News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
10. Februar 2022

Auf die Digitalisierung der Logistik vorbereitet sein

Digitalisierung sollte kein neuer Begriff für die Logistik sein. Dennoch lasse die Digitalisierungsbereitschaft und -umsetzung deutscher Unternehmen oft noch zu wünschen übrig, weiß Prof. Dr. Wolfgang Buchholz, Hochschullehrer für Organisation und Logistik am Fachbereich Wirtschaft der FH Münster, der Münster School of Business (MSB). Er leitet den neu eingeführten Masterstudiengang Digital Supply Chain Management, der Logistikmanager*innen auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung vorbereitet. Das Besondere an dem berufsbegleitenden Studienprogramm: ein modernes didaktisches Konzept, das mit einer Mischung aus Präsenz- und Online-Lehre optimal auf die Anforderungen berufstätiger Studierender ausgerichtet ist. Interessierte können sich ab sofort und noch bis zum 15. August für einen Studienplatz zum Wintersemester 2022/23 bewerben.

„Die digitale Transformation ist aus der Logistikbranche nicht mehr wegzudenken“, betont Buchholz. Die Studierenden erlernen das logistische Zusammenspiel neuer Technologien, um die täglichen Herausforderungen der Digitalisierung von Supply Chains im Unternehmen zu bewältigen. „Der Studiengang DigiSCM ist ein hervorragender Ansatz, um die Digitalisierung in den Unternehmen von innen heraus voranzutreiben“, bestätigt Dietmar Düsing, Head of Logistics bei CLAAS Service and Parts GmbH. Angesprochen sind Mitarbeiter*innen, die mit der Gestaltung, Optimierung und operativen Abwicklung entlang der Lieferkette betraut sind und sich nebenberuflich im Bereich Digitalisierung und Supply Chain Management (SCM) weiterqualifizieren möchten.

Buchholz erklärt das besondere didaktische Konzept: „Zu Beginn und Ende des Semesters finden Blockveranstaltungen vor Ort im Fachhochschulzentrum (FHZ) in Münster statt, dazwischen stehen Online-Veranstaltungen auf der Agenda.“ Durch die weitgehend digital vermittelten Inhalte sind die Studierenden sehr flexibel in Bezug auf ihren Wohnort. Das schätzen auch viele Arbeitgeber*innen. „Eine weitere Besonderheit ist der hohe Anteil an englischsprachigen Veranstaltungen, wodurch sich automatisch die Sprachkompetenz der Studierenden verbessert. Ein Punkt, der gerade in der internationalen Logistikbranche von Vorteil ist“, so Buchholz, der zuvor den ausgelaufenen Masterstudiengang International Supply Chain Management an der FH Münster geleitet hat.

Während des viersemestrigen Programms erreichen die Studierenden 90 Credit Points. Es richtet sich an Hochschulabsolvent*innen betriebswirtschaftlicher oder technischer Studiengänge mit ersten qualifizierten Berufserfahrungen im Bereich Supply Chain Management. Die Dozent*innen, darunter auch einige aus der Unternehmenspraxis, arbeiten und forschen an der Schnittstelle von SCM und digitaler Transformation. Wer sich für den Studiengang interessiert, findet unter fh.ms/msb-digiscm ausführliche Informationen. Außerdem finden am 17. Februar, 5. Mai und 23. Juni um jeweils 18 Uhr Online-Infoveranstaltungen für Studieninteressierte statt, in denen das Studiengangteam über Inhalte und Organisatorisches informiert. Zusätzlich wird am 31. März um 14 Uhr eine Online-Infoveranstaltung speziell für Personalverantwortliche angeboten. Die Links zu den Videokonferenzen sind unter fh.ms/msb-digiscm abrufbar.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
    Business
    Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

    Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

    Lesen
    Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst
    Karriere
    Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst

    Wer Berufsschullehrer werden möchte, wählt einen Berufsweg mit besonderer Nähe zur Praxis. Anders als an vielen allgemeinbildenden Schulen geht es hier nicht nur um Fachwissen und Unterricht, sondern auch um den Bezug zur Arbeitswelt, zu Betrieben und zu ganz unterschiedlichen Bildungswegen. Der klassische Weg führt in der Regel über ein Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen, anschließend in den Vorbereitungsdienst und danach in den Schuldienst. Je nach Bundesland, Fachrichtung und Vorbildung gibt es daneben weitere Möglichkeiten, etwa über den Seiteneinstieg. Wer sich für das Berufsschullehramt interessiert, sollte deshalb früh unterscheiden: Welche Schularten kommen infrage? Welche Fachrichtung passt? Und führt der eigene Weg über ein reguläres Lehramtsstudium oder über einen späteren Einstieg mit beruflicher oder akademischer Vorqualifikation? Genau diese Fragen entscheiden darüber, wie die Ausbildung aufgebaut ist und wie lang der Weg bis in das Klassenzimmer dauert. Was macht ein Berufsschullehrer im Alltag?

    Lesen
    Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft
    Karriere
    Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft

    Wer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

    Lesen
    Zur Startseite