Gesundheitstrends: Internetstrategien für die Pharmaindustrie

Die Zufriedenheit mit Online-Apotheken ist hoch
Die eingangs erwähnte BITKOM-Studie zeigt sowohl eine hohe Akzeptanz der Online-Apotheken als auch eine hohe Zufriedenheit ihrer Kunden. Insgesamt 70 Prozent der Befragten bestellen laut eigener Angaben regelmäßig oder manchmal in Online-Apotheken. Da waren neun Prozentpunkte mehr als 2017. Zugleich gaben mehr als neun von zehn Befragten (91 Prozent) an, mit der Qualität der von Online-Apotheken gelieferten Medikamente eher oder sehr zufrieden zu sein. 90 Prozent fanden die große Auswahl in den Onlineapotheken überzeugend, 88 Prozent die Liefergeschwindigkeit und 87 Prozent das Verhältnis von Leistung und Preis. Selbst die Beratungskompetenz überzeugte knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent). Sie waren mit der Beratung zufrieden oder sehr zufrieden.
Eine andere Studie zum Thema hat PricewaterhouseCoopers (PwC) 2019 veröffentlicht. Die Meldung zur Studie trug den Titel „Zwei Drittel der Deutschen kaufen ihre Medikamente im Internet“. Laut der Studie gehört auch die für die Pharmabranche interessante ältere Generation mittlerweile zu den treuen Kunden von Online-Apotheken. Die Hälfte der Über-50-Jährigen gab an, oftmals Arzneimittel im Internet zu bestellen. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen trafen nur 37 Prozent dieselbe Aussage.
Dass die ältere Generation mittlerweile häufig im Internet präsent ist, zeigt zum Beispiel der Digital-Report 2019 der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. Business-on berichtete am 28. Februar 2020 im Artikel „Report 2019: Erstmals mehr als die Hälfte der 70-Jährigen im Netz“ über diesen Report. Laut der Studie stieg der Anteil der Internetnutzer im Alter von mehr als 70 Jahren von 2018 auf 2019 um 10,4 Prozent. In der Gruppe der 60-bis 69-Jährigen lag der Anstieg bei immerhin 2,9 Prozent. Mit diesen Zahlen wird deutlich, dass die Pharmaindustrie auch interessante ältere Zielgruppen immer besser übers Internet erreicht.
Das Internet verändert das Gesundheitswesen nachhaltig
Die BITKOM- und die PwC-Studie sind Belege dafür, dass sich das Gesundheitswesen durch das Internet nachhaltig verändert. Für Patienten ist das Internet beispielsweise ein wichtiges Informationsmedium rund um medizinische Fragen. In der 2018 veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann-Stiftung „Das Internet: Auch Ihr Ratgeber für Gesundheitsfragen?“ gaben 46 Prozent der Befragten an, in den letzten zwölf Monaten Gesundheitsinformationen aus dem Internet geholt zu haben.
Aber das Internet ist nicht alleine Informationsmedium und Ort für den Handel mit Medikamenten. Es bietet zudem Möglichkeiten, Gesundheitsdaten einfach und schnell zu kommunizieren, Ärzte und Ärztinnen online zu konsultieren und die Auswahl passender Mediziner und Medizinerinnen effizienter zu gestalten. Bestehende Möglichkeiten dafür werden ausgeschöpft und erweitert. So gibt es beispielsweise beim Handel mit Medikamenten Konzepte, die längst über die reine Onlineapotheke hinausgehen. So bietet das Internetportal DoktorABC Onlinekonsultationen durch Ärzte an, die eine vom Patienten gewünschte Behandlung prüfen und ein passendes Rezept ausstellen, falls sie die Behandlung für geeignet halten. Die jeweils verschriebenen Medikamente werden dann von der ans Portal angeschlossenen Onlineapotheke ausgeliefert.
Die Pharmaindustrie darf solche Entwicklungen nicht ignorieren. Sie muss sie analysieren, aufgreifen und passende Strategien entwickeln, um sich in Zeiten zunehmender Digitalisierung des Gesundheitswesens mindestens zu behaupten oder die eigenen Marktanteile sogar auszubauen.
Das Internet ermöglicht eine direktere Kommunikation
Daniel Dömming, Geschäftsbereichsleiter der SALT Solutions AG, sieht in einer stärkeren Ausrichtung auf den Endkunden einen Schlüssel zum Erfolg in digitalen Zeiten und bezeichnet die Kommunikation mit Patienten über digitale Plattformen als eine direktere. Das schreibt er im Artikel „Aktuelle Trends in der Chemie- und Pharmabranche“, der am vierten April 2019 im Onlinemagazin Salt SOLUTIONS veröffentlicht wurde.
Weitere interessante Onlinetrends sieht die Onlineplattform coliquio, die sich als „größte Ärzte-Community im deutschsprachigen Raum“ bezeichnet. Laut der Plattform gehört Content-Marketing zu den vier großen Trends, die die Pharmaindustrie 2020 prägen. Darüber hinaus sehen viele pharmazeutische Unternehmen laut Portal Potenzial darin, Wissen an Ärztinnen und Ärzte mit Formaten wie Video-Content und Podcasts zu übermitteln. Dabei gehe es nicht darum, Textformate zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen, heißt es auf coliquio. Zu den weiteren Trends gehören ein Multichannel-Setting, für das die Betriebe die redaktionellen Inhalte der einzelnen Kanäle passgenau aufbereiten sollten. Nicht zuletzt ist der Wunsch in der Pharmaindustrie groß, „dem Arzt am richtigen Touchpoint zur richtigen Zeit die gewünschte Information“ bereitzustellen. Auch das ist ein Trend, der die Pharmaindustrie bewegt.
Ohne Digitalstrategie werden die Zeiten schwierig
All das zeigt: Unternehmen der Pharmabranche werden sich ohne eine ausgefeilte Onlinestrategie schwertun, ihre Zielgruppen auch in Zukunft auf zufriedenstellende Weise zu erreichen. Wer bisher ohne solch eine Strategie in der Branche agiert, wird sich beeilen müssen, Versäumtes nachzuholen. Ansonsten kann es sehr schnell geschehen, dass er als Anbieter von Arzneimitteln den Anschluss an die Konkurrenz verliert.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
