DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2022: Data Scientists sind gefragte Experten

Unternehmen mit einem fähigen Data-Analytics-Team verstehen ihre Kunden besser, entwickeln innovativere Produkte oder kommen in der Forschung schneller voran. Für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2022 wurden 350 Stellenangebote analysiert, um herauszufinden, welche Aufgaben ein Data Scientist am neuen Arbeitsplatz übernehmen soll und was er hierfür können muss.
Kenntnisse in Advanced Analytics wichtig
Jedes Unternehmen verfolgt andere Ziele und auch die Zusammenstellung der Teams wirkt sich auf die Aufgaben von einem Data Scientist aus. Die meisten der gesuchten Expertinnen und Experten befassen sich mit fortgeschrittenen Analysemethoden. Neben allgemeinen Kenntnissen in Datenanalyse benötigen sie Erfahrung im Bereich Machine Learning. Außerdem setzt nicht ganz jeder fünfte Arbeitgeber Erfahrung mit Deep Learning voraus (18,3 %). In den Stellenbeschreibungen finden sich zudem Aufgaben, die den gesamten Analyseprozess abdecken: Die zukünftigen Mitarbeitenden sollen beispielsweise Modelle und Methoden entwickeln und evaluieren oder Daten so aufbereiten, dass sie sich in die entsprechenden Analyse-Tools exportieren lassen.
Technisch-analytische Fähigkeiten sind das eine. Ein Data Scientist arbeitet eng mit denjenigen zusammen, die später ihre Analysen nutzen, zum Beispiel aus den Fachabteilungen oder der Geschäftsführung. Hier kommt es darauf an, komplexe Fragestellungen oder Ergebnisse verständlich zu erklären und zu präsentieren.

Benötigte Kenntnisse und Aufgaben von DATA Scientists
Die Analytics-Werkzeugkiste
Die Datenmenge wächst täglich. Unternehmen stoßen schnell an die Grenzen ihrer Speicherkapazitäten und verlegen sie in die Cloud oder verfolgen ein hybrides Modell. Jobsuchende müssen sich daher gut mit Technologien wie Cloud Computing oder Datenbanken auskennen. Frameworks wie Hadoop und Spark setzen sie im Bereich Big Data ein, um sehr große Datenmengen zu verarbeiten.

Data Scientists benötigen konkrete Kenntnisse in
Wer außerdem Python beherrscht, ist für die Jobsuche gut aufgestellt: Es ist die geläufigste Programmiersprache im Bereich Data Analytics. Das spiegelt sich auch in den Anforderungsprofilen, wo Python sehr oft vorkommt (84,0 %). In jeder zweiten Offerte findet sich außerdem die Programmiersprache R und SQL als Anforderung (50,0 bzw. 49,4 %). R wurde speziell für statistische Berechnungen entwickelt, wogegen ein Data Scientist die Datenbanksprache SQL benötigt, um beispielsweise Datenbankstrukturen zu definieren.
Hochschulabschluss und Berufserfahrung optimal
In den Beruf führen verschiedene Wege. Ein Studium ist optimal, aber viele Arbeitgeber sind offen gegenüber anderen Werdegängen, wenn Jobsuchende entsprechende Erfahrungen vorweisen können (29,1 %). Auch bei den Fachrichtungen sind Personalabteilungen flexibel: Sie zählen durchschnittlich 3,7 Studiengänge auf, die für eine Stelle infrage kommen. Am häufigsten ist es Informatik (70,0 %). Mathematik (53,4 %), Statistik (31,4 %) und Physik (30,9 %) sind in Kombination mit IT-Kenntnissen ebenfalls eine gute Basis. Fachspezifische Ausbildungen finden sich hingegen erst an neunter Stelle der Nennungen (15,4 %). Sie sind vergleichsweise jung und Absolventen noch nicht sehr verbreitet.
Die meisten Offerten richten sich an erfahrene Data Scientists. Recruiter bleiben jedoch oft vage, wie lange sie schon im Beruf arbeiten sollten (20,9 %). Fast ebenso häufig wünschen sie, dass die zukünftigen Beschäftigten schon seit vielen Jahren im Bereich Data Analytics tätig sind (19,1 %). Jobsuchende am Beginn ihrer Laufbahn haben bei gut jeder zehnten Position eine Chance (12,3 %).
Verantwortungsbewusste Data Scientists gewünscht
Arbeitgeber legen größten Wert auf verantwortungsbewusste Datenexperten. Unbedachtes Handeln kann fatale Folgen haben, nicht nur wirtschaftlich. Data Analytics hat auch eine ethische Dimension, beispielsweise im Bereich autonomes Fahren. Außerdem muss ein Data Scientist motiviert sein, um immer wieder neue Lösungswege zu suchen oder sie wieder zu verwerfen, um aus Daten das Beste herauszuholen. Viele der gewünschten Soft Skills beziehen sich auf die Kernaufgaben, beispielsweise die Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu bewältigen oder eine analytische und strukturierte Denk- und Arbeitsweise. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn Mitarbeitende kommunikations- und teamfähig sind, was Arbeitgeber in den Anforderungsprofilen auch betonen. Sicher aufzutreten und durchsetzungsfähig zu sein, hilft im Umgang mit dem Management.

Wichtige soft Skills von Data Scientists
Arbeiten in der New-Work-Welt
Der Bewerbermarkt ist eng, was sich auch an den Rahmenbedingungen im Job bemerkbar macht. An erster Stelle der langen Liste an Benefits findet sich das Angebot, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten (56,0 %). Oft können Data Scientists auch im Homeoffice oder hybrid arbeiten (46,6 %). Gute Datenexperten sind wissbegierig und möchten sich weiterentwickeln. Mehr als jeder zweite Arbeitgeber stellt deshalb Weiterbildungen und Zertifizierungen in Aussicht (53,1 %). Die vielen weiteren Zusatzleistungen reichen von Gesundheits- und Fitnessangeboten über Fahrrad-Leasing und soziale Services bis hin zur Möglichkeit von Sabbaticals. Ein attraktives Gehalt ist wohl selbstverständlich und findet sich erst an zehnter Stelle (23,1 %). Recruiter stellen daher eher die Zusatzleistungen in den Vordergrund, die für die tendenziell junge Zielgruppe interessant sind.
„Immer mehr Unternehmen und Branchen benötigen Data Scientists“, erklärt
Katrin Haupt, Geschäftsführerin der DEKRA Akademie. „Der Beruf bietet nicht nur jungen Menschen in der Berufsfindungsphase hervorragende Perspektiven. Auch für erfahrene Fachkräfte mit einem Hintergrund in IT oder Naturwissenschaften kann es eine hoch interessante Weiterentwicklungsmöglichkeit sein.“
Inhalte des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2022:
Im Kernerhebungszeitraum vom 21. bis 27. Februar wurden Stellenanzeigen in zwei Online-Jobbörsen sowie zehn deutschen Tageszeitungen ausgewertet. Der Report beinhaltet eine/n
Überblick über die Entwicklung der Berufe und Tätigkeitsfelder
- vertiefende Analyse der Tätigkeit von Data Scientists
- vertiefende Analyse der Tätigkeit von Ingenieuren in der Automobilbranche
- Exkurs zum Thema „Mobiles Arbeiten“
- sowie Expertenkommentare
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ArbeitslebenGegen den Fachkräftemangel setzt die Versicherungsbranche auf ein Bündel von Maßnahmen von der Ausbildungsoffensive über Employer Branding und Weiterbildung bis zur gezielten Direktansprache durch spezialisierte Personalberater. Denn erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, während Digitalisierung und Regulatorik neue Spezialkompetenzen verlangen. Wie gravierend die Lage insgesamt ist, zeigt ein Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): 40,2 Prozent aller Betriebe in Deutschland meldeten im ersten Halbjahr 2022 einen Fachkräftebedarf ein Höchststand. 61,3 Prozent erwarteten Personalprobleme in den folgenden zwei Jahren, und rund 45 Prozent aller angebotenen Fachkräftestellen konnten 2022 deutschlandweit nicht besetzt werden. Für die Assekuranz ist das mehr als eine Randnotiz. Wer heute einen Aktuar, einen erfahrenen Underwriter oder einen IT-Architekten sucht, konkurriert in einem Markt, in dem qualifizierte Kandidaten kaum aktiv auf Jobsuche sind. Genau hier setzt spezialisiertes Recruiting an: Eine Headhunter Versicherung erreicht Schlüsselkräfte, die über klassische Stellenanzeigen praktisch nicht mehr ansprechbar sind.
LifestyleDie Leoba Liftsysteme GmbH aus Mössingen ist ein regionaler Spezialist für Treppenlifte, Plattformlifte und Hebebühnen und damit für Lösungen, die Menschen ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause ermöglichen können. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels in der Pflege und steigender Immobilienpreise gewinnt das Thema „Wohnen im Alter" zunehmend an Bedeutung auch wirtschaftlich. Wer im vertrauten Umfeld bleiben möchte, braucht praktikable Lösungen, die Sicherheit und Selbstständigkeit erhalten. Ein Portrait über Leoba Liftsysteme, einen Fachbetrieb, der nah am Lebensalltag seiner Kundinnen und Kunden agiert. Leoba Liftsysteme: Ein Fachbetrieb mit Wurzeln auf der Schwäbischen Alb Der Sitz der Leoba Liftsysteme GmbH liegt in Mössingen, eingebettet in die Landschaft der Schwäbischen Alb. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkundinnen und Privatkunden in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart und der weiteren Region ebenso werden auch hochwertige Treppenlifte in Balingen geplant und installiert. Wer das Portfolio betrachtet, erkennt schnell: Leoba Liftsysteme versteht sich nicht als reiner Produktverkäufer, sondern als Anbieter individueller Mobilitätslösungen für das Zuhause. Sitzlifte, Plattformlifte, Rollstuhllifte, Senkrechtlifte und Hebebühnen bilden ein breites Sortiment, das auf unterschiedliche Wohnsituationen, Treppenformen und körperliche Voraussetzungen zugeschnitten wird.
