BRIGITTE Academy startet „What The Finance?“ – den Finanz-Podcast für Frauen

Alle zwei Wochen spricht BRIGITTE-Redakteurin Anissa Brinkhoff (30), die sich selbst als Finanzlaie bezeichnet, mit unterschiedlichen Expert*innen und erfährt von ihnen alles zu einem bestimmten Finanzthema. Die Folgen bauen chronologisch aufeinander auf – von Einsteigerthemen wie unterschiedliche Kontomodelle hin zu komlexeren Inhalten wie Bitcoins. Damit liefert der neue Podcast eine Step-by-Step-Anleitung durch die Finanzwelt und soll Frauen motivieren, ihre finanzielle Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen.
Anna van Koetsveld, Leiterin der BRIGITTE Academy: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch einen Podcast im Portfolio der BRIGITTE Academy haben. Wie der Name ‚What The Finance?‘ suggeriert, ist das Thema nicht allzu beliebt – aber in Zeiten einer unsicheren Rentenentwicklung kommen vor allem Frauen nicht daran vorbei, sich frühzeitig mit ihren Finanzen auseinanderzusetzen. Mit Hilfe unseres Podcasts machen wir das komplexe Thema zugänglicher und wollen die Hörerinnen ermutigen, das Thema selbstbewusst anzugehen.“
Ab heute erscheint alle zwei Wochen eine neue Folge des Podcasts „What the Finance?“ bei AudioNow, Spotify und iTunes. Weitere Informationen unter brigitte.de/podcast.
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ExpertentalkEin Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.
