Auch wenn sie weit weniger bekannt ist als die benachbarte Sommerrodelbahn – man kann nicht behaupten, dass der Bau der Sternwarte auf dem Peterberg unbemerkt vonstattengegangen sei.
Als man ihre fünfeinhalb Meter breite Kuppel über die Autobahn nach Braunshausen transportierte, wurde in den regionalen Medien ausführlich darüber berichtet.
Am 9. September 1997 war es dann so weit: Die erste und bislang einzige Sternwarte des Landes wurde feierlich eröffnet. Damit erfüllte sich für die 150 Mitglieder des »Vereins der Amateurastronomen des Saarlandes e.V.« ein lang gehegter Traum.
Seit der Vereinsgründung im Jahr 1977 waren sie auf der Suche nach einem geeigneten Platz für die Sternwarte. Einsam und hoch gelegen sollte er sein, weit weg von den Lichtern der Städte und Dörfer. Je höher und einsamer, desto weniger Lichtverschmutzung. Als dunkelster Ort des Saarlandes, und dies ist rein wissenschaftlich zu verstehen, entpuppte sich der Peterberg bei Braunshausen, der mit seinen 584 Metern zudem eine der höchsten Erhebungen des Landes ist.
Mittlerweile verfügt die Sternwarte über zwei Kuppeln, wovon die erste die größere ist. In ihr befindet sich das Hauptinstrument der Sternenkundler: Ein 14- Zoll -Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop (im Folgenden der Einfachheit halber »Teleskop« genannt) mit CCD-Kamera. Mit dem Teleskop kann man in einen Grenzbereich von etwa 10 Milliarden Lichtjahren vordringen.
Das sind 10 Milliarden mal 9,5 Billionen Kilometer! Astronomen gehen täglich mit solch unfassbaren Zahlen um, aber nach Aussage eines Betroffenen versuchen auch sie, sich die wahren Dimensionen dahinter gar nicht erst vorzustellen.
Die allermeisten der beobachteten Objekte liegen jedoch in unserer Galaxie, der Milchstraße, und sind daher »nur« ein paar Lichtjahre von der Erde entfernt.
Wer noch niemals eine Sternwarte von innen gesehen hat, sollte sich eine Kuppelführung auf keinen Fall entgehen lassen. Einmal im Monat findet ein Vortrag mit anschließender Führung statt.
Adresse Peterbergstraße 70, Braunshausen | Pkw A1, Abfahrt Braunshausen, hinter dem Ortseingang Braunshausen rechts in die Peterbergstraße. Am Schild Turner- heim/Schutzhütte links.
Vom Turnerheim ca. 2,5 Kilometer bergauf. Parkplätze an der Gaststätte Almkönig, ca. 400 Meter zu Fuß | Öffnungszeiten Am 1. Samstag im Monat oder auf Anfrage (Tel. 06873/91557), Anmeldung zwingend erforderlich | Tipp Die Gaststätte Almkönig hat Di–Do 13–22, Fr, Sa, So 10–23 Uhr geöffnet.
Emons Verlag
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

