Hays IT-Gehaltsreport 2023 -Trotz gutem Gehalt: Drei Viertel aller IT-Fachkräfte sind wechselbereit

Die Mehrheit will für ein besseres Gehalt wechseln
In den IT-Berufen gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Höhe des Gehalts und der Zufriedenheit. Zwar geben 8 Prozent der IT-Fachkräfte mit einem Jahreseinkommen von im Mittel 83.600 EUR an, sehr zufrieden mit ihrem Gehalt zu sein. Dennoch wären knapp 50 Prozent von ihnen bereit, die aktuelle Position zu wechseln. Insgesamt sind nicht einmal 4 von 10 IT-Fachkräften sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrem aktuellen Gehalt. 3 von 4 befragten IT-Beschäftigten ohne Personalverantwortung wären bereit, sich für eine bessere Bezahlung beruflich zu verändern.
Cloud-Spezialisten sind am unzufriedensten
Bei genauer Betrachtung der unterschiedlichen Fachrichtungen wird deutlich, dass IT-Spezialisten im Bereich Cloud Computing mit einer Wechselbereitschaft von 83 Prozent die Spitzenposition einnehmen. Gefolgt von Top-Verdienenden wie Experten im Bereich Data Analytics, IT-Projektmanagement und ERP-Management, von denen jeweils 75 Prozent einem Wechsel offen gegenüberstehen. Interessanterweise geben 57 Prozent der befragten Cloud-Expertinnen und -experten gleichzeitig an, mit ihrem derzeitigen Gehalt sehr zufrieden zu sein. Diejenigen IT-Profis, die eine übergreifende Verantwortung in verschiedenen Bereichen innehaben, zeigen mit einer Wechselbereitschaft von 63 Prozent die größte Loyalität gegenüber ihrem aktuellen arbeitgebenden Unternehmen. Im Falle eines Jobwechsels erwarten IT-Fachkräfte im Durchschnitt eine beträchtliche Lohnerhöhung von 20 Prozent.
Berufsanfänger unzufrieden mit Einstiegsgehalt
Auffällig ist, dass insbesondere bei Berufseinsteigenden eine deutliche Unzufriedenheit mit dem Gehalt zu verzeichnen ist. Von denjenigen IT-Profis, die weniger als zwei Jahre Berufserfahrung haben, geben nicht einmal 25 Prozent an, sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrer Vergütung zu sein. Dies ist bemerkenswert, zumal sie mit einem Jahresbrutto von knapp 50.000 EUR im IT-Bereich zu den Besserverdienenden gehören, verglichen mit anderen Tätigkeitsfeldern. Interessanterweise steigt das Gehalt dieser Gruppe im Durchschnitt bereits nach zwei Jahren Berufserfahrung um 17 Prozent.
IT-Fachkräfte im öffentlichen Dienst sind unzufrieden mit Bezügen
Bei den erfahrenen Fachkräften, die bereits seit 15 Jahren oder länger im IT-Bereich tätig sind, steigt die Zufriedenheitsrate immerhin auf 46 Prozent. Die geringste Zufriedenheit mit dem Gehalt zeigt sich bei IT-Expertinnen und -experten aus dem öffentlichen Dienst. Während in der Industrie und im Dienstleistungssektor jeweils 44 beziehungsweise 42 Prozent der Fachkräfte mit ihrer Bezahlung zufrieden sind, beträgt dieser Anteil im öffentlichen Sektor lediglich 34 Prozent.
Frauen geben sich mit weniger Lohnerhöhung zufrieden
Ein Blick auf die Zufriedenheit mit dem aktuellen Gehalt in Bezug auf das Geschlecht zeigt, dass trotz durchgehend niedrigerer Einkommen in allen Berufsfeldern und Hierarchieebenen Frauen nicht unzufriedener mit ihrer Vergütung sind als ihre männlichen Kollegen. Die allgemeine Bereitschaft, den Arbeitsplatz zu wechseln, liegt jedoch mit 73 Prozent bei Frauen und 75 Prozent bei Männern nahezu gleichauf. Deutliche Unterschiede offenbart die Studie jedoch in Bezug auf die Erwartungen an zukünftige Gehaltssteigerungen. Frauen würden sich im Durchschnitt mit einer Lohnerhöhung von 11 Prozent zufriedengeben, während Männer eine durchschnittliche Erhöhung ihres Gehalts um 20 Prozent anstreben.
Betrachtet man die Gehaltsunterschiede nach Unternehmensgröße zeigt der Report deutlich, dass diese einen maßgeblichen Einfluss auf die Verdienstmöglichkeiten hat. Während kleine Unternehmen bis 100 Mitarbeitenden im Mittel knapp 58.000 Euro zahlen, können in Unternehmen ab 10.000 Mitarbeitenden Jahresgehälter von durchschnittlich 81.000 Euro aufgerufen werden.
Spezialisten für Data & Advanced Analytics verdienen am besten
Insgesamt verdienen IT-Fachkräfte mit den fachlichen Spezialisierungen Data & Advanced Analytics, ERP und Cyber Security mit über 70.000 Euro Jahresgehalt überdurchschnittlich viel. IT-Fachkräfte im Bereich Infrastruktur hingegen bewegen sich mit 62.000 EUR am unteren Ende der Gehaltsskala. Führungskräfte in der IT kommen im Mittel auf knapp 100.000 Euro Jahresgehalt, wobei Bereichsleiter mit 127.000 Euro das höchste Gehalt erhalten.
Der IT-Gehaltsreport zeigt, dass die Höhe des Gehalts allein kein Garant mehr für die Bindung zum aktuellen Arbeitgeber ist. Vielmehr scheinen sich Gehaltshöhe und Zufriedenheit immer stärker voneinander abzukoppeln. Das dürfte vor allem für diejenigen Unternehmen interessant sein, die über hohe Gehälter um begehrte IT-Fachkräfte buhlen,“ so Francesco Panzica, IT-Bereichsleiter Hays.
(ots)
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
