Gesundheitsfördernde Maßnahmen in der modernen Arbeitswelt

Bildrechte: Flickr Close up of mouse MadFishDigital CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Berufstätige an der Grenze der Belastbarkeit
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren unter dem Eindruck von Faktoren wie Digitalisierung, Flexibilisierung, Leiharbeit, hohen Qualifikationsanforderungen, Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel erheblich verändert. Diese Faktoren bringen Arbeitnehmer oft an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit. Deshalb sollten sie generell an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Wenn etwa ein Burnout oder ein Bandscheibenvorfall als Folge schlechter Arbeitsbedingungen zum Verlust der Arbeitskraft führt, sind die Betroffenen dann finanziell abgesichert. Allerdings liegt es immer auch in der Verantwortung der Arbeitgeber, psychischen und körperlichen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter durch eine betriebliche Gesundheitsförderung entgegenzuwirken. Denn für das Unternehmen bedeutet der krankheitsbedingte Ausfall eines Mitarbeiters stets einen Verzicht auf wertvolles Know-how, sein Engagement und seine berufliche Erfahrung. Durch Prävention lässt sich eine Berufsunfähigkeit jedoch in vielen Fällen vermeiden.
Krankheiten effektiv entgegenwirken
Was muss eine betriebliche Gesundheitsförderung umfassen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern? Damit beschäftigt sich zum Beispiel das Deutsche Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung, das eine umfassende Materialien-Datenbank zu diesem Thema zur Verfügung stellt, und das Bundesministerium für Gesundheit. Aus verschiedenen Studien beider Institutionen lassen sich die folgenden Erkenntnisse zusammenfassen:
- Angesichts der alternden Gesellschaft ist eine altersgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bis zum Rentenalter zu erhalten.
- Für Mitarbeiter mit Kindern ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von großer Bedeutung. Die Digitalisierung zahlreicher Arbeitsprozesse ermöglicht es vielen berufstätigen Eltern, ihre Arbeit auch von zu Hause aus zu erledigen. Dies ist nicht zuletzt auch deswegen erforderlich, weil immer mehr Arbeitgeber hohe Mobilität und/oder ständige Erreichbarkeit erwarten.
- Das Aufweichen von Anwesenheitspflicht und starren Arbeitszeitmodellen hat jedoch auch seine Kehrseiten: Die Zeit fürs Privatleben wird knapper und das Stressniveau steigt insgesamt an; eine schlechte Work-Life-Balance kann die Folge sein. Das Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben kann sich letztlich negativ auf die Motivation, Produktivität und Arbeitsmoral auswirken. Arbeitsbedingungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter fördern, sind deshalb wichtig.
- Zu den sinnvollen Maßnahmen gehört auch ein Angebot an gesunder Kantinenkost oder frischem Obst sowie gesunder Getränke.
- Eine ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz ist wichtig, um beispielsweise Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats vorzubeugen. Die Arbeitsplätze sollten daher so eingerichtet sein, dass sie den körperlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter möglichst optimal angepasst sind.
- Für eine Verbesserung des Arbeitsklimas sorgen zum Beispiel Anti-Mobbing-Maßnahmen sowie eine transparente und wertschätzende Mitarbeiterführung.
- Ein generelles Rauchverbot am Arbeitsplatz, Ernährungsberatung, Rückenkurse, Entspannungstraining, Stressmanagement und Weiterbildungen sind mögliche Maßnahmen, um die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten.
Unternehmen sind bei der Förderung der Arbeitnehmergesundheit nicht auf sich allein gestellt. Anreize zur betrieblichen Gesundheitsförderung bieten zum Beispiel viele Krankenkassen; sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber gibt es verschiedene Bonusprogramme. Außerdem können Firmen bis zu 500 Euro im Jahr für jeden Mitarbeiter lohnsteuerfrei in Maßnahmen wie Bewegungs- und Ernährungsprogramme oder Stressbewältigung investieren.
WirtschaftslexikonEin Scheibenaustausch ist oft die wirtschaftlichere Lösung als der komplette Fenstertausch vorausgesetzt, Ihr Rahmen ist noch intakt, verzugsfrei und dicht. Steigende Energiepreise und ein angespannter Handwerkermarkt zwingen Eigentümer und Unternehmer dazu, ihre Sanierungsbudgets genauer zu planen. Bei alten Fenstern denken viele sofort an einen kompletten Austausch aller Elemente, dabei liegt eine günstigere Alternative oft näher: der gezielte Austausch der Glasscheibe. Wenn Sie den Zustand Ihrer Verglasung richtig einschätzen, können Sie Kosten sparen und die Energieeffizienz trotzdem spürbar verbessern. Der folgende Beitrag ordnet ein, wann sich dieser Mittelweg lohnt, worauf es bei der Entscheidung ankommt und wie ein professioneller Scheibenaustausch abläuft. Warum die Verglasung oft die unterschätzte Stellschraube ist
WirtschaftIm täglichen Trubel eines Unternehmens gerät ein Bereich oft in den Hintergrund: die Sanitäranlagen. Solange das Wasser fließt und alles funktioniert, schenkt kaum jemand der Gebäudetechnik große Beachtung. Doch für einen reibungslosen Betriebsablauf und die Einhaltung aktueller Hygienevorschriften ist eine zuverlässige Infrastruktur unerlässlich. Fallen Anlagen aus oder arbeiten sie ineffizient, führt das schnell zu ungeplanten Störungen im Arbeitsalltag. Umso wichtiger ist es für Betriebe, vorausschauend zu planen. Im folgenden Interview erklärt ein Branchenexperte, warum moderne Technik und die Wahl der richtigen Fachbetriebe für Unternehmen heute ein handfester Wirtschaftsfaktor sind.
VerbraucherSonnenschutz ist längst kein reines Saisongeschäft mehr. Kundinnen und Kunden fragen in Apotheken, Drogerien und bei Wellness-Anbietern zunehmend gezielt nach zertifizierter Naturkosmetik statt nach Massenware aus dem Regal. Für den Handel bedeutet das eine Chance aber auch die Aufgabe, geeignete Lieferanten zu finden, die Herkunft, Inhaltsstoffe und Belieferung glaubwürdig belegen können. Wenn Sie Ihr Sortiment erweitern wollen, sollten Sie deshalb genau hinsehen: Welche Kriterien zählen bei der Anbieterwahl, und wie sieht ein Händlerprogramm aus, das Ihnen den Einstieg wirklich erleichtert? Die kurze Antwort vorweg: Entscheidend sind transparente Inhaltsstoffe, nachweisbare Herkunft, belastbare Zertifizierungen, kalkulierbare Lieferkonditionen und konkrete Unterstützung beim Verkauf. Dieser Beitrag zeigt, worauf es im Detail ankommt und woran Sie geeignete Anbieter erkennen. Warum Naturkosmetik im Sonnenschutz zum Handelsthema wird Das Bewusstsein für Inhaltsstoffe in der Hautpflege ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen internationale Trends wie der K-Beauty-Boom um koreanische Kosmetik und ihre Wirkstoffe haben diese Entwicklung zusätzlich befeuert. Was im Lebensmittelbereich längst selbstverständlich ist, nämlich ein kritischer Blick auf Herkunft und Zusammensetzung, hat sich auch auf Kosmetik übertragen. Beim Sonnenschutz zeigt sich das besonders deutlich: Verbraucherinnen und Verbraucher fragen nach UV-Filtern, nach der Verträglichkeit bei empfindlicher Haut und danach, ob Pflanzenextrakte aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Produkte mit Naturkosmetik-Anspruch gelten vielen Kundinnen und Kunden dabei als die konsequentere Wahl, weil sie Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs und nachvollziehbare Standards verbinden.
