, sondern ein gelebter Anspruch in jedem Detail.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite