Auf diese Weise erhalten Betroffene unmittelbaren Zugang zu klinisch validierter Unterstützung und die Themen Depressionen, Burn-Out und Angst werden in die Mitte der Gesellschaft gerückt. „Die Finanzierung ermöglicht uns, noch mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen zu helfen. Außerdem möchten wir durch verstärktes Arbeiten mit den Krankenkassen erreichen, dass in Zukunft die Kosten aller Kurse für alle Betroffenen erstattet werden“, erklärt Nora Blum, CEO & Gründerin von Selfapy. Mit der Erstattungsfähigkeit der Stresskurse im April 2017, hatte Selfapy bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Schnell, anonym und flexibel sind die Kurse des Berliner Startups Selfapy. Denn wer unter einer Depression oder Angststörung leidet, braucht sofort Hilfe. Auch der Erstkontakt ist niedrigschwellig: Wer sich selbst eine Erkrankung eingesteht oder sich um einen geliebten Menschen sorgt, kann sofort und unkompliziert in wenigen Minuten ein Onlineformular ausfüllen und ein persönliches Gespräch vereinbaren – entweder am Telefon oder auch via Chat. „Eine psychische Krankheit unterscheidet sich nicht von physischen Leiden. Betroffene benötigen professionelle Hilfe. Dass Menschen mit Depressionen, Essstörungen und Burn-Out in unserer Gesellschaft auf Grund der langen Wartezeiten allein gelassen werden, ist ein großes Problem“, so COO und Gründerin Kati Bermbach, die während ihrer Forschungstätigkeit an der Charité die schwierige Versorgungssituation hautnah erlebte.
9- wöchigen-Kurse werden online bearbeitet
Gemäß BPtK-Studie zu Wartezeiten in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung warten in Deutschland Menschen mit psychischen Erkrankungen im Durchschnitt drei bis sechs Monate auf einen Therapieplatz. Bei Selfapy können Betroffene sofort mit der Behandlung beginnen. Die 9- wöchigen-Kurse werden online bearbeitet. Ein persönlicher Psychologe begleitet den Nutzer während des gesamten Prozesses mit wöchentlichen Telefon- oder Chatgesprächen.
Für Ute Mercker, Investment Director bei der IBB Beteiligungsgesellschaft ist insbesondere der einfache und schnelle Zugang in Kombination mit der professionellen Begleitung ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Selfapy Konzeptes. „Selfapy verbindet validierte klinische Expertise mit der Reichweite des Internets und löst so ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Die Gründerinnen haben im ersten Geschäftsjahr wichtige Meilensteine erreicht und wir freuen uns, sie in der Zukunft zu begleiten.“
„Das große Interesse erster Kostenträger untermauert das Potential von Selfapy, die Situation vieler Betroffener zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass das Team nun auch weitere Partner gewinnen wird, um ihr spezielles Angebot als ein von allen Akteuren akzeptierten Bestandteil auch flächendeckend im Versorgungssystem zu etablieren“, ergänzt Niklas Raberg, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.
Angebote erweitert
Das Angebot, welches Anfang 2016 mit einem Kurs gegen Depressionen startete, wurde mittlerweile um Kurse gegen Angst, Stress und Essstörungen erweitert. Rund 2.000 Betroffene konnten seitdem therapiert werden. Dass Selfapy wirklich hilft, zeigt eine Studie des Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf (UKE). Die Forscher fanden eine signifikante Symptomreduktion bei Nutzern, die den psychologisch begleiteten Depressionskurs absolvierten.
Bereits im Juni 2016 erhielt das Startup aus Berlin hierfür eine erste Finanzierung. Das neue Investment, bei dem auch bestehende Investoren sich erneut beteiligten, soll unter anderem genutzt werden, um den Prozess mit den Krankenkassen weiter voranzutreiben. „Die Finanzierung wollen wir u.a. für den Vertrieb im B2B-Markt und die Entwicklung einer begleitenden App einsetzen“”, erklärt Farina Schurzfeld, CMO und dritte Gründerin.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?

