Elektroofenschlacke – Baustoff für den Straßenbau

Ein Blick in die Historie: Am 1. Juli 1933 gründete Hermann Lüdecke das Unternehmen in Kettenkamp. Mit Transporten aller Art und dem Handel mit Brenn- und Baustoffen wurde die Basis für die heutige Entwicklung geschaffen. Mit großem Einsatzwillen und unternehmerischem Geschick erweiterte Lüdecke das Unternehmen. So wurde der Abbau von Naturstein in Osnabrück betrieben, kleine Sand- und Kiesgruben ausgebeutet, Transporte im Nah- und Fernverkehr ausgeführt und die Verarbeitung von Schlacke aus der Stahlindustrie immer weiter vorangetrieben.
Im Jahre 1965 zählte das Unternehmen bereits 120 Mitarbeiter. Aufgrund einer anhaltenden Flaute in der Baukonjunktur wurde der Abbau von Naturstein aufgegeben und die Verarbeitung der Schlacke aus der Stahlindustrie forciert. Die Produktionsanlagen wurden im Jahre 1964 aus der Ortsmitte an den heutigen Standort an der Bockradener Straße verlegt. Der Fahrzeugstellplatz mit Tankstelle und die Verwaltung folgten im Jahr 1982, Ende 1985 wurde eine neue großzügige Werkstatt mit Ersatzteillager für die Reparatur und Wartung der Lkw, Baumaschinen und Produktionsanlagen in Betrieb genommen. Passend zum 75-jährigen Betriebsjubiläum im Jahr 2008 konnte die Inbetriebnahme einer neuen Produktionsanlage mit erheblich höherer Leistungsfähigkeit unter Teilnahme der Bevölkerung bei einem Tag der offenen Tür gefeiert werden.
Verwendung der Schlacken
Die Umstellung der Stahlproduktion vom Siemens-Martin- Verfahren zur Stahlschmelze im Elektrolichtbogenofen war für die Verwendungsfähigkeit der Stahlwerksschlacken von großer Bedeutung. War der Einsatz bislang auf den allgemeinen Erd- und Wegebau beschränkt, so ist die Elektroofenschlacke auch für den Einbau als Frostschutz- und Schottertragschichten im Straßenbau, zu Edelsplitten aufbereitet als Zuschlagsstoff für die Asphaltindustrie in den Asphalttrag- und Deckschichten hervorragend geeignet. Dort, wo Raumbeständigkeit und Druckfestigkeit gefragt sind, hat sich die Elektroofenschlacke als qualifizierter Baustoff bewährt. Sie ist unempfindlich gegenüber Wassergehaltsschwankungen und zeigt auch durch Beständigkeit gegen Witterungsveränderungen ihre besonderen Stärken.
250 000 Tonnen Schlacke
Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das mittelständische Unternehmen mit rund 250 000 Tonnen Elektroofenschlacke, die von den Stahlwerken Benteler Steel/Tube GmbH und Georgsmarienhütte GmbH im gleichnamigen Ort nach Kettenkamp zur Weiterverarbeitung transportiert und dort zu ver-schiedenen Körnungen und Korngemischen verarbeitet wird. Insbesondere die zu Edelsplitten verarbeitete Elektroofenschlacke wird zukünftig den Absatz sichern, da diese immer öfter bei der Herstellung von Asphaltschichten zum Einsatz kommen, um die Qualität der Straßen zu verbessern. Eine vor über zehn Jahren mit einem hohen Anteil Elektroofenschlacke gebaute Teilstrecke der Zufahrtsstraße beweist, dass mit dem Material Verkehrswege gebaut werden können, die höchsten Beanspruchungen Asphaltindauerhaft gewachsen sind und deren Haltbarkeit erheblich verlängert wird. Die im Jahr 2008 in Betrieb genommene Produktionsanlage mit automatisierter Steuerung und einem flexiblen Förderbandsystem erlaubt variable Produktionsabläufe, um Kundenwünsche noch schneller umsetzen zu können. Außerdem garantiert eine konsequente Eigen- und Fremdüberwachung eine gleichbleibend hohe Qualität. Somit ist eine zertifizierte werkseigene Produktionskontrolle und die CEKennzeichnung der güteüberwachten Produkte, sowie die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb und die Implementierung eines integrierten Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystems für die Geschäftsleitung eine Selbstverständlichkeit.
Hermann Lüdecke GmbH & Co. KG
Schlackeaufbereitung
Bockradener Str. 7
49577 Kettenkamp
Tel. 05436 96970
Fax 05436 969717
info@luedecke-schlacke.de www.luedecke-schlacke.de
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation
