Michael Pütz: “Unser Ziel ist es, Sprachbarrieren abzubauen”

Kommunikation – Mysterium und absolutes Selbstverständnis in einem. Das Verständigen in der eigenen und zunehmend auch in anderen Sprachen ist von großer Bedeutung, sowohl auf persönlicher als auch auf globaler Ebene. Insbesondere im Zuge der Globalisierung, mit der Grenzen aufgehoben und sprachliche Barrieren überschritten werden, wird Sprache ein Werkzeug, mit dem wir Verbinden schaffen und Kulturen verstehen.
Das ist nicht nur im persönlichen Alltag so. “Eine sichere Verständigung ist in so gut wie allen Situationen des Lebens unerlässlich”, weiß Michael Pütz. Pütz ist Geschäftsführer der in Köln ansässigen Digitalagentur millepondo services. Das Unternehmen ist nur entfernt auf Kommunikation spezialisiert; Pütz und sein seit 2005 wachsendes Team schreiben digitale Erfolgsgeschichten via Softwarecodierung. Als Full-Service Dienstleister entwickelt millepondo Webseiten, Online-Portale und individuelle Softwarelösungen sowohl für den Kleinunternehmer um die Ecke, als auch für Behörden, Kliniken und international agierende Konzerne. So zum Beispiel auch für Dolatel.
Übersetzungsdienstleistungen: “Nachfrage und Anwendungsmöglichkeiten sind endlos!”
Während der 18-jährigen Unternehmenszeit ist Pütz immer wieder auf Verständigungsprobleme gestoßen. Vor zehn Jahren kam Oliver Hautmann, heutiger Geschäftsführer und Inhaber von Dolatel, mit der Idee eines Dolmetscher-Services auf Pütz zu. Das Ziel war, Kommunikation frei von Missverständnissen zu machen und Sprachbarrieren aufhebeln zu können. “Wir von millepondo haben im Kundenauftrag das neue Dolatel-System entwickelt – ich war so überzeugt von dem Service, dass ich mit eingestiegen bin”, so Pütz.

Michael Pütz ist Geschäftsführer der in Köln ansässigen Digitalagentur millepondo services und Mitgesellschafter von Dolatel. Bildcredit: Dolatel
Die Nachfrage war sofort da. “Die Anwendungsmöglichkeiten sind endlos, erzählt Michael Pütz: “Im Gericht beispielsweise gewähren Dolmetscher die Rechtssicherheit des Verfahrens, in Kliniken müssen Diagnosen und Therapieverordnungen unmissverständlich transportiert werden können und im Business allgemein wird – auch als eine Konsequenz des Fachkräftemangels – wird eine globale Vernetzung immer wichtiger.”
Zu den Anfängen wurde noch händisch und wenig bis kaum skalierbar eine analoge Plattform für Dolmetscher angelegt. “Das war mit viel Aufwand verbunden, um auch für jeden Kunden das passende Match anbieten zu können”, erinnert sich Pütz im Gespräch mit Business-on.de.
Mittlerweile ist aus Dolatel ein KI-unterstütztes Netzwerk geworden, das über 300 registrierte Kunden mit über 600 Dolmetschern vernetzt. 120 Sprachen können dabei angeboten werden. Welche Sprachen in Zukunft die größte Nachfrage haben, kann Pütz nicht beantworten. Die Bedarfe ändern sich dynamisch und fallbezogen mit politischen Konflikten wie zwischen der Ukraine und Russland oder die Flüchtlingswellen aus Syrien. Immer seien es auch Themen, von denen man die Wichtigkeit nicht auf dem Schirm hatte. “Ob Anfragen beim Gesundheitsamt über Abklärung zur Medikamentengabe bis zum Bewerbungsgespräch ist faktisch alles dabei”, so Pütz. Des Weiteren wachse die Nachfrage von Unternehmen, die zunehmend fremdsprachige Mitarbeiter beschäftigen. “Und auch global agierende Unternehmen fragen vermehrt nach unseren Dienstleistung.”
Angst vor KI? “Nein! Sprache lebt von Emotionen und die kann eine Maschine nicht vermitteln!”
Das Schöne an dieser Arbeit sei definitiv das Zusammenbringen von Menschen. “Durch das Aufheben der Sprachbarrieren bewirkt die Arbeit sofort etwas Gutes.” Und sie habe immer mit Menschen und Emotionen zu tun. Dazu erzählt Pütz auch direkt von einer Situation, bei der im Krankhaus die Einlieferung eines Kindes mitbekam, der bei einem Unfall verletzt worden war. “Da eine Verständigung nicht möglich war, konnten auch die Eltern des Mädchens nicht benachrichtigt werden.” Michael Pütz habe daraufhin Kontakt zu seinem Dolatel-Netzwerk aufgenommen und so einen geeigneten Dolmetscher für die Klärung organisieren können. “Das hat mir klar gezeigt, wie essentiell wichtig eine problemlose Verständigung ist – nicht nur beruflich, sondern eben auch in unzähligen Situationen des Alltags.“
“Darum glaube ich nicht, dass die direkte Arbeit des Dolmetschens in naher Zukunft einfach zu 100% durch maschinelle Steuerung ersetzt werden kann, auch wenn sich die Arbeit durch den Einsatz von KI beginnt zu verändern.” Eine KI-basierte Live-Verdolmetschung Übersetzung sei von den Kunden auch gar nicht gewünscht. Dabei sei es weniger eine Ablehnung dieser moderne Technologien als mehr die Erfahrung aus dem täglichen Leben: ”Sprache lebt von Intonation und vor allem von Emotionen – das kann durch Maschinen, so viel AI auch in ihnen schlummert – noch nicht annähernd so gewährleistet werden”, ist sich Michael Pütz sicher. “Insbesondere um die vielen kleinen kulturellen Nuancen passend und verständlich zu kommunizieren, sind native Speaker mit den entsprechenden Wurzeln und einem qualifizierten Background wichtig.”
