Premiere der „Duisburg Automotive Logistics“: Lösungen für den Weg in die CO2-freie Logistik

Martin Daum, der Vorstandsvorsitzende des Weltmarktführers Daimler Truck AG, betonte, dass im Gegensatz zur Pkw-Industrie, wo batterieelektrische Antriebe den Weg in die Zukunft weisen, für Nutzfahrzeuge kein eindeutiger Weg existiert. Er erklärte, dass drei Antriebsformen den zukünftigen Nutzfahrzeugsektor prägen werden: batterieelektrische Antriebe, Brennstoffzellenantriebe und Verbrennungsmotoren mit grünem Wasserstoff. Dies erfordere erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung seitens der Nutzfahrzeughersteller.
Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation, betrachtete den Themenkomplex auch aus Duisburger Sicht: „Die Dekarbonisierung des Lkw-Verkehrs ist für Duisburg und die gesamte Logistikbranche gleichermaßen von großer Bedeutung. Wasserstoff wird zweifellos eine Schlüsselrolle in der grünen Logistik spielen, jedoch steht derzeit der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur vor erheblichen Herausforderungen“, so Beck. Dies erfordert einen engen Dialog zwischen Unternehmen, Wissenschaft und öffentlichen Akteuren. Daher freue ich mich sehr, dass die Premiere dieser international renommierten Veranstaltung hier in der Wasserstoff-Hauptstadt Duisburg stattgefunden hat.
Die Umstellung auf CO2-freie Logistik, wie sie aus der Vielfalt der zukünftigen Antriebsarten für Nutzfahrzeuge hervorgeht, ist keine „Wünsch Dir Was“-Veranstaltung. Sie geht mit erheblichen gesellschaftlichen Kosten einher, darunter höhere Fahrzeugpreise und beträchtliche Ausgaben für den Aufbau von Wasserstoff-Tankinfrastrukturen und Lkw-Schnellladesystemen. Es bleibt weiterhin eine offene Frage, woher der „grüne“ Strom und Wasserstoff bezogen werden sollen. Das renommierte Duisburger Center for Automotive Research (CAR) schätzt, dass allein die zusätzlichen Kosten für Nutzfahrzeuge in der deutschen Lebensmittelbranche bis 2030, um das 40-Prozent-Ziel der EU-Kommission zu erreichen, rund 1,3 Milliarden Euro betragen würden. Und dies, so stellten es CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer und CAR-Managerin Joyce Franke vor, ohne die Kosten für den Aufbau der Lade- und Tankinfrastruktur.
Die Herausforderungen seien enorm, unterstrich Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. Der Duisburger Hafen strebt als größter Binnenhafen der Welt an, bei der Transformation zur CO2-freien Logistik eine führende Rolle zu übernehmen.
Die Premiere der Konferenz Duisburg Automotive Logistics wurde gemeinsam vom CAR-Institut, der Duisburger Hafen AG, der Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation (DBI) und der Niederrheinischen IHK zu Duisburg veranstaltet. Der Termin für eine Neuauflage im kommenden Jahr steht bereits fest: Am 29. und 30. Oktober 2024 kommt die Branche wieder in Duisburg zusammen.
(ots)
ArbeitslebenEin Arbeitsvertrag, dessen Klauseln plötzlich strittig sind. Eine Kündigung, die ausgesprochen werden muss oder eine, die ein Beschäftigter erhalten hat und nicht akzeptieren will. Ein Vorwurf der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Solche Situationen gehören zum betrieblichen Alltag vieler Unternehmen, und sie verlangen meist schnell eine verlässliche rechtliche Einschätzung. Denn Fehler im Arbeitsrecht können teuer werden: Die Fristen sind kurz, Formfehler haben Folgen, und nicht jede vermeintlich klare Regelung hält einer gerichtlichen Prüfung stand. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung ist der Zugang zu fachkundiger Beratung deshalb entscheidend. In Niederbayern hat sich für solche Fälle seit Jahrzehnten eine Kanzlei etabliert, die heute mit sechs Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten an zwei Standorten arbeitet: die Kanzlei Hollmayr Perl & Kollegen mit Büros in Deggendorf und Regen. Ihr klarer Schwerpunkt ist das Arbeitsrecht als Experte für Arbeitsrecht in Deggendorf deckt die Kanzlei ein Dauerthema ab, das Unternehmer, Personalverantwortliche und Beschäftigte gleichermaßen betrifft. Dieses Porträt stellt die Kanzlei, ihre Geschichte und ihre Ansprechpartner vor. Von der Einzelkanzlei zum Anwaltsteam
ExpertentalkAutomatisierung im Mittelstand gelingt dann, wenn sie zur Chefsache wird. So lautet die Kernaussage unseres Gesprächspartners. Viele Mittelständler stehen vor derselben Frage: Wo anfangen, wenn Produktion, Gebäude und IT eigentlich gleichzeitig modernisiert werden müssten? Wir haben mit einem Experten der HERMOS Group gesprochen, die als Anbieter von Automatisierungstechnik für Unternehmen Industrie- und Gebäudeprojekte von der Planung bis zum After-Sales aus einer Hand umsetzt. Im Gespräch geht es um typische Fehler, realistische Zeitachsen und die Rolle der Geschäftsführung. „Der Reifegrad ist oft niedriger, als das Management denkt" business-on.de: Wenn Sie heute in einen mittelständischen Produktionsbetrieb kommen, wo stehen die Unternehmen wirklich beim Thema Automatisierung?
PersonalIm beruflichen und privaten Alltag ist es eine Selbstverständlichkeit, Dinge rechtzeitig zu planen. Verträge werden in Ruhe geprüft, finanzielle Risiken abgesichert und die Zukunft klar strukturiert. Ein wichtiges Ereignis wird bei dieser Organisation jedoch oft ausgeklammert: das eigene Lebensende. Sich frühzeitig mit dem Tod auseinanderzusetzen, kostet Überwindung und fällt nicht leicht. Dabei ist die Bestattungsvorsorge ein wertvoller und sinnvoller Schritt. Sie bringt Struktur in eine emotional belastende Zeit. Tritt ein Trauerfall ein, schützt diese Planung die Hinterbliebenen davor, weitreichende Entscheidungen unter Zeitdruck treffen zu müssen.
