News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
26. August 2020

Enpal baut Standort in China aus und kooperiert mit größtem Photovoltaik-Konzern der Welt

Um den kontinuierlichen Bezug von Material gewährleisten zu können, kooperiert Enpal ab sofort mit dem größten Photovoltaik-Hersteller der Welt LONGi Green Energy Technology Ltd. LONGi ist der größte Produzent von monokristallinen Siliziumwafern – also Solarmodulen, die einen deutlich höheren Wirkungsgrad als andere Solarzellen erreichen. Der Branchenriese aus China mit einem jährlichen Umsatz von über drei Milliarden US-Dollar geht damit zum ersten Mal eine Kooperation mit einem europäischen B2C-Unternehmen ein. Bereits im April dieses Jahres hatte Enpal einen Standort in Shenzhen City eröffnet.

„China hat sich in den vergangenen zehn Jahren als absolute Weltspitze bei der Herstellung von Solarmodulen etabliert. Wir freuen uns also sehr, dass wir mit LONGi nun einen starken Partner an unserer Seite haben“, sagt Henning Rath, der als Chief Supply Chain Officer bei Enpal das China-Geschäft leitet. „Durch die Zusammenarbeit können wir unsere Hardware noch schneller weiterentwickeln. Aktuell verwenden wir bereits IOT’s, um die Wartung und das Energiemanagement unsere Anlagen softwaregesteuert zu überprüfen.“

„Enpal ist für uns der perfekte Partner. Wir sind darauf spezialisiert, systemintegrierte Lösungen für PV-Anlagen und gebäudeintegrierte Photovoltaik anzubieten. Daher sind wir zuversichtlich, Enpal auf seinem Weg mit hervorragenden Produkten und Technologien begleiten zu können“, sagt Tang Liang, Director Overseas Business Development von LONGi New Energy.

An der Quelle und die Lieferketten immer im Blick

Fortan arbeiten Enpal und LONGi auf strategischer Ebene zusammen, das heißt LONGi liefert die Hardware-Komponenten für PV-Anlagen, die Enpal schließlich nach Deutschland exportiert. Nach monatelanger Arbeit und Produktentwicklung haben die beiden Unternehmen so ein System entwickelt, mit dem PV-Anlagen für Privathaushalte noch effizienter installiert werden können. Inzwischen ist das neue PV-System serienreif und wird im November 2020 auf dem deutschen Markt eingeführt. „Durch Corona haben wir uns gefragt, wie wir langfristig Engpässe bei der Zulieferung vermeiden können. Durch unsere Partnerschaft mit LONGi haben wir Lieferketten und Ressourcen immer im Auge und können Produkte in Top-Qualität und kurzer Zeit liefern“, sagt Henning Rath.

Das Zuhause als grünes Ökosystem

Bis 2027 will Enpal über 5 Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgen und hat sich dafür als Energieunternehmen registriert. „Die Klimakrise steuert auf einen neuen Höhepunkt zu, denn 2020 könnte zum wärmsten Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnung werden. Mit Enpal wollen wir grünes Denken endlich in die breite Masse tragen, weil wir an eine nachhaltige Zukunft glauben, in der niemand verzichten muss“, sagt Mario Kohle, der Enpal vor gerade mal drei Jahren gegründet hat.

Um das zu schaffen, bietet das Berliner Unternehmen Solaranlagen bequem im Abo. Das Besondere: Verbraucher zahlen für ihren Strom nicht mehr als bei traditionellen Stromanbietern. „Die Miete von Solaranlagen ist erst der Anfang. Bald sollen unsere Kunden den selbst produzierten Strom auch mit der Enpal-Community teilen können – das Zuhause als grünes Ökosystem sozusagen“, so Mario Kohle.

ots

Teilen:
Weitere Artikel
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten
Künstliche Intelligenz
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten

KI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze

8 Min. LesezeitLesen
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel
Wirtschaft
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel

Neukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.

5 Min. LesezeitLesen
Leimeister Immobilien: Ein Makler mit langer Geschichte in Aschaffenburg
Growing Business
Leimeister Immobilien: Ein Makler mit langer Geschichte in Aschaffenburg

Ein Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite