PR & Marketing meets KI: ChatGPT ist noch nicht im Arbeitsalltag angekommen

„Die Umfrage zeigt, dass der große mediale Hype bis jetzt nicht in den Unternehmen angekommen ist. Ein plausibler Grund dafür könnte paradoxerweise sein, dass Tools wie ChatGPT vom Start weg so beeindruckende Inhalte liefern. Das hat die Erwartungen in die Höhe geschraubt. Bei intensiverer Arbeit mit den Tools stellt sich dann aber heraus, dass Premium-Inhalte auch mit KI nicht auf Knopfdruck entstehen. Jetzt müssen die Fachleute lernen, die KI-Tools besser zu nutzen (Prompting) und zu verstehen, wofür sie am besten eingesetzt werden können“, erklärt Studieninitiator Weber.
René Weber und Civey haben in Kooperation eine Umfrage mit direktem Bezug zum praktischen Arbeitsalltag durchgeführt. Dabei wird die Gruppe der allgemeinen Berufstätigen ausgewertet und der spezifischen Gruppe der Kommunikations-, PR-, Medien- und Marketingprofis gegenübergestellt. Schon hier zeigen sich deutliche Unterschiede.
Die Ergebnisse im Detail
Fachkräfte erkennen das Potenzial, nutzen es aber noch nicht konsequent
Während die allgemeine Gruppe der Erwerbstätigen bei der Frage nach den Vor- und Nachteilen noch sehr unentschlossen ist, sehen die Fachkräfte aus PR und Marketing in den KI-Tools überwiegend Vorteile.
Dennoch steht die große Revolution auf dem Arbeitsmarkt, bei der KI-Tools Arbeitsplätze bedrohen, noch aus. In der Gruppe der Erwerbstätigen geben 9 von 10 Befragten an, dass KI-Programme bisher kaum Aufgaben übernommen haben. Bei den Fachkräften sieht es erwartungsgemäß etwas anders aus. Hier gibt etwa ein Viertel der Befragten an, dass KI-Werkzeuge einen Teil ihrer Arbeitsaufgaben übernommen haben.
Vor dem Hintergrund der positiven Erwartungen ist dies jedoch ein eher geringer Wert. Es bleibt abzuwarten, ob sich die positive Erwartungshaltung zukünftig noch mehr im produktiven Alltag wiederfindet.

Zögerlicher Einsatz von KI im beruflichen Kontext
Während die Unterschiede zwischen den beiden Befragungsgruppen auf der individuellen Ebene sehr deutlich sind, lassen sich auf der Unternehmensebene kaum noch Unterschiede feststellen. Insgesamt ist die Zurückhaltung der Unternehmen beim Einsatz von KI-Tools trotz des Hypes deutlich erkennbar.
In beiden Segmenten der Befragten zeigt sich zudem eine sehr deutliche Tendenz gegen den produktiven Einsatz von ChatGPT & Co. 94 Prozent in der allgemeinen Gruppe der Erwerbstätigen bzw. 88 Prozent bei den Fachkräften sprechen nicht dafür, dass wir in naher Zukunft einen größeren Anteil an KI-generierten Inhalten sehen werden. Selbst bei den Fachkräften setzen nur 9 Prozent häufig auf den „Kollegen KI“.
Wie steht es mit der Transparenz?
In einer Zusatzfrage (Stichprobengröße: 101) wurden die Fachkräfte zur Transparenz des KI-Einsatzes befragt. Hier gibt es noch größere Unsicherheiten, denn nur etwa ein Drittel würde gegenüber Vorgesetzten über den Einsatz von KI berichten, gegenüber Kunden sogar noch etwas weniger. Gegenüber den Kolleginnen und Kollegen wären dagegen knapp zwei Drittel offen.
Insbesondere die letzte Frage zeigt, dass Unsicherheit darüber besteht, welches Signal der Einsatz generativer KI nach außen sendet. Insgesamt kann gesagt werden, dass das große Potenzial bisher nicht wirklich im Arbeitsalltag angekommen ist.
„Die Frage nach der Transparenz beim Einsatz von generativer KI könnte in den nächsten Monaten eine zentrale Herausforderung für Unternehmen und Fachkräfte darstellen. Die Unsicherheit, die sich in der Umfrage diesbezüglich zeigt, kann sicher als entsprechender Vorbote interpretiert werden,“ erklärt Falk Hedemann, Journalist und Content-Stratege.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
