Sag es! – Wie Sie Mitarbeiter auf Fehler hinweisen können

Konstruktive Kritik ist ein wichtiger Hebel für die Verbesserung der Zusammenarbeit. Als Führungskraft delegieren Sie nicht nur Aufgaben, sondern geben Ihren Mitarbeitern dazu auch Feedback. Nicht immer fallen diese Rückmeldungen positiv aus. Es gibt Situationen, in denen Sie auch auf Fehler hinweisen müssen. Das macht niemand gern, gelingt aber mit der „Sag es“-Methode.
Wenn Sie einmal Fehler ansprechen müssen, machen Sie sich bewusst, dass der Zweck des Gesprächs darin liegt, die Zusammenarbeit zu verbessern. Es geht nicht darum, Schuld zuzuweisen. Gemeinsam mit dem Gesprächspartner wollen Sie das Thema so bearbeiten, dass Fehler dieser Art in Zukunft nicht wieder auftreten.
Grundlage dafür bildet ein respektvoller Umgang. Ihre Kritik darf nicht personenbezogen sein, sondern bezieht sich auf das beobachtete Verhalten. Werfen Sie Ihrem Mitarbeiter oder Kollegen den Fehler vor, zieht er sich mit großer Wahrscheinlichkeit zurück oder nimmt eine Verteidigungsposition ein. In beiden Fällen kommen Sie mit Ihrer eigentlichen Botschaft nicht mehr an. Formulieren Sie konstruktive Kritik und orientieren Sie sich dabei an der „Sag es“-Methode.
Am Fallbeispiel wird die Methode deutlich:
Gemeinsam mit einem Kollegen bearbeiten Sie einen Kundenauftrag. Ihr Mitarbeiter sollte sich beim Zuliefererbetrieb zusichern lassen, dass die Sonderanfertigung bis zur Kalenderwoche 23 geliefert wird. Das hat er versäumt. Das Projekt droht nun hinter den Zeitplan zurückzufallen.
Schildern Sie Ihre Sichtweise
Sprechen Sie aus der Ich-Perspektive. Bleiben Sie neutral und nehmen Sie keine Wertung vor.
„Ich habe dich darauf hingewiesen, wie wichtig der Liefertermin für den termingenauen Projektabschluss ist.“
Auswirkungen beschreiben
Wie interpretieren Sie das Szenario? Teilen Sie Ihrem Mitarbeiter mit, wie sein Verhalten auf Sie wirkt und welche Konsequenzen das für Sie hat.
„Für mich sieht es so aus, als hättest du meine Terminhinweise total ignoriert. Jetzt muss ich dem Kunden erklären, dass wir den Zeitplan nicht einhalten können.“
Gefühle äußern
Machen Sie deutlich, was Sie empfinden.
„Das ist mir total unangenehm, weil ich gerade letzte Woche mit ihm gesprochen und ihm bestätigt habe, dass wir bei der Umsetzung gut vorankommen.“
Einschätzung des Gegenübers einholen
Lassen Sie sich die Situation aus dem Blickwinkel des Kollegen schildern. Mit der bisherigen Vorgehensweise sorgen Sie dafür, dass er die Gründe für das Fehlverhalten und die Folgen analysieren kann.
„Wie siehst du das? Liege ich mit meiner Einschätzung völlig daneben?“
Schlussfolgerung ziehen
Im Idealfall bringt der Mitarbeiter eigene Lösungsvorschläge ein. Sollte dies nicht der Fall sein, fragen Sie ihn nach seinen Lösungsideen. Bieten Sie Unterstützung bei der Umsetzung an.
„Wie können wir in Zukunft verhindern, dass wichtige Mitteilungen nicht übersehen werden?“
Die „Sag es“-Methodik stellt eine gute Möglichkeit dar, Fehler in einer respektvollen und konstruktiven Art und Weise zurückzumelden. Als Führungskraft stoßen Sie Ihre Mitarbeiter nicht vor den Kopf und räumen ihnen den Freiraum ein, selbst zu entscheiden, wie sie mit den Folgen ihres Handelns umgehen wollen.
Institut für Management-Entwicklung (ime)
Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.
Mehr Informationen unter www.ime-seminare.de.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
