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Spread Group: Wie aus Spreadshirt eine global tätige Unternehmensgruppe wurde

Vor 20 Jahren wurde Spreadshirt gegründet: Nicht wie Microsoft in einer Garage, sondern im Keller einer Leipziger Universität. Heute steht der im vergangenen Jahr ernannte CEO Dr. Julian de Grahl einem Unternehmen vor, das in Europa und den USA marktführend im Print-on-Demand-Bereich ist. An ihren Standorten in Polen, der Tschechischen Republik, den USA und Deutschland beschäftigt die Spread Group aktuell rund 1000 Mitarbeiter, die im Jahr 2020 einen Umsatz von 169 Millionen Euro erwirtschafteten. Mittlerweile können Kunden aus 8.000.000 T-Shirt-Motiven auswählen, die in unterschiedlichen Kombinationen auf fast 200 verschiedene Produkte gedruckt werden können. Design-Trends werden so mit Spreadshirt blitzschnell umgesetzt.

Mit internationalen Top-Trends hat CEO Dr. Julian de Grahl große Erfahrungen: 10 Jahre lang war de Grahl Manager bei CTS Eventim, dem größten Eventanbieter in Deutschland. Als Managing Director verantwortete er dort seit 2012 die Geschäftsbereiche, die den Sport-, Kultur- und Festival-Markt mit Software-, Online-Shop- und Merchandising-Lösungen adressierten. In dieser Funktion setzte er einen starken Fokus auf agile Produktentwicklung, Internationalisierung und B2B-Sales.

Davor war de Grahl maßgeblich daran beteiligt, die Networking-Plattform Xing mit aufzubauen. Insgesamt kann der neue CEO so auf mehr als 20 Jahre internationale Internet- und Digitalerfahrung in Top-Positionen bauen. Auch die Fundamente des Unternehmenschefs passen zu der Führung eines stets wachsenden Global-Players: Dr. Julian de Grahl studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, promovierte an der Universität Hamburg, erwarb einen Master der University of Cape Town und legte zwei Staatsexamen der Stadt Hamburg ab.

Spreadshirt: Auf globalen Märkten und am Gründungsort erfolgreich

Es sind aber nicht nur die globalen Erfolge und Ziele der Spread Group, die das Leipziger Erfolgs-Startup zu etwas Besonderem machen. Auch dort, wo alles anfing, ist man weiter überdurchschnittlich engagiert, sagt die Stadt Leipzig und verlieh im vergangenen Jahr den Preis für besondere Familienfreundlichkeit: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei der Spread Group gelebte Kultur. Für Homeschooling und Homekita wurde den im Unternehmen tätigen Eltern zusätzliches technisches Equipment für den digitalen Unterricht zur Verfügung gestellt. Die Arbeitszeiten können individuell getaktet werden, sodass sie mit der familiären Situation in Einklang gebracht werden können. Für Kinder im Lockdown wurden eigene Kinderyogastunden und eine Kinderdisco ins Leben gerufen.“

Spreadshirt druckt, lebt und denkt global

Vor 20 Jahren galten junge Mitarbeiter aus dem Ausland in Leipzig als eine Ausnahme. An der Internationalisierung der sächsischen Metropole hat Spreadshirt einen gewaltigen Anteil. Die heutige Spread Group war eines der ersten Unternehmen in der Stadt, in der Englisch zur Arbeitssprache wurde. Heute sind im Stammwerk Menschen aus 49 verschiedenen Nationen beschäftigt. Aber nicht nur bei Software, Vertrieb und Druck herrscht gelebte Innovation, sondern auch in der Unternehmenskultur.

Bei den Direktoren-Positionen am Hauptstandort ist die Geschlechterverteilung 50:50, bei den Management-Positionen gibt es mehr Frauen als Männer. Und im polnischen Produktionswerk, das im April 2021 mitten in der Pandemie startete, ist sogar das gesamte Führungsteam weiblich. Aber, das lässt sich bei CEO Dr. Julian de Grahl deutlich heraushören, ist die Geschichte des im Keller gegründeten Unternehmens noch lange nicht zu Ende: „Mit ihrer Vielfalt an digitalen Produkten (Spreadshop, Spreadshirt Marketplaces, Spreadshirt Create-Your-Own, TeamShirts, SPOD), der treuen Partner-Community und ihren Produktions- und Fulfillment-Einrichtungen ist die Spread Group sehr gut aufgestellt, um in den Bereichen Social Commerce und B2B weiter zu expandieren“.

Spreadshirt: Vorbereitung auf noch größere Ziele

Wo die Reise noch hingehen soll, deutete der Gründer von Spreadshirt und Vorsitzender des Aufsichtsrates, Lukasz Gadowski, an, als er den neuen CEO vorstellte: „Mit Julian haben wir einen exzellenten Nachfolger gefunden und wir freuen uns auf eine Erweiterung der Kultur, neue innovative Geschäftsbereiche und darauf, das Unternehmen fit für den Kapitalmarkt zu machen!“. Mit einem Jahresumsatz von fast 200 Millionen Dollar im Jahr 2020 gibt es eine gute Ausgangsbasis, um die nächsten Messlatten zu überspringen. Auch wenn Harry Potter zu den beliebtesten Motiven des Druck on Demand – Anbieters gehört – das wird auch ohne Zauberstab zu schaffen sein.

 

 

Bildquellen

  • Spreadshirt druckt, lebt und denkt global: sprd.net AG
  • Spread Group: sprd.net AG
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