News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
19. September 2022

Konferenzraum: Wie sollte er eingerichtet sein?

Vor dem Einrichten ist der Konferenzraum zu planen

Der Konferenzraum ist wie die Visitenkarte eines Unternehmens. Er muss reichlich Platz bieten und gleichzeitig gemütlich wirklich. In Sachen Stil sollte demnach nichts dem Zufall überlassen werden. Doch bevor es ans Dekorieren und Einrichten geht, ist eine gute Planung vorzunehmen. Diese sollte vor allem die Arbeitsplatzausstattung umfassen. Jeder Besucher und Nutzer soll sich schließlich in diesem Raum wohlfühlen.

Daher sind ein oder mehrere Tische nebst Stühlen einzuplanen. Diese sollten dem ergonomischen Standard entsprechen, um jede Besprechung so angenehm wie möglich zu gestalten. Demnach ist es möglich

  • Besprechungen vorzunehmen
  • Meetings in kleinerem sowie größerem Rahmen abzuhalten
  • Planungen und Beratungen für Projekte zu gestalten
  • Schulungen und Lehrgänge anzubieten
  • Konferenzen mit internen sowie externen Personen anzusetzen

Ebenso kann der Raum für Pausen, Events oder kleine Feierlichkeiten herhalten. Ein Konferenzraum kann demnach für viele Zwecke sinnvoll sein und ist genau deshalb praktisch zu halten. Dabei ist zu überlegen

  • wie groß der Raum sein sollte
  • für wie viel Personen Kapazität einzuplanen ist
  • ob ausreichend Steckdosen und Anschlüsse für Technik vorhanden sind
  • ob Platz für Fernseher oder Beamer zur Verfügung stehen
  • wie die Verdunklung von Fenstern aussehen kann
  • welche Belüftungsmöglichkeiten und Ventilatoren in Frage kommen

Vor allem Fenster sind genauer in Augenschein zu nehmen. Je nach Stand der Sonne ist es sinnvoll, Jalousien in die Planung miteinzubeziehen. Auch die Anbringung einer Sichtschutzfolie kann interessant sein, um neugierige Blicke von außen einzuschränken. Gleichzeitig muss ausreichend Beleuchtung vorhanden sein, um den Raum bei Bedarf zu erhellen. Die Planung eines Konferenzraumes ist demnach tatsächlich etwas aufwendiger, lohnt sich aber in jedem Fall.

Wie lässt sich ein Konferenzraum sinnvoll gestalten?

Stehen Tische und Stühle, ist die richtige Beleuchtung vorhanden und sind auch die Fenster bedacht worden, gilt es sämtliche Geräuschkulissen einzudämmen. Nichts ist unpraktischer, als Beratungen, Schulungen oder Sitzungen, die durch angrenzenden Straßenverkehr, Baustellenlärm oder Flughafengeräusche gestört werden.

Sind Fenster geschlossen, muss jedoch eine gute Belüftung her. Neben Ventilatoren sind Klimaanlagen hilfreich. Diese sorgen nicht nur für einen guten Luftaustausch, sondern wirken auch Ermüdungserscheinungen vor, die durch Sauerstoffmangel hervorgerufen werden können.

Gute Luftqualität schaffen auch Pflanzen. Diese haben nicht nur einen praktischen Nutzen, sondern machen sich auch optisch gut in jedem Konferenzraum. Tische und Fensterbänke sollten jedoch nicht zu überladen wirken. Ein paar schöne kleinen Pflanzen im Bereich der Fenster und ein paar größere Kübelpflanzen auf dem Boden lockern bereits die Atmosphäre gelungen auf.

Last but not least muss abschließend ausreichend Stauraum zur Verfügung stehen. In Schränken und Schubladen lassen sich neben Papier, Büchern und Heften auch Schreibmaterial lagern. All diese Materialien sind wichtig, um Schulungen, Besprechungen und Vertragsabschlüsse erfolgreicher zu gestalten.

In den Schränken ist oftmals auch reichlich Platz, um Tassen, Teller und Gläser zu verstauen. Nichts macht die Arbeit schließlich angenehmer, als eine Tasse Kaffee oder Tee, die von Keksen komplettiert werden.

Ein guter Konferenzraum repräsentiert demzufolge nicht nur ein Unternehmen, er sollte auch ein Wohlfühlraum sein. Ein Ort, an dem sich alle Menschen gerne aufhalten und zusammenkommen. Ist ein guter Raum gewählt, kann eine Planung sowie anschließende Einrichtung vorgenommen werden. Wichtig ist, nicht alles eintönig zu halten. Das wirkt fade. Mit ein paar farblichen Akzenten, die Schränke, Stühle oder Vorhänge betreffen können, wirkt der Raum gleich einladender und lädt zum Verweilen ein.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
„Das Finanzamt rechnet pauschal, wir rechnen genau": Ein Interview über die Restnutzungsdauer als unterschätzten Steuerhebel
Finanzen
„Das Finanzamt rechnet pauschal, wir rechnen genau": Ein Interview über die Restnutzungsdauer als unterschätzten Steuerhebel

Wer eine vermietete Immobilie besitzt, kann statt der pauschalen Abschreibung über 50 Jahre auch eine kürzere Restnutzungsdauer per Gutachten nachweisen und so jährlich deutlich mehr von der Steuer absetzen. Im Gespräch erklärt das Sachverständigen-Team von Nutzungsdauer24, warum viele Eigentümer tausende Euro verschenken und worauf es bei einem belastbaren Gutachten ankommt. Worum geht es bei der Restnutzungsdauer überhaupt? business-on.de: Wenn du als Vermieter mit dem Steuerberater sprichst, taucht früher oder später der Begriff „Restnutzungsdauer" auf. Könnt ihr kurz erklären, was sich dahinter verbirgt?

6 Min. LesezeitLesen
Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt
Business
Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt

Rabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen

6 Min. LesezeitLesen
ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence
Business
ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence

Wenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite