Was bedeutet Fair Trade?
Übersetzt man den Begriff ins Deutsche, so hat dieser die Bedeutung „gerechter Handel“. Es geht bei diesem Prinzip folglich darum, für die jeweilige Ware so viel zu bezahlen, dass der Hersteller von dem Einkommen menschenwürdig leben kann. Konsumenten erkennen solche Produkte an einem speziellen Siegel. Die wohl bekannteste Organisation, die solche Siegel vergibt, ist die Fairtrade Labeling Organisation International, die auch in Deutschland vertreten ist. Nur Produzenten, die festgelegte ökologische, wirtschaftliche und soziale Kriterien einhalten, bekommen diese Kennzeichnung. Hierzu zählen unter anderem:
- Verbot von Kinderarbeit
- Keine Verwendung gefährlicher Pestizide
- Erfüllung bestimmter Arbeitsbedingungen
- Umweltschonender Anbau
- Transparenz des Geld- und Warenflusses
- Bezahlung festgelegter Mindestpreise und einer Prämie
Für das Fairtrade-Siegel muss man sich bewerben und dafür bezahlen. Im Gegenzug bekommt man für den Kaffee einen Mindestpreis. Liegt dieser unter dem Weltmarktpreis, so erhält man den höheren Preis. Dadurch beugt man größeren Preisschwankungen vor.
Von der Nische zum Trend
Neben diesem wohl bekanntesten Fairtrade-Siegel gibt es eine Reihe weiterer Kennzeichnungen für gerecht gehandelte Waren. Immer mehr dieser Produkte gibt es für die Konsumenten zu erwerben. Auch bei dem Importprodukt Kaffee existieren eine Reihe von Varianten mit einem solchen Siegel. Dadurch wird deutlich, dass auch die Herkunft des schwarzen Goldes für die Verbraucher immer wichtiger wird. Aus diesem Grund findet man das koffeinhaltige Heißgetränk mit der Fair-Trade-Kennzeichnung mittlerweile nicht nur in zahlreichen Reformhäusern, sondern auch in Supermärkten, Discountern oder online.
Vorteile des Fair-Trade-Kaffees
Durch den Mindestpreis sind die Produzenten vor Preiseinbrüchen des Weltmarkts sicher. Zudem gewährleistet dieser auch eine Sicherheit bezüglich des Einkommens. Die Bauern können dadurch ein menschenwürdiges Leben führen. Daneben wird die Mit- bzw. Selbstbestimmung der Kleinbauern gewährleistet, da diese Siegel Kooperativen unterstützen, die demokratisch organisiert sind. Weiterhin sind gute Arbeitsbedingungen ein Muss für den Erhalt einer solchen Kennzeichnung. Zudem ist Kinderarbeit und der Einsatz von Pestiziden verboten. Letzteres hat zur Folge, dass gerecht gehandelter Kaffee gesünder ist als die konventionelle Variante. Zudem sind eine Reihe der Fair-Trade-Produkte zusätzlich Bio. Dabei ist zusätzlich die Gentechnik verboten. Auch dieser Aspekt hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Ein weiterer Vorteil des fairen Kaffees ist, dass dieser letztlich dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt. So soll zum Beispiel möglichst wenig Müll entstehen und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser gewährleistet sein. Um diese Auflagen zu erfüllen, werden die Kaffeebauern speziell geschult.
Kritik an dem Fair-Trade-Prinzip
Häufig wird kritisiert, dass ein Großteil des Verkaufspreises nicht beim Kleinbauern selbst, sondern bei Zertifizierungsstellen sowie Importeuren ankommt. Zusätzlich wird angeführt, dass insbesondere die armen Hersteller, die sich das Siegel nicht leisten können, einen Wettbewerbsnachtteil haben. Zudem kann der gerecht gehandelte Kaffee nicht die Nachfrage auf dem Weltmarkt decken, da der Fair-Trade-Markt relativ klein ist. Deshalb kann man momentan letztlich nicht auf konventionell hergestellten Kaffee verzichten.
