News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. Juni 2022

Neuer Schwung für die Gründer-Szene: Bundesregierung bringt Start-up-Strategie auf den Weg

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat heute den Entwurf für eine umfassende Strategie zur Förderung junger innovativer Unternehmen vorgelegt, die nun in die Ressortabstimmung mit den anderen Ministerien geht. Dazu Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena):

„Die Bundesregierung packt ein wirklich wichtiges Thema umfassend an. Insbesondere mit Blick auf die spektakulären Potentiale, die es im Clean-Tech-Bereich gibt, ist die Start-up-Strategie der Bundesregierung eine enorm wichtige Initiative, um mit den Ideen und der Denkweise junger Gründerinnen und Gründer schnell digitale Geschäftsmodelle für das Erreichen der Klimaziele auf den Weg zu bringen. So kann sich Deutschland auch im internationalen Wettbewerb gut positionieren.

Besonders freut mich, dass die Bundesregierung in ihrer Strategie den Aktivitäten der Deutschen Energie-Agentur (dena) im SET Hub-Programm und dem Future Energy Lab eine besondere Rolle zuschreibt.

Mit dem Start-up Energy Transition Hub stellen wir schon im dritten Jahr das breite Wissen der Expertinnen und Experten der dena zur Verfügung. Start-ups aus dem Energiesektor vermitteln wir im Mentoring-Programm des Hubs frühzeitig die durchaus komplexen regulatorischen Züge des Energiesystems. Künftig sollen es Pilotprojekte rund um die Smart-Meter-Gateway-Technologie Start-ups ermöglichen, die Digitalisierung der Energiewende noch aktiver mitzugestalten.

Das dena Future Energy Lab wurde dank der Unterstützung der Bundessregierung rechtzeitig als ein Ort in Berlin ins Leben gerufen, an dem Start-ups und digitale Technologien unter einem Dach vereint sind, mit dem Wissen etablierter Unternehmen der Energiebranche vernetzt werden und ihre Geschäftsmodelle mit den Rahmenbedingungen des Energiesystems abgeglichen werden können. Wir freuen uns, dass Pilotprojekte zu digitalen Zukunftstechnologien weiter ausgebaut werden sollen. Es geht um Themen wie den Aufbau von energieeffizienten Algorithmen, die Chancen mit Quantentechnologie, Daten sicher verschlüsselt auszutauschen und ganz aktuell um die Dringlichkeit von digitalen Identitäten als verlässliches Fundament für teil- oder vollautomatische Datenaustausche im Energiesystem der Zukunft.

Ganz allgemein hat die Bundesregierung mit der Start-up-Strategie aus meiner Sicht drängende Themen aufgegriffen. Diese sind auch ein zentraler Aspekt in der von der dena Breakthrough Energy und 1.5 ° Ventures initiierten Tech for Net Zero Allianz. Viele der von dieser Allianz adressierten Punkte finden sich in dem jetzt vorliegenden Entwurf wieder.

Die Förderung und Finanzierung von Start-ups etwa, die Ausgründungen aus der Wissenschaft, dass Gründerinnen und Diversität gestärkt und Start-ups für öffentliche Aufträge mobilisiert werden. Wir werden die Aktivitäten der Bundesregierung mit ganzer Kraft unterstützen.“

(ots)

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Effizienter, schneller, günstiger: Wie moderne Lagertechnologie den Mittelstand transformiert
    Business
    Effizienter, schneller, günstiger: Wie moderne Lagertechnologie den Mittelstand transformiert

    Steigende Personalkosten, eine wachsende SKU-Vielfalt und immer kürzere Lieferversprechen treffen auf eine Lagerinfrastruktur, die vor 15 Jahren für andere Volumina und andere Anforderungen geplant wurde: Für viele mittelständische Unternehmen ist das keine Ausnahme, sondern der Normalzustand. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob modernisiert werden muss, sondern wie der Einstieg in die Automatisierung gelingt, ohne den laufenden Betrieb zu destabilisieren. Warum der Automatisierungsbedarf im Lager so lange unsichtbar bleibt

    5 Min. LesezeitLesen
    Renditefaktor Respekt: wie eine wertschätzende Führungskultur die Leistung antreibt
    Leadership
    Renditefaktor Respekt: wie eine wertschätzende Führungskultur die Leistung antreibt

    Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar gewandelt. Lange Zeit prägten starre Hierarchien und strenge Vorgaben den Alltag in vielen Betrieben. Heute rücken zunehmend kooperative Modelle in den Mittelpunkt, bei denen das gemeinsame Gestalten eine zentrale Rolle spielt. Dabei ist ein respektvoller Umgang mehr als nur ein weicher Faktor für ein angenehmes Betriebsklima. Echte Wertschätzung erweist sich als messbarer Antrieb für den wirtschaftlichen Erfolg. Wenn Menschen spüren, dass ihre Arbeit gesehen und geachtet wird, steigen Motivation und Produktivität merklich an. Der entscheidende Schlüssel für diese Entwicklung liegt beim Führungspersonal. Es liegt in der Verantwortung der leitenden Positionen, eine solche Kultur im beruflichen Alltag aktiv und glaubhaft vorzuleben.

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite