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business-on.de Redaktion
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28. Februar 2022

Mit diesen wertvollen Tipps sorgen Unternehmen für umfassenden IT-Sicherheit

Tipp 1: Cyber-Sicherheit beginnt in der Chefetage

Unternehmer, die von der Digitalisierung profitieren – und damit arbeiten wollen – müssen Datenschutz und Informationssicherheit als grundlegende Basis und Voraussetzungen verstehen und diese Elemente auch umsetzen. Die Datensicherheit fällt unter strategische Thematiken und obliegt somit den Aufgaben des Managements eines Unternehmens.

Tipp 2: Die Cyber-Resilienz sollte erhöht werden

Ein proaktives Training für alle Mitarbeiter im Unternehmen als Vorbeugung bezüglich Cyberangriffen ist fundamental, damit alle Mitarbeiter im Ernstfall wissen, wie sie sich bei Cyberangriffen verhalten müssen. Wer regelmäßig Übungen abhält und einzelne Szenarien durchspielt, ist für den Fall der Fälle besser vorbereitet. Entsprechende Krisenhierarchien sollten zudem aufgestellt werden. Wer darf den Webserver im Ernstfall herunterfahren? Welche Netzwerksegmente werden im „Worst Case“ offline geschalten? Wer ist für den Notfall außerhalb der Bürozeiten auch ohne funktionierende web vpn erreichbar?

Tipp 3: Das richtige Management bei Cyber-Risiken

Eine stetige Bestandsaufnahme von potenziellen Bedrohungen im eigenen Unternehmen ist zweckführend, um entsprechende organisatorische, technische und prozessuale Vorkehrungen zum Schutz gegen Cyberangriffe durchzuführen.

Tipp 4: Der Schutz von Unternehmensdaten

Einige Daten sind für den Unternehmenserfolg maßgeblich. Daten aus dem Controlling, Umsatzzahlen, Inventardaten, Kontakte zu Kunden und Lieferanten sollten nach Wichtigkeit kategorisiert werden und entsprechenden Schutz genießen.

Tipp 5: Wichtige Daten immer absichern

Wer regelmäßige Backups, also Sicherungskopien anlegt und diese auch testet, schützt sich in erster Linie gut ab. Viele Cyberkriminelle versenden im Zuge von Cyberangriffen eine Erpressungssoftware, die in Fachkreisen Ransomware genannt wird. Diese Cyberangriffe stellen für Cyberkriminelle ein lukratives Geschäftsmodell dar, welches bestehende Unternehmen, die Opfer von derartigen Cyberangriffen geworden sind, ans Existenzminimum treiben können. Wer als Unternehmer seine wichtigen firmenbezogenen Daten absichert, bietet Cyberkriminellen keinen Nährboden, um erpresst zu werden. Deshalb ist es so wichtig, dass man seine Daten regelmäßig sichert und Backups anlegt. Die Funktion von Backups sollte dementsprechend häufig getestet werden.

Tipp 6: Mitarbeiter regelmäßig schulen und auf IT-Sicherheit hin sensibilisieren

Für eine umfassende Cyber-Sicherheit im Unternehmen ist es wichtig, alle Mitarbeiter hinsichtlich IT-Sicherheit zu sensibilisieren, da die Abläufe von Cyberangriffen immer komplexer werden. Regelmäßige Kurse, Schulungen, Lehrgänge und Seminare zu aktuellen Sicherheitsthemen aus dem Bereich der IT oder Angriffsmethoden stellen wichtige Komponente in der Cyber-Sicherheit dar.

Tipp 7: Unternehmer sollten patchen

Als Unternehmer sollte man eine Bestandsaufnahme oder ein Inventar sämtlicher Hardware und Software erstellen. In der Folge ist es wichtig, dass von den Herstellern zur Verfügung gestellte Sicherheitsupdates ehestmöglich aktualisiert werden und zwar auf sämtlichen Geräten und Softwareprodukten. Ist die Firmensoftware up to date, sinkt das Risiko eines möglichen Cyberangriffs auf ein niedriges Level.

Tipp 8: Unternehmen sollten mit Verschlüsselungen arbeiten

Verschlüsselte E-Mails, Dokumente und PDFs sollten keine Ausnahme, sondern der Regelfall werden. Anhand von verschlüsselten Informationsabtausch werden sensible Daten geschützt. Dies erreichen Unternehmen vor allem durch die Verwendung von sicherer Kryptographie.

Tipp 9: Die Entwicklung eines Sicherheitsbewusstseins ist notwendig

Nur wer als Unternehmen das richtige Mindset in Sachen Schutz vor Cyberangriffen hat, seine Mitarbeiter regelmäßig schult und darauf achtet, dass die gelernten Inhalte auch in der Praxis angewendet werden, kann sein Unternehmen nachhaltig vor Cyberkriminalität schützen.

Tipp 10: Die richtige Einschätzung vorhandener Cyber-Risiken

Als Unternehmer sollte man eruieren, welche Abteilungen für den ordentlichen und reibungslosen Betrieb des Unternehmens absolut unentbehrlich sind und genau in diesen Abteilungen muss der eigentliche IT-Schutz etabliert werden. Darin befindet sich die geschäftliche Existenzgrundlage.

Unser Fazit:

Fakt ist, dass weder das bestgesicherte Haus, noch eine umfassende IT-Security zu 100 Prozent vor Einbrechern und Hackern schützt. Dieser Umstand bedeutet jedoch nicht, dass man es Cyberkriminellen unbedingt erleichtern sollte, ihr digitales Unwesen mit Firmendaten zu treiben. Wenn Unternehmen diese grundlegenden Tipps befolgen und ihre Mitarbeiter hinsichtlich IT-Sicherheit und einem sicheren Umgang mit sensiblen Daten schulen und diese auch anwenden lassen, können viele Cyberangriffe im Vorfeld abgewehrt werden. Regelmäßige Sicherheitskopien sollten an der Tagesordnung stehen. Die Überwachung von Prozessen und das Monitoring des eigenen Systems sollten zudem im Fokus stehen.

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