goCIO: Podcast unterstützt Mittelständler bei der Digitalisierung

Digitalisierung ist in aller Munde. Doch was Politik, Unternehmen und Verbraucher jeweils mit dem Begriff meinen, unterscheidet sich teils erheblich. Manch kleines Unternehmen denkt, jetzt, wo die eigenen Mitarbeiter weitgehend im Homeoffice arbeiten und die Daten in einer Cloud liegen, gehöre es zur digitalen Speerspitze. Andere Unternehmen bauen komplett auf digitale Produkte und Prozesse, machen die IT zum Maßstab aller Entscheidungen. Was wirklich sinnvoll und zielführend ist und wie mittelständische Unternehmen die Digitalisierung individuell gewinnbringend umsetzen können, möchte der Podcast „goCIO“ von und mit Szene-Kenner Mathias Hess erklären.
Alle zwei Wochen geht der Interim Manager, CIO und IT-Experte Mathias Hess mit seinem Podcast „goCIO“ auf Sendung. Er möchte zusammen mit seinen Gästen aufklären, Orientierung und Informationen geben. Unterhaltsam, aber auch tiefgründig, geht er Fragen der IT auf den Grund, interviewt Experten aus großen Konzernen, Mittelständlern und Dienstleistungsanbietern genauso wie Wissenschaftler und Entwickler. Dabei ist Mathias Hess immer nah an der Praxis, versucht, verständlich zu sein und einzuordnen. „Ich sehe mich als IT-Erklärer und nicht als abgehobenen Nerd“, erklärt der Buchautor und Digitalisierungsprofi.
„Viele Mittelständler wissen nicht, wo sie in Sachen IT, Digitalisierung und Automatisierung anfangen sollen“, weiß Mathias Hess aus seiner Praxis. Der Spagat, das Beste für die Kunden in Sachen Service zu bieten und zugleich innovativ und vollautomatisiert zu sein, ist nicht immer leicht. Schnelle und praxistaugliche Informationen seien in diesem Zusammenhang wichtig. Das wolle er mit seinem Podcast bieten. Dafür lädt er zu jeder Folge in der Fachwelt anerkannte Gäste und Experten ein.
In einer der jüngsten Ausgaben erläutert Mathias Hess zusammen mit Tobias Lange, dem CIO des Jahres 2021, das Thema: „Mission Impossible – viele Anforderungen, aber wo sind die Leute“. Fachkräfte und IT-Strategen fehlen, zumindest hierzulande. Das bekommt insbesondere der Mittelstand zu spüren, der im Kampf um die besten IT’ler nicht selten den Kürzeren zieht gegenüber den internationalen Playern und verlockenden Jobangeboten aus dem Ausland.
Tobias Lange ist CIO bei EagleBurgmann und verantwortet den globalen IT-Bereich sowie das übergreifende Prozessmanagement. Sein Fokus liegt auf der Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse. Mit über 17 Jahren IT-Erfahrung in internen und Beratungsrollen verfügt er über einen breiten Erfahrungsschatz im Management von komplexen IT-Architekturen mit Schwerpunkt SAP. Zudem gilt er als Kenner des Mittelstandes. Lange und Hess zeigen Lösungen auf und geben Unternehmen wertvolle Praxistipps.
Guide'sBei einer Standortentscheidung stehen häufig Gewerbeflächen, Kosten und Verkehrsanbindung zuerst auf dem Prüfstand. Für Unternehmen ist das nachvollziehbar: Ohne geeignete Räume und funktionierende Wege lassen sich betriebliche Abläufe schwer planen. Beschäftigte erleben einen Standort jedoch auch nach Feierabend. Wer Hockenheim wirtschaftlich einordnen möchte, sollte deshalb ebenso auf Wohnen, Freizeit, Familienalltag und die Einbindung in die Region schauen. Standortentscheidungen enden nicht am Werkstor
InnovationReifen gelten im Alltag oft als reines Verschleißteil. Doch im modernen Straßenverkehr spielen sie eine strategische Rolle. Für Flottenbetreiber und Fahrzeughalter sind sie ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die gesamten Betriebskosten eines Fahrzeugs geht. Ein klassischer Werkstattbesuch für den reinen Radwechsel deckt die heutigen Anforderungen oft nicht mehr ab. Der Reifenservice hat sich im Laufe der Zeit von einer handwerklichen Aufgabe zu einer umfassenden Dienstleistung entwickelt. Moderne Konzepte und gut abgestimmte Prozesse helfen inzwischen maßgeblich dabei, die Mobilität auf der Straße effizienter, sicherer und vor allem planbarer zu gestalten.
ExpertentalkEin Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.
