IHK-Berufsbildungsausschuss: Neuer Vorsitzender gewählt, Lehrstellenlage erörtert

Siegen/Olpe. Die Mitglieder dieses Gremiums wählten ihn bei ihrer konstituierenden Sitzung einstimmig in dieses Amt. Sein Stellvertreter in der vierjährigen Berufungsperiode ist IHK-Vizepräsident Christian F. Kocherscheidt. Der Ausschuss ist in allen wesentlichen Fragen der Berufsbildung zu hören und zu unterrichten. Das Gremium beschließt darüber hinaus die Rechtsvorschriften in der beruflichen Bildung, an deren Einhaltung die IHK gebunden ist.
Eingehend erörterte der Ausschuss, der im Weiterbildungszentrum des Kreises Olpe tagte, die aktuelle Lage zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres. In Industrie und Handel würden bis zum Ende des Monats September insgesamt rund 2230 neue Lehrverträge in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe abgeschlossen. Das Ergebnis liege ziemlich exakt auf Vorjahresniveau, erläuterte IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener vor dem Ausschuss. Dabei gebe es jedoch durchaus sektorale und regionale Unterschiede. Die Zahl der Ausbildungsverträge steige im Kreis Siegen-Wittgenstein leicht an. Im Kreis Olpe sei demgegenüber ein Rückgang von circa zwei Prozent zu verzeichnen, der insbesondere aus einer um rund zehn Prozent sinkenden Zahl der Lehrverträge in den industriellen Metall- und Elektroberufen resultiere. In den kaufmännischen Berufen bleibe dagegen das Ausbildungsverhalten im Kreis Olpe nahezu stabil. Anders die Situation in Siegen-Wittgenstein: Hier werden sowohl im gewerblich-technischen als auch im kaufmännischen Bereich leichte Zuwächse verzeichnet. Auch die Zahl der in den Metall- und Elektroberufen abgeschlossenen Verträge steigt hier um rund drei Prozent auf 551 Lehrverträge an. Die in Siegen-Wittgenstein abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den gastgewerblichen Berufen brechen regelrecht ein. Hier beträgt der Rückgang 38 Prozent, nicht ganz so stark sind mit 22 Prozent die Rückgänge bei den Bankkaufleuten. Zuwächse von rund fünf Prozent verzeichnet der Handel, starke Zuwächse die Ausbildung in den Versicherungen.
Im Attendorner Raum, in Wenden sowie in Finnentrop und Lennestadt blieb die Zahl der geschlossenen Lehrverträge gegenüber dem Vorjahr in etwa stabil. Hier hatten also die jungen Menschen ähnlich gute Chancen wie im vergangenen Jahr. Deutliche Rückgänge im zweistelligen Bereich wurden in Drolshagen (minus 18 Prozent), in Kirchhundem (minus zehn Prozent) sowie in der Stadt Olpe (minus elf Prozent) verzeichnet. Dem gegenüber waren die „Ausschläge“ in den Gemeinden in Siegen-Wittgenstein deutlich ausgeprägter. Leicht steigend waren die Vertragsschlüsse in Bad Berleburg, Netphen und Siegen. Deutliche Rückgänge wurden dem gegenüber in Neunkirchen (minus elf Prozent), Bad Laasphe (minus 32 Prozent), Hilchenbach (minus 14 Prozent) und Burbach (minus 14,7 Prozent) verzeichnet. In diesen Kommunen war es für die jungen Leute schwieriger als im Vorjahr, wohnortnahe Lehrstellenalternativen zu erlangen. Wesentlich besser hatten es die jungen Leute in Erndtebrück (plus 27 Prozent), Freudenberg (plus 14 Prozent), Kreuztal (plus sieben Prozent) sowie Wilnsdorf (plus elf Prozent). Klaus Gräbener: „Insgesamt fällt das Lehrstellenvolumen im laufenden Jahr verhältnismäßig ordentlich aus. Die Wirtschaft hat das hohe Niveau des vergangenen Jahres halten können. Das wird allerdings schon sehr bald vorbei sein. Wir müssen uns angesichts der demografischen Entwicklung auf eine deutlich verminderte Anzahl betrieblicher Lehrverträgen einstellen.“
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BusinessEin Liefervertrag mit einem internationalen Partner steht zur Unterschrift, ein Tochterunternehmen im Ausland soll gegründet werden oder eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland tritt ihre neue Stelle an: Plötzlich müssen Dokumente vorliegen, die sprachlich und rechtlich einwandfrei sind. Genau in solchen Momenten wird Übersetzungsqualität zur unternehmerischen Frage denn wo Texte rechtliche Wirkung entfalten oder von Behörden anerkannt werden müssen, stoßen Schnelllösungen an ihre Grenzen. Wann Übersetzungen für Unternehmen zum kritischen Faktor werden Der Bedarf entsteht in der Praxis selten angekündigt. Wer ins Ausland expandiert oder dort eine Gesellschaft gründet, muss Handelsregisterauszüge, Gesellschaftsverträge und Vollmachten in der jeweiligen Landessprache vorlegen, häufig in amtlich anerkannter Form. Wer Fachkräfte aus dem Ausland einstellt, braucht übersetzte Zeugnisse und Abschlussurkunden für Anerkennungs- und Visumsverfahren. Und im Vertragsgeschäft mit internationalen Partnern entscheidet die präzise Übertragung juristischer Klauseln mit darüber, ob Rechte im Streitfall durchsetzbar bleiben. Eine falsch übersetzte Haftungs- oder Kündigungsregel kann am Ende teurer werden als das gesamte Übersetzungsbudget.
BusinessDer Bodenbelag prägt den ersten Eindruck von Geschäftsräumen und beeinflusst Akustik, Pflegeaufwand und laufende Kosten. Die Bodenwahl in Geschäftsräumen ist mehr als eine Geschmacksfrage: Sie entscheidet über Optik, Akustik, Reinigungsaufwand, Lebensdauer und die Wirkung, die Kunden, Bewerber und Mitarbeitende von einem Unternehmen mitnehmen. Wer ein Büro betritt, eine Praxis besucht oder eine Verkaufsfläche durchquert, bildet sich innerhalb weniger Sekunden ein Urteil. Der Boden ist dabei die größte zusammenhängende Fläche im Raum und trotzdem wird seine Wahl bei Umbau, Ladenausbau oder Praxisrenovierung oft dem Zufall oder dem knappsten Budgetposten überlassen. Für Entscheiderinnen und Entscheider im Mittelstand lohnt es sich deshalb, die Bodenwahl früh als Teil der Raum- und Investitionsplanung zu behandeln. Ein durchdacht gewählter Boden unterstützt konzentriertes Arbeiten, senkt die laufenden Betriebskosten und passt zum Corporate Design. Wer bei größeren Projekten auf Sicherheit setzen möchte, arbeitet mit regionalen Fachbetrieben zusammen, die Beratung und Verlegung aus einer Hand bieten etwa mit den Bodenleger-Experten in Hilden, die auch gewerbliche Kunden im Raum Haan und Solingen betreuen.
