IT & Software·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
19. März 2022

Welt-Recycling-Tag: Die Green-IT-Allianz

Ressourcen schonen und nicht mehr benötigte Elektro-Geräte wiederverwerten. Dafür arbeitet Boehringer Ingelheim seit einigen Jahren mit dem anerkannten Inklusionsunternehmen AfB zusammen, das gebrauchte IT-Hardware wieder aufbereitet und in den Wirtschaftskreislauf zurückführt. Darunter PCs, Notebooks, Monitore und Mobiltelefone. Allein 2021 konnten so rund 37 Tonnen Elektroschrott vermieden werden. 66 Prozent der 2021 übergebenen Geräte konnte AfB durch Datenvernichtung, Hardware-Tests, Ersatzteilbeschaffung, Reparatur, Aufrüstung und Reinigung wieder vermarkten. Bei den ausgemusterten Notebooks betrug dieser Anteil sogar 96 Prozent. 34 Prozent der Geräte wurden zwecks Rohstoffgewinnung durch Recycling zerlegt.

Energie und Rohstoffe gespart

Mit der Abgabe ausgemusterter IT-Geräte hat Boehringer Ingelheim laut AfB* allein im vergangenen Jahr bewirkt, dass 3,39 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart wurden. Der Ausstoß von Treibhausgasen reduzierte sich um rund 924 Tonnen CO2-Äquivalente, der Wasserverbrauch um mehr als 7,15 Millionen Liter.

Darüber hinaus spendeten Boehringer Ingelheim Mitarbeitende bei der jährlichen Althandy-Sammlung im Oktober und November wieder eine beachtliche Menge an nicht mehr benötigten Smartphones aus ihrem Privatbesitz. Die Erlöse kamen wie schon im Vorjahr der NABU-Aktion „Hummel, Biene & Co.“ zugute.

Mehr Inklusion

Mit der Übergabe der ausgemusterten IT-Geräte fördert Boehringer Ingelheim nicht nur den Umweltschutz, sondern auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Sieben inklusive Arbeitsplätze konnten 2021 dank der IT-Partnerschaft gesichert werden. Für Boehringer Ingelheim ein wichtiger Schritt im Rahmen seiner neu formulierten Nachhaltigkeitsstrategie „Sustainable Development – For Generations. In dieser verpflichtet sich das Unternehmen bis 2030 unter anderem klimaneutral in seinen Unternehmensabläufen zu werden, seinen Wasserverbrauch, unternehmenseigenen Abfall zur Deponierung und Ressourcennutzung insgesamt zu reduzieren. Zum anderen konsequent Diversität & Inklusions-Prinzipien in den Wertschöpfungsketten anzuwenden.

(ots)

Teilen:
Weitere Artikel
Interview mit Nenad Tomic: Wie N.D Service Wohnanlagen und Gewerbeobjekte in Neufahrn bei Freising pflegt
Expertentalk
Interview mit Nenad Tomic: Wie N.D Service Wohnanlagen und Gewerbeobjekte in Neufahrn bei Freising pflegt

Wohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.

5 Min. LesezeitLesen
Interview: Wie eine Wärmepumpen-Modernisierung in Bad Salzuflen in der Praxis abläuft
Expertentalk
Interview: Wie eine Wärmepumpen-Modernisierung in Bad Salzuflen in der Praxis abläuft

Wer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?

6 Min. LesezeitLesen
SPEKTRUM Malerwerkstätten: Ein sächsischer Malerbetrieb zwischen Handwerk und Fachkräftesuche
Arbeitsleben
SPEKTRUM Malerwerkstätten: Ein sächsischer Malerbetrieb zwischen Handwerk und Fachkräftesuche

Das Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite