Erfolgreich auf Instagram & Co.: Content-Formate für mehr Interaktionen in den sozialen Netzwerken

Die Beliebtheit der sozialen Netzwerke wächst stetig. Immer mehr Personen sind daran interessiert, was ihre Mitmenschen erleben, und schauen sich deswegen ihre Beiträge an. Auch Unternehmen erstellen sich verstärkt ein Profil. Auf Social Media geben sie tiefere Einblicke in den Unternehmensalltag oder informieren ihre Communitys über Neuigkeiten. Damit sie von einer möglichst großen Gruppe gesehen werden, ist ihre Reichweite wichtig. Eine Möglichkeit, sie zu vergrößern, ist eine hohe Interaktionsrate.
Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit
Es gibt mehrere Faktoren, die für die große Reichweite eines Accounts wichtig sind. Dazu zählt unter anderem die Interaktion der User mit den Beiträgen. Schließlich beinhaltet der Aspekt „sozial“ ein Miteinander und keine einseitige Kommunikation. Viele Likes, Kommentare oder geteilte Beiträge signalisieren dem Algorithmus, dass der Account eine hohe Relevanz hat, weswegen er ihn immer mehr Nutzern anzeigt. So erhöht sich die Chance, dass weitere Personen aus der Zielgruppe ‒ und damit mögliche Kunden ‒ auf das Unternehmen aufmerksam werden.
Teilweise ist es für die Social-Media-Manager jedoch etwas herausfordernd, die Follower zur Interaktion zu motivieren. Dadurch, dass das Gegenüber der User keine namentlich bekannte Person, sondern ein Firmenprofil ist, verhalten sich viele von ihnen distanzierter. Es existieren jedoch einige Content-Formate, die sich dazu bewährt haben, die Kommunikation und Interaktion anzuregen. Löwenstark als Social-Media-Agentur zeigt drei Möglichkeiten auf.
Content-Format 1: Stellen Sie sich vor
Wie bereits erwähnt, kennen viele Nutzer die Mitarbeiter einer Firma gar nicht und wissen dementsprechend nicht, wer die Beiträge in den sozialen Netzwerken verfasst. Mit einer Beitrags-Reihe, in der Sie die Gesichter hinter dem Unternehmen vorstellen, haben Sie nicht nur Inhalte für mehrere Postings, sondern helfen Ihren Followern, den Abstand zu verringern.
Zeigen Sie sich dabei ruhig nahbar und nutzen Sie Videos. Sie wirken persönlicher als ein Foto und wecken Aufmerksamkeit. Wenn Sie die Videos vom Schreibtisch aus aufnehmen, ermöglichen Sie gleichzeitig einen Einblick hinter die Kulissen. Ihre Community bekommt so das Gefühl, mit Ihnen in Verbindung zu stehen, was ihr Vertrauen in die Marke stärkt.
Content-Format 2: Community-Fragen
Ziel Ihres Social-Media-Auftritts ist neben der Reichweitensteigerung auch die Kundenbindung. Ihre Follower lernen Sie näher kennen, wodurch das Business-Profil als nicht mehr so anonym wahrgenommen wird. Umgekehrt haben Sie durch die Kommunikation mit interessierten Nutzern die Möglichkeit, Informationen über Ihre Zielgruppe herauszufinden.
Dafür eignen sich Umfragen hervorragend. Hier können Sie branchenbezogen Fragen aus dem Alltag stellen oder spezifische zu Produkten und Dienstleistungen. Zu einem Anbieter für Kochutensilien passt beispielsweise eine Abstimmung zwischen zwei Gerichten oder er erkundigt sich, welche Eigenschaften dem User in Hinblick auf ein bestimmtes Produkt wichtig sind. Durch vorgefertigte Buttons vereinfachen Sie das Mitmachen enorm, sodass viele Nutzer motiviert sind, per Klick abzustimmen. Das Format eignet sich in dieser Form vor allem für Story-Beiträge. Im Feed sind freie Antworten gefragt.
Durch die Fragen interagieren Sie spielerisch mit Ihren Followern. Wichtig ist hier das richtige Maß. Es sollte nicht in einen Fragebogen ausarten und eher zur Auflockerung für zwischendurch dienen.
Content-Format 3: Gewinnspiele
Gewinnspiele sind für Firmen eine beliebte Variante, um Interaktion zu generieren. Die Teilnahmebedingungen enthalten häufig das Liken, Kommentieren und Teilen der Beiträge. Daher steigt die Interaktion mit dem Post und mehr Leute werden darauf aufmerksam. Die Bedingungen werden meist bereitwillig erfüllt ‒ schließlich bekommt jeder gern etwas geschenkt.
Hier bietet sich die ideale Gelegenheit, die eigenen Produkte zu verlosen. Dadurch wird nicht nur der Account bekannt, Ihre Artikel erhalten ebenfalls vermehrt Beachtung. Damit haken Sie also gleich zwei Aspekte ab.
Auf die Planung kommt es an
Wie bei vielen anderen Marketing-Maßnahmen, sollten auch Ihre Social-Media-Beiträge sorgfältig vorbereitet werden. Nutzen Sie dafür einen Redaktionsplan, in dem Sie Ihren Content inhaltlich sowie zeitlich planen können. Wichtig ist bei den verschiedenen Content-Formaten, dass Sie sie abwechslungsreich einsetzen. Durch eine Monatsplanung sehen Sie, an welchen Tagen welche Content-Art besonders passt.
- Titelbild: Bild von Thomas Ulrich auf Pixabay
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