Leonie Mensel ist eine Pionierin. Denn die 18-Jährige ist die erste Freiwillige, die sich in einem der Projekte von ManaTapu in Ecuador engagiert. Seit Mitte Dezember unterstützt sie in Briceño die Opfer des Erdbebens, das im April 2016 das Land in einer wirtschaftlichen Krise unverhofft traf und hunderte Menschenleben kostete. „Die Ecuadorianer sind sehr tapfer. Es ist faszinierend, wie sie es schaffen, sich mit so wenig zu versorgen“, sagt Leonie Mensel, die sich mit der Freiwilligenarbeit auch auf ihr bevorstehendes Studium vorbereiten möchte. „Die Menschen vor Ort zu unterstützen und dabei ihre Kultur, Sprache und ihr Alltagsleben kennenzulernen, ist für mich eine bereichernde Erfahrung.“ Deshalb begleitet sie in ihrer Auszeit nach dem Abitur nun notleidende Menschen. In Briceño hilft sie dabei, Nahrung anzupflanzen und Häuser für diejenigen zu bauen, die seit dem Erdbeben obdachlos sind.
Im Januar machten sich die nächsten Freiwilligen auf, sich als Pioniere für ManaTapu in verschiedenen Projekten einzusetzen. Insgesamt 19 engagierte Menschen haben sich ihren Platz als Pionier gesichert und berichten aus den Projekten in Ecuador und Peru, um den Weg für weitere Volunteers zu ebnen.
ManaTapu bietet allen, die sich in Lateinamerika sinnvoll einbringen und neue Kulturen kennenlernen möchten, individuelle Volunteer-Programme. Dabei legt der Anbieter Wert darauf, die Freiwilligen für die Arbeit in den Projekten zu sensibilisieren. „Vor allem junge Freiwillige sind besonders motiviert, neue Erfahrungen zu sammeln und zu helfen. Wir bei ManaTapu zeigen ihnen, wie sie mit dieser Motivation ein Projekt am besten unterstützen können“, sagt Frank Möller, einer der beiden Gründer von ManaTapu. „Unsere Teams vor Ort achten darauf, dass Hilfe nicht von oben herab ausgeübt wird, sondern die Volunteers und die Menschen vor Ort gemeinsam am Projektziel arbeiten. Nur so kann kultureller Austausch gelingen“, so Möller weiter.
Zurzeit gehören Projekte in Ecuador und Peru zum Angebot ManaTapus. Die Länder Costa Rica und Chile nimmt der Anbieter für Freiwilligenarbeit im Laufe dieses Jahres in sein Programm auf, um die Unterstützung auszuweiten und noch mehr mindful volunteering – also achtsame Freiwilligenarbeit – anzubieten.
Über ManaTapu
ManaTapu aus München bietet Freiwilligenarbeit und Fachpraktika in ausgewählten Projekten in Lateinamerika an. Das Team aus erfahrenen Spezialisten organisiert den Aufenthalt, unterstützt mit Sprach- und Orientierungskursen vor Ort und berät die Volunteers vor, während und nach ihrem Auslandsaufenthalt. Gegründet im Mai 2016 von Frank Möller und Steffen Mayer, fand die erste Freiwillige im Dezember 2016 mit ManaTapu ihren Weg in ein Erdbebenprojekt in Ecuador. Die Projekte reichen von Fußballtraining mit Kindern über Arbeit im Altenheim bis hin zu Engagement in der Tierpflege und garantieren engen Kontakt mit den Einheimischen. In 2017 kommen verschiedene Projekte in weiteren Ländern Lateinamerikas dazu. Informationen zu ManaTapu gibt es im Internet unter: http://www.manatapu.de/.
BusinessWer den Umsatz in der Gastronomie steigern will, denkt oft zuerst an mehr Gäste. Doch die größeren Hebel liegen häufig in Bonwert, Abläufen, Zusatzangeboten und Daten. Die Branche arbeitet 2026 in einem engen Korridor aus preissensiblen Gästen, höheren Löhnen und einer neuen steuerlichen Entlastung. Der reale Gastgewerbeumsatz sank 2025 um 2,1 Prozent, nominal stieg er um 1,4 Prozent. Seit 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. Zugleich stieg der gesetzliche Mindestlohn im Januar 2026 auf 13,90 Euro. Mehr Ertrag entsteht nur, wenn Preise, Wareneinsatz und Abläufe zusammenpassen. Auslastung ist gut, Bonwert ist besser Viele Betriebe schauen zuerst auf volle Tische. Wirtschaftlich spannender ist oft, was pro Bestellung passiert. Ein kleiner Snack zur Hauptzeit, ein clever kalkuliertes Dessert, ein stimmiges Getränkepairing oder ein Mittagsmenü mit klarer Preisspanne erhöhen den Betrag pro Bestellung. Digitale Kassendaten zeigen, welche Gerichte häufig gewählt werden, welche Marge bringen und welche Kombinationen funktionieren. Daraus entsteht eine Speisekarte mit weniger Zufall und einer klareren Ertragslogik.
FinanzenEine hohe Abfindung kann Führungskräften finanziellen Spielraum eröffnen, erhöht im Auszahlungsjahr aber oft die steuerliche Belastung. Wer die Einmalzahlung strategisch einsetzen möchte, kann PV-Direktinvestments als unternehmerische Anlageform prüfen. Besonders laufende Bestandsanlagen sind interessant, weil Ertragsdaten, Einspeisevergütung und technische Kennzahlen bereits vorliegen. Steuerlich rückt dabei der Investitionsabzugsbetrag in den Fokus, der die Bemessungsgrundlage unter bestimmten Voraussetzungen senken kann. In diesem Beitrag wird erklärt, wie PV-Direktinvestments funktionieren und wie der IAB anhand eines Rechenbeispiels wirken kann. Warum Abfindungen steuerlich anspruchsvoll sind
WirtschaftBei Eigentumswohnungen wird beim Kauf oft zuerst auf Lage, Grundriss, Kaufpreis und monatliches Hausgeld geschaut. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Kosten entstehen, die nicht direkt in der eigenen Wohnung sichtbar sind. Ein undichtes Dach, alte Leitungen, eine marode Fassade oder verschlissene Fenster betreffen schnell die ganze Gemeinschaft. Wer diese Punkte zu spät erkennt, erlebt Sanierungsstau nicht als abstraktes Immobilienthema, sondern als konkrete Rechnung. Warum Sanierungsstau in WEGs oft unterschätzt wird Sanierungsstau entsteht selten über Nacht. Meist werden kleine Mängel jahrelang vertagt, weil die Rücklage knapp ist, die Eigentümer sich nicht einigen oder größere Maßnahmen unangenehm teuer wirken. Irgendwann wird aus dem kleinen Problem ein Beschluss mit fünfstelligen Kosten. Für Selbstnutzer ist das ärgerlich, für Kapitalanleger kann es die Rendite deutlich verändern.