Darum verpflichtet die Dolatel GmbH auch nur professionell ausgebildete Dolmetscher, um dem Kundenanspruch gerecht zu werden. “Das Ziel ist heute dasselbe wie vor zehn Jahren: schnelle, unkomplizierte und menschennahe Kommunikationslösungen anbieten!”
VerbraucherEine professionelle Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg ist mehr als Kosmetik: Sie schützt die Bausubstanz, erhält den Immobilienwert und beugt teuren Sanierungen vor. Graue Schleier auf dem Putz, grünliche Algen an der Wetterseite, dunkle Flecken unter den Fensterbänken wer Immobilien in der Region besitzt oder verwaltet, kennt diese Bilder. Was viele Eigentümer als rein optisches Problem abtun, kann in Wahrheit eine betriebswirtschaftliche Frage sein. Im Interview erklärt Ingo Reischuck, Stuckateurmeister aus Großbeeren, worauf Sie als Eigentümer bei der professionellen Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg achten sollten. Herr Reischuck, warum ist die Fassade aus Ihrer Sicht so entscheidend für den Werterhalt eines Gebäudes? „Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche eines Gebäudes und gleichzeitig die exponierteste“, sagt Ingo Reischuck. Regen, Frost, UV-Strahlung, Feinstaub und biologischer Bewuchs setzen ihr dauerhaft zu. In Ballungsräumen wie Berlin kommen Verkehrsemissionen hinzu, im Brandenburger Umland eher Pollenflug, Pflanzensporen und Feuchtigkeit aus angrenzenden Grünflächen. „Eine Fassade altert nicht nur, sie wird aktiv angegriffen. Wer hier nicht turnusmäßig reinigt, verschiebt das Problem in die Bausubstanz“, so der Stuckateurmeister.
BusinessWer im Schadensfall schnell handeln muss, braucht einen Dienstleister, der rund um die Uhr erreichbar ist und die gesamte Schadensbearbeitung aus einer Hand abdeckt genau dafür steht AKTIVDRY. Ein gebrochenes Steigrohr, eine undichte Geschirrspüler-Zuleitung oder Starkregen, der durch das Kellerfenster drückt: Leitungswasserschäden zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Gebäudeschäden. Egal, ob du als Mieter, Vermieter oder Eigentümer betroffen bist im Ernstfall ist nicht nur die Versicherung entscheidend, sondern vor allem ein Partner, der schnell, strukturiert und nachweisbar arbeitet. Genau in dieser Nische hat sich AKTIVDRY aus dem Dreiländereck etabliert. AKTIVDRY: Ein lokaler Spezialist mit klarer Ausrichtung AKTIVDRY ist als Experte für Gebäudetrocknung in Lörrach auf die schnelle Bearbeitung von Wasserschäden in Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen positioniert sich konsequent als Notdienstleister: Unter dem Slogan „Niemand plant eine Panne" bietet AKTIVDRY nach eigenen Angaben einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Erreichbar ist das Team unter +49 7763 92 76 136 sowie per E-Mail an kontakt@aktivdry.de. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Lörrach und der angrenzenden Region Südbaden. Kurze Anfahrtswege und persönliche Ansprechpartner werden so zum echten Vorteil gegenüber überregionalen Sanierungsketten.
VerbraucherEin funktionaler Rollladen in Stuttgart kann Hitzeschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchhemmung in einem System vereinen. Gerade in der Kessellage ist er damit weit mehr als nur ein Sichtschutz. Im folgenden Interview erläutert ein Fachmann der hawo Sonnenschutztechnik GmbH, welcher Typ zu welchem Gebäude passt und worauf Sie bei Planung, Material und Montage achten sollten. Warum müssen Rollläden in Stuttgart mehr leisten als anderswo? Die Kessellage sorgt für Hitzestaus, dazu kommen dichte Bebauung und eine hohe Zahl an Bestandsgebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen. Diese Mischung macht funktionale Beschattung in der Region anspruchsvoll. Ein Altbau in Heslach hat andere Anforderungen als ein Neubau in Vaihingen, und ein Reihenhaus in Bad Cannstatt verlangt andere Lösungen als ein freistehendes Einfamilienhaus auf den Fildern. Wenn Sie einen funktionalen Rolladen in Stuttgart planen, sollten Sie deshalb auf einen Fachbetrieb setzen, der sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die regionalen Klimabedingungen kennt.
