Warum eignen sich Quizze besser als Umfragen, um wertige Leads zu generieren?
Ohne eine präzise und aussagekräftige Zielgruppenanalyse wird verständlicherweise kein Produkt, keine Dienstleistung mehr auf den Markt gebracht. An den Kundenwünschen vorbei zu entwickeln und zu kommunizieren, ist der einfachste und schnellste Weg in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit. Dementsprechend suchen verantwortungsbewusste Marketing- und Vertriebsverantwortliche ständig nach passenden Möglichkeiten, authentische und gehaltvolle Informationen zu erheben, zu speichern und auszuwerten. Nicht selten fällt der erste Blick auf Umfragen, die zur Steigerung der Attraktivität oft mit Gewinnspielen verknüpft werden. Tatsächlich erzielen Umfragen nur durchschnittliche Rücklaufquoten von 20 bis 30 Prozent, weiterhin erfordert es viel Vorarbeit und Know-how, um Fragen zu entwickeln, die auch zu verwertbaren Antworten führen. Ansonsten verspüren die Teilnehmer wenig Motivation, ihre tatsächliche Meinung mitzuteilen. Ganz anders sieht es bei Quizzen aus, die einige klare Vorteile gegenüber Umfragen aufweisen.
Das Quiz, ein regelmäßig unterschätztes Tool zur Lead-Generierung
Obwohl Quizze im Marketing-Kontext oft weniger bekannt sind als Umfragen, liegen sie gerade in den besonders relevanten Bereichen deutlich vorne. Folgende Kategorien spielen bei der Lead-Generierung eine wichtige Rolle:
Attraktivität und User-Engagement
Wie bereits erwähnt, wissen die heutigen Konsumenten ganz genau, wie wertvoll ihre personenbezogenen Daten für die Wirtschaft sind und geben diese nicht mehr preis, ohne eine nennenswerte Gegenleistung zu erhalten. Die Ersteller von Umfragen stützen sich diesbezüglich auf direkte Belohnungen oder Verlosungen, um das Engagement der Teilnehmer zu honorieren. Viel einfacher und spielerischer löst man dieses Problem, wenn man sorgfältig ausgearbeitete Quizze einsetzt, die den Nutzern hilfreiche Einsichten und Informationen bereitstellen oder zumindest schmeicheln bzw. unterhalten. Die Erfahrung in den Sozialen Medien zeigt, dass Menschen Quizze nicht nur lieben, sondern auch gerne bereit sind, die Ergebnisse mit ihren Followern/Friends zu teilen. Im Rahmen eines produktbezogenen Persönlichkeitstests lässt sich dann nicht nur ein Nutzer-Profil herausarbeiten, das dem Teilnehmer konkrete Tipps und nützliche Hinweise gibt, sondern auch die weitere Ansprache durch das Unternehmen individualisiert und erleichtert. Als Resultat winken hervorragende Rücklaufquoten (im Idealfall bis weit über 90 Prozent) und eine Multiplikation durch das Teilen mit Personen, die dem Urheber des Quiz dann schon positiv gegenüberstehen.
Qualität der Ergebnisse
Die Ergebnisse eines Quiz weisen im Vergleich zu Umfragen prinzipiell einen sehr hohen Wahrheitsgehalt auf, da die Teilnehmer von sich aus ein großes Eigeninteresse mitbringen, mehr über sich selbst bzw. ein bestimmtes Persönlichkeits-Merkmal oder Verhalten zu erfahren. Dies bestätigt auch Boris Pfeiffer, CEO & Founder von Riddle, einem Online-Quiz-Tool, das in Deutschland gehostet wird: „Nur freiwillig preisgegebene Daten sind gute und wertvolle Daten.“ Entsprechend empfiehlt Pfeiffer, bei der Vorbereitung und Erstellung des Quiz viel Sorgfalt walten zu lassen. Sowohl die Fragen als auch die Schlussfolgerungen sollten zwischen Produkt/Dienstleistung/Unternehmen auf der einen und Teilnehmern auf der anderen Seite eine positiv besetzte Brücke schlagen und dazu animieren, das Quiz zu teilen.
Universalität
Im praktischen Einsatz eignen sich geschickt aufgebaute Quizze dann auch besser als Umfragen, um für erklärungsbedürftige Branchen oder weniger bekannte Marken aussagekräftige Resultate zu generieren. Denn im Mittelpunkt steht hier immer der Teilnehmer und nicht der Auftraggeber oder die Marke. Tatsächlich lässt sich auch viel mit angemessenem Humor, Selbstironie oder einem Augenzwinkern arbeiten, ohne die Qualität der Ergebnisse zu beeinträchtigen.
Erfolgsfaktoren bei der Quiz-Erstellung
Damit die Vorteile von Quizzen dann auch vollumfänglich ausgespielt werden können, sollten bei der Konzeption und Realisierung bestimmte Aspekte beachtet werden:
Eindeutiger Nutzen und/oder Unterhaltungswert
Der Vorteil für den Teilnehmer – oder zumindest ein gewisser Unterhaltungswert – muss sofort erkennbar sein. Ohne diese Voraussetzung wird es sehr schwierig, die Zielgruppe zu motivieren, ein Mindestmaß an Zeit zu investieren, Fragen zu beantworten, Informationen zu übermitteln oder den Quiz sogar mit Dritten zu teilen. Aus dem Nutzen für den Teilnehmer leitet sich dann direkt das Maß an Individualisierung für die weitere Kommunikation ab. Die ist eindeutig im Sinne des Teilnehmers, der eben auch von einer vorqualifizierter Ansprache profitiert und unnötige Informationen vermeidet.
Transparenz und DSGVO-Konformität
Um tatsächlich auch relevante Informationen sammeln und weiterverarbeiten zu können, sollten die Ergebnisse dem Teilnehmer im Double-Opt-In-Verfahren via E-Mail übermittelt werden. Hierfür ist natürlich eine explizite Zustimmung erforderlich, deren Einholung man geschickt in den Verlauf des Quiz integrieren kann. Nichtsdestotrotz muss der Interessent vorher über diesen Feedback-Kanal informiert werden. Kompromisslose DSGVO-Konformität des gesamten Prozesses ist Boris Pfeiffer besonders wichtig: „Wir haben uns schon direkt nach der ersten Ankündigung der EU-DSGVO im Jahre 2016 intensiv Gedanken darüber gemacht, ob und wie unser Geschäftsmodell unter diesen Voraussetzungen weiter fortgeführt werden kann. Schlussendlich haben wir uns entschieden, die strengen Regeln nicht als Hindernis, sondern als Wettbewerbsvorteil zu sehen – mit Erfolg. Ich kann allen Marktteilnehmern nur empfehlen, auch im Sinne der Verbraucher zu agieren.“
Tonalität und Umfang
Die Aufmerksamkeitsspanne der Online-User nimmt immer mehr ab. Schon 2015 stellte eine Microsoft-Studie fest, dass ein Mensch eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden besitzt – ein Goldfisch wendet sich erst nach 9 Sekunden dem nächsten Reiz zu. Daraus resultiert die Forderung, schnell und ohne Umwege zum Punkt zu kommen, nicht nur auf Text, sondern auch auf Bilder zu setzen und sich auf wenige eindeutige Fragen zu konzentrieren.
Fazit und Ausblick
Die Bedeutung von Quizzen zur DSGVO-konformen Lead-Generierung wird weiter zunehmen, da ist sich auch Boris Pfeiffer sicher. Mit der Weiterentwicklung von KI-Tools sinkt der Aufwand deutlich, passende Quiz-Fragen zu entwickeln, die sich idealerweise in den Sozialen Netzen weiterverbreiten. Dem User sollte fair, transparent und auf Augenhöhe begegnet werden, andernfalls wenden sich die selbstbewussten Nutzer schnell anderen Angeboten zu. Gleichzeitig zahlen sich angesichts der zunehmenden Aktivität von Datenschutzbehörden DSGVO-Konformität und Trennung von Anbieter und User-Informationen laut Boris Pfeiffer umfassend aus: „Wir haben keinerlei Einblicke in die Daten unserer Kunden und der User, die ein Quiz machen und speichern diese auch nicht.“
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BusinessKunden gewinnen innerhalb kurzer Zeit einen Eindruck von einem Unternehmen. Dabei zählen nicht allein Produkte und Dienstleistungen: Auch Mitarbeitende prägen die Wahrnehmung einer Marke – vor allem im direkten Kundenkontakt. Firmenkleidung kann diesen Eindruck gezielt unterstützen. Sie macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sichtbar, schafft ein einheitliches Erscheinungsbild und stärkt so den professionellen Markenauftritt. Wie stark Kleidung die Wahrnehmung beeinflussen kann, zeigt eine 2020 im Journal of Applied Social Psychology veröffentlichte Studie. In vier Experimenten wurden uniformierte Mitarbeitende im Durchschnitt positiver bewertet als ihre nicht uniformierten Kollegen. Bei schlechtem Service zeigte sich jedoch ein gegenläufiger Effekt: Die Verantwortung wurde häufiger dem Unternehmen zugeschrieben. Firmenkleidung kann die Wahrnehmung einer Marke sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Sie macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sichtbar und wird dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des Markenauftritts.
VerbraucherEine gute Idee allein ist noch kein Vermögenswert. Erst wenn Erfindungen, Markennamen oder Produktdesigns rechtlich abgesichert sind, lassen sie sich wirtschaftlich nutzen und im Zweifel auch verteidigen. Genau das ist die Aufgabe einer Patentanwältin in Heidenheim: Sie prüft, welches Schutzrecht zu einer Entwicklung passt, begleitet die Anmeldung beim zuständigen Amt und hilft, die Rechte im Streitfall durchzusetzen. Viele Gründer und mittelständische Unternehmen unterschätzen, wie schnell eine ungeschützte Entwicklung von Wettbewerbern aufgegriffen wird. Gewerblicher Rechtsschutz sorgt dafür, dass aus geistigem Eigentum ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Warum gewerblicher Rechtsschutz für Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor wird Für viele Unternehmen gehört das eigene Know-how zum wichtigsten Kapital überhaupt. Eine neue Technik, ein prägnanter Markenname oder eine eigenständige Produktgestaltung entstehen durch erhebliche Investitionen in Entwicklung und Marktpositionierung. Ohne rechtlichen Schutz lässt sich dieser Wert jedoch nur schwer verteidigen: Wettbewerber können erfolgreiche Produkte imitieren, ähnliche Namen nutzen oder Gestaltungen übernehmen.