BusinessEin Bad, das jeden Morgen Freude macht. Ein Kachelofen, der an kalten Abenden Wärme und Geborgenheit schenkt. Für viele Hausbesitzer und Bauherren im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol gehören diese beiden Wünsche eng zusammen und in Oberaudorf liegen sie tatsächlich in einer Hand. Der Fliesenleger- und Ofenbaubetrieb von Martin Maier verbindet zwei Gewerke, für die Bauherren sonst getrennte Firmen, Absprachen und Zeitpläne organisieren müssen. Ein Porträt über einen Familienbetrieb, der zeigt, wie Generationenwissen und moderne Planungstechnik zusammenpassen. Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern Wer ein Bad saniert oder einen neuen Ofen einbauen lässt, kennt das Problem: Je mehr Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, desto größer wird der Abstimmungsaufwand. Termine kollidieren, Zuständigkeiten verschwimmen, und am Ende wartet der Bauherr. In Oberaudorf, zwischen den Alpen und dem Inntal gelegen, hat sich ein Handwerksbetrieb bewusst anders aufgestellt. Das Unternehmen von Martin Maier deckt zwei Kernbereiche des Wohnens ab: die Gestaltung von Bädern und Böden mit Fliesen und Naturstein sowie den Ofenbau von Rosenheim bis Kufstein.
Expertentalkbusiness-on.de: Sprachkompetenz ist im Mittelstand längst ein Produktivitätsfaktor. Wir haben mit der Geschäftsführung der Eifert. Sprachen. Seminare. Coaching. Verwaltungs GmbH, Wolfgang Eifert und Jan Ach, darüber gesprochen, wie sich Firmentrainings verändern, wo KI wirklich hilft und woran gute Kurse erkennbar sind. Herr Eifert, Sprachtraining klingt nach einem klassischen Weiterbildungsthema. Warum bekommen Sie derzeit mehr Anfragen aus Unternehmen? Wolfgang Eifert: Weil Sprache im Arbeitsalltag konkreter wird. Ein Vertriebsteam, das mit Kunden in Italien verhandelt, ein Pflegedienst, der internationale Fachkräfte einstellt, oder eine Kanzlei, die englischsprachige Mandate übernimmt: In all diesen Fällen entscheidet das Sprachniveau darüber, wie schnell jemand produktiv wird. Unsere Ansprechpartner in HR und Fachabteilungen wollen keine reinen Vokabeltrainings mehr buchen, sondern nachvollziehbare Fortschritte für definierte Aufgaben.
ExpertentalkOb im privaten Wohnbereich, im Büro oder in Ausstellungsflächen: Der Bodenbelag prägt einen Raum, lange bevor Möbel, Licht oder Farben ihre volle Wirkung entfalten. Die Wahl des Bodenbelags gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen bei Bau, Umbau und Renovierung und ist eine Entscheidung mit langer Bindungswirkung. Anders als Wandfarbe oder Möblierung lässt sich ein Boden nicht ohne größeren Aufwand austauschen er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren Gestaltungsentscheidungen aufbauen. Wer Material, Nutzungsprofil und Raumwirkung von Anfang an zusammendenkt, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Investitionen. Das gilt für Wohnräume ebenso wie für gewerbliche Flächen, wo der Boden täglicher Belastung standhalten muss und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Unternehmens trägt. Doch worauf kommt es bei Holzart, Oberfläche und Format tatsächlich an? Um diese Fragen zu klären, spricht unsere Redaktion heute mit Markus Bach, der Geschäftsführung der B&B Fliesen- und Naturstein GmbH. In der Ausstellung in der Zollhalle in Freiburg berät er Bauherren, Planer und Unternehmen rund um den Holzboden. Wer auf der Suche nach einem Parkettboden mit Qualität in Freiburg ist, findet hier nicht nur kompetente Beratung, sondern kann sich auch ein realistisches Bild von der Wirkung im Raum machen. business-on.de: Herr Bach, welche Rolle spielt die Holzart bei der Wahl des richtigen Parketts?

