Carlyle und PayPal schießen 100 Millionen USD in Shopware

Shopware AG („Shopware“), ein führender Anbieter von Softwarelösungen für Digital Commerce in der DACH-Region, hat 100 Millionen US-Dollar Wachstumskapital von dem internationalen Investmentmanager Carlyle (NASDAQ: CG) und von PayPal (NASDAQ: PYPL), dem globalen Zahlungs- und Handelsunternehmen, erhalten. Das teilt Shopware heute mit.
Die Gründer Sebastian und Stefan Hamann werden nach der Transaktion weiter eine deutliche Mehrheit an dem Unternehmen halten und bleiben Co-CEOs. Das Wachstumskapital von Carlyle und PayPal wird die internationale Expansion von Shopware und die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben.
Shopware hat seinen Hauptsitz in Schöppingen und wird von den Brüdern Sebastian und Stefan Hamann geführt. Das Unternehmen bietet eine ganzheitliche Omnichannel-Plattform für Digital Commerce, die hochflexibel ist und über eine Vielzahl von Funktionen verfügt und damit komplexe B2C-, D2C-, B2B- sowie serviceorientierte Geschäftsmodelle unterstützt. Die Technologie von Shopware ist API-first und verwendet eine Open-Source-Architektur, die es Händlern ermöglicht, zu skalieren und gleichzeitig einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen. Die Plattform von Shopware bedient einen breit gefächerten Kundenstamm in einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf anspruchsvollen mittelständischen Händlern, aber auch multinationale Marktführer wie Philips, Jägermeister und Aston Martin werden bedient. Im Jahr 2021 hat Shopware einen Plattform-Bruttowarenwert (GMV) von knapp 20 Milliarden USD erzielt. Nach der erfolgreichen Einführung von Shopware 6 wurde das Unternehmen in den Gartner “Magic Quadrant for Digital Commerce” aufgenommen. Die jüngsten Produkt-Innovationen haben das Unternehmen an der Spitze des expandierenden Marktes für Digital-Commerce-Software mittelständischer Händler in der DACH-Region positioniert.
Carlyle wird seine umfangreiche Erfahrung bei der Unterstützung von Technologieunternehmen im Bereich des Digital Commerce nutzen, um Shopware dabei zu helfen, das internationale Wachstum voranzutreiben, die innovative Produktpalette zu erweitern sowie neue Markteinführungsstrategien umzusetzen. Das Eigenkapital für die Transaktion wird von Carlyle Europe Technology Partners (CETP) IV bereitgestellt, einem Fonds mit einem Volumen von 1,35 Milliarden Euro, der in kleine und mittelgroße Technologie-Unternehmen investiert. Carlyle hat umfangreiche Erfahrung in der Skalierung von Softwareunternehmen, darunter P&I AG, Eggplant, The Foundry, NetMotion und SER Group, sowie fundierte Kenntnisse im Bereich des Digital Commerce durch seine Partnerschaft mit der Digitalagentur DEPT und Investitionen in führende Verbrauchermarken und Einzelhändler wie Beautycounter, END. und Every Man Jack.
Stefan Hamann, Co-CEO von Shopware, sagte: „Diese Finanzierung wird unser internationales Wachstum beschleunigen und Shopware in die Lage versetzen, die vor uns liegenden großen Chancen zu nutzen. Wir sind stolz darauf, dass unser Unternehmen vom ersten Tag an profitabel war und freuen uns darauf, eng mit Carlyle und PayPal zusammenzuarbeiten, um die Positionierung von Shopware langfristig auszubauen.“
Co-CEO Sebastian Hamann sagte: „In den vergangenen Jahren hat sich die Notwendigkeit eines Open-Source-Ansatzes, der den Kunden hervorragende Einkaufserlebnisse bietet, beschleunigt. Dies ist eine große Chance für weiteres Wachstum, von der wir in Zukunft profitieren werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Carlyle und PayPal – zwei Unternehmen mit großer Expertise im digitalen Handel – auf der nächsten Etappe unserer Reise.“
Michael Wand, Managing Director und Co-Head von CETP, sagte: „Shopware, ein Unternehmen, das bis zu dieser Investition zu 100 % eigenfinanziert war, passt ideal zu CETPs Strategie, Partnerschaften mit ambitionierten, von Gründern geführten Technologieunternehmen einzugehen. Die hochflexible Omnichannel-Plattform des Unternehmens, die starke Dynamik im unterversorgten mittelständischen Handelssegment und der unternehmerische Antrieb der beiden Mitgründer haben uns überzeugt. Wir freuen uns darauf, mit Sebastian und Stefan und dem gesamten Shopware-Team zusammenzuarbeiten, um das Unternehmen zu einem internationalen Marktführer im Digital Commerce zu entwickeln.
Michael Wand wird gemeinsam mit Constantin Boye, Direktor bei CETP, dem Aufsichtsrat von Shopware beitreten.
BusinessKleine und mittelständische Unternehmen stehen heute vor einer paradoxen Situation: Noch nie war es einfacher, eine Website zu erstellen – und noch nie war es schwieriger, damit tatsächlich Kunden zu erreichen. Die Zeiten, in denen eine hübsche Homepage ausreichte, sind längst vorbei. Wer heute im digitalen Raum Fuß fassen will, braucht eine durchdachte Strategie, die alle Kanäle miteinander verbindet. Viele Unternehmen entscheiden sich daher, eine Full-Service Digitalagentur anfragen zu können, die nicht nur Websites baut, sondern ganzheitliche digitale Ökosysteme entwickelt. Der Unterschied zwischen Online-Präsenz und digitaler Sichtbarkeit Eine Website zu haben bedeutet nicht automatisch, gefunden zu werden. Tausende Unternehmen investieren in ansprechende Webdesigns, nur um festzustellen, dass ihre Seiten in den Suchergebnissen auf Seite fünf oder sechs landen – ein digitales Niemandsland, das praktisch unsichtbar ist. Die Herausforderung liegt darin, Präsenz in Sichtbarkeit zu verwandeln.
RatgeberVerbraucher stehen heute vor einer Vielzahl an Entscheidungen – vom Kauf technischer Produkte über Vertragsabschlüsse bis hin zu Fragen rund um Energie, Haushalt oder Digitalisierung. Gleichzeitig wächst das Angebot an Informationen im Internet stetig. Vergleichsportale, Testberichte und Ratgeber versprechen Orientierung, doch nicht alle Inhalte sind gleich zuverlässig oder hilfreich. Gerade in Zeiten, in denen Kaufentscheidungen zunehmend online getroffen werden, gewinnen Verbraucherportale eine zentrale Rolle. Sie bündeln Informationen, bereiten komplexe Themen verständlich auf und helfen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Doch welche Plattformen überzeugen wirklich durch Qualität, Transparenz und Mehrwert? Die Unterschiede sind oft größer, als es auf den ersten Blick scheint. Während einige Portale auf oberflächliche Vergleiche setzen, bieten andere tiefgehende Analysen, unabhängige Bewertungen und praxisnahe Empfehlungen. Für Nutzer wird es daher immer wichtiger, die Qualität eines Portals richtig einschätzen zu können.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
